Dämonischer Vorgeschmack
Die Multiplayer-Komponente von Doom 3 wird sich auf Deathmatch-Varianten für bis zu vier Spieler beschränken. Die Waffenauswahl soll größer ausfallen als in der QuakeCon-Demo-Version, bei der wir hier Salven aus einer Plasma Gun sehen.
Ich geb's zu: Als Erstes habe ich auf meinen eigenen Schatten geschossen. Das ist nichts, weswegen man sich schämen müsste. Denn zum Auftakt meiner ersten Doom 3-Partie materialisierte ich an einem besonders schummerigen Spawn-Punkt. Und die Lichtverhältnisse im neuen Ego-Shooter von id Software sind einfach von grandioser Gruseligkeit. Zu meiner Startausrüstung gehört neben einer Pistole auch eine Taschenlampe, die einen weichen Lichtkegel ins Dunkel schmilzt. Langsam orientiere ich mich, gerate
in hellere Gefilde, sammle eine Schrotflinte auf ... und uh, hängt da eine Leiche von der Decke? Die kann man bestimmt ... POW! Ah, pendelt ganz prächtig ...
Dämonischer Vorgeschmack
Nur im zentralen Reaktorbereich des Deathmatch-Levels
dominierten rote Farbtöne. Ansonsten gab es viel Edelstahl-Look, enge Gänge und schummerige Stellen.
Erstmals durften Normalsterbliche außerhalb der id-Büros Doom 3 spielen. Anlässlich der jährlichen QuakeCon wurde eine Deathmatch-Version zusammengezimmert. In zwei schwarzen, hermetisch abgeschlossenen Kabinen durften jeweils vier Teilnehmer gegeneinander antreten. Auch wenn der Spielablauf kein Anlass für orgiastische Zuckungen war - Deathmatch ist eben Deathmatch -, bescherte uns der erste Testlauf einige interessante Erkenntnisse. Schauplatz der einzigen spielbaren Map war eine Station im Metallic-Look mit dezenten dämonischen Einflüssen: hier ein Blutspritzer an der Tür, dort ein als Teleporter-Ausgang dienendes, unappetitlich waberndes Etwas. Computergesteuerte Monster waren in der QuakeCon-Version nicht enthalten, nur die menschlichen Duellanten streiften neben uns durch die Korridore. Das Spieltempo wirkte gegenüber der Q3-Verwandschaft um ein, zwei Gänge zurückgeschaltet, aber für Deathmatch-Zwecke keinesfalls zu gemächlich.
Verräterische Schatten
Neben der pendelnden Leiche gab es weitere Anzeichen für eine physikalisch bewandte 3D-Welt, die vor allem im Solo-Spiel so richtig auftrumpfen dürfte. Ballereien hinterlassen Einschusslöcher und zersplittertes Glas, Kisten können verschoben werden. Wenn Sie einem Schalter nahe genug kommen, wird Ihre Waffe vorübergehend weggesteckt. Dann lässt sich per Mausklick das Licht im Raum ein- und ausknipsen. Nach demselben Prinzip bedient man auch andere Objekte wie den Knopf eines Aufzugs. Campern eröffnen sich ganz neue Betätigungsfelder: Sie können in einem dunklen Raum auf der Lauer liegen, bis sich ein Mitspieler dem Lichtschalter nähert - bumm! Aber immer schön aufpassen, manchmal verraten Schatten die versteckte Position.
Mehr Zielwasser gefragt
Nicht nur im Leben, auch in Doom 3 geht so mancher Schuss daneben. id Software verwendet ein polygonbasierendes Treffersystem. Es gibt also keine unsichtbare, grobe Box rund um eine Spielfigur mehr, die man treffen muss. Jetzt können Sie haarscharf am Gegner vorbei oder zwischen dessen Beinen hindurchschießen. Die Waffenauswahl bei der QuakeCon-Demo beschränkte sich auf moderne Versionen von fünf Klassikern: Pistole, Shot Gun, Machine Gun, Plasma Gun und Rocket Launcher. Dazu kamen die blanken Fäuste und die Taschenlampe, die sich auch als Nahkampfwaffe missbrauchen lässt. id-Sprecher betonten, dass es sich dabei nur um einen Auszug des endgültigen Waffenaufgebots handelt. An Extras begegneten uns Lebensenergie- und Rüstungs-Spender sowie das Berserker-Power-up. Ein Charakter im Berserker-Modus ist vorübergehend doppelt so schnell und schaltet mit einem einzigen Fausthieb seine Gegner aus. Als Warnung für die Mitmenschen glüht er rötlich und stößt ein andauerndes irres Heulen aus, als wäre ihm gerade Windows im ungünstigsten Moment abgeschmiert.
Außer Deathmatch nichts gewesen
So schön die raffiniert ausgeleuchtete Demo-Karte auch aussah, weltbewegend war
die Deathmatch-Kostprobe von Doom 3 nicht. Kein Wunder, der spielerische Schwerpunkt wird auf dem Solo-Modus liegen, von dem (bis auf die bereits bekannten Videos) nichts zu sehen war. Im Multiplayer-Bereich soll das fertige Spiel zwar mehrere Deathmatch-Varianten (Team DM, Last Man Standing) enthalten. Komplexere Gruppenspielereien wie Capture the Flag sind für Doom 3 aber nicht geplant.


ich wollte mich mal nen kleines bisschen ueber DOOM3 informieren mal gucken ob sichs lohnt ... aba jetzt hab ich auch nen bissl geschichte gelernt und das manche volksstaemme besser als andere sind...(stimmt nit)
Stimmt, aber man kann in Q3 bei weitem nicht so zielgenau springen, wie in UT2K3. Eine Glaubensfrage, sicherlich.
<172> Gast <167>
1.Ich bin noch nicht einmal ein Deutscher!(Sondern Grieche und stolz drauf)
2.Uhhhh jetzt hast du es mir gegeben,mit den Rechtschreibfehlern!!Oh nein wie peinlich für mich und so was wie ich geht aufs Gymnasium!! tz tz tz!!
Tut mir leid das ich den Text nicht 10 mal…