Dirt 3 im Test: Deutlich besser als der Vorgänger, mehr Rallye, mehr Abwechslung
Ab und zu begegnet ihr auch auf klassischen Rallye-Etappen langsameren Kontrahenten. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Obwohl die verstorbene Rallye-Legende Colin McRae nicht mehr im Titel auftaucht, macht Codemasters mit Dirt 3 einen Schritt zurück und widmet sich wieder verstärkt dem einstigen Kern der Rennspielserie: klassische Stage-Rallyes, in denen die Teilnehmer nacheinander starten und die Uhr den größten Gegner darstellt. Diese Rennart macht gut 60 Prozent des Karrieremodus aus, der euch diesmal nicht mit unnötigem Story-Ballast konfrontiert. Zwar begleitet euch ein virtuelles Team mit zumeist völlig belanglosen Kommentaren aus dem Off, auf Fan-Trubel oder den begehbaren Wohnwagen aus Teil 2 hat man aber komplett verzichtet. Ihr wählt aus dem spartanisch gestalteten Event-Menü das gewünschte Rennen, die Fahrzeugklasse und das Auto, verändert vor dem Start gegebenenfalls noch den Schwierigkeitsgrad oder die Fahrzeugeinstellungen und landet dann ohne Umschweife auf der Strecke.
Mit den Buggys und Trucks des Landrush-Modus kommen wir zunächst nicht so richtig klar. Die Dinger fahren sich ganz anders als die flinken Rallye-Karren. Zum Glück gibt es die optionale Rückspulfunktion, die echten Frust erst gar nicht entstehen lässt. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Als Spielwährung dienen nicht mehr virtuelle Moneten, sondern Erfahrungspunkte (RUF), die ihr für gute Platzierungen erhaltet. Durch das Scheffeln von RUF-Punkten steigt ihr schrittweise im Rang auf und erhaltet damit Zugang zu neuen Rennen, Fahrzeugen und Lackierungen. Dabei müsst ihr euch nicht an einen bestimmten Sponsor binden, sondern könnt munter zwischen den verschiedenen Team-Lackierungen wechseln. Bei vielen Events dürft ihr zudem die Fahrzeugklasse selbst bestimmen. Oldtimer-Fans beispielsweise klemmen sich hinters Steuer eines Mini Cooper S aus der Kategorie "60's", wer es moderner mag, greift zum Ford Focus RS WRC der "Pro"-Klasse. Insgesamt bietet Dirt 3 trotz fehlender FIA-Lizenz knapp 50 Wagen aus fünf Jahrzehnten Rallye-Geschichte, darunter auch die Vertreter der berühmt-berüchtigten Gruppe B und für Bergrennen (Hillclimb) konzipierte Superflitzer mit teils über 800 PS.
Neben den echten Rallye-Etappen steht eine ganze Reihe anderer Renndisziplinen auf dem Programm. Dazu zählen wahnwitzige Trailblazer-Rennen mit den besagten Hillclimb-Wagen, Landrush-Events mit Buggy oder Truck, Rally-Cross-Veranstaltungen, Head-2-Head-Duelle und die kniffligen Gymkhana-Prüfungen.
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Die ersten Rennen hab ich mit Fahrhilfen gespielt aber da fuhr der Wagen wie auf Schienen.…