Dieses bescheuerte Herz: Filmkritik zur neuen Tragikomödie mit Elyas M'Barek

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Test Elke Eckert - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Lenny flüchtet mit seinem neuen Schützling David.
Quelle: Constantin

Um das Lotterleben seines Sohnes Lenny ein Ende zu setzten, verpflichtet dessen Vater ihn dazu, sich um einen herzkranken Jungen zu kümmern. Die neue Tragikomödie mit Elyas M'Barek basiert auf einer wahren Geschichte und ist ab dem 21. Dezember in den deutschen Kinos zu sehen.

Arztsohn Lenny ist nicht mehr der Jüngste, feiert gern und wirft das Geld seines Vaters zum Fenster raus. Wovon dieser, der als Herzspezialist jeden Tag mit dem Tod konfrontiert wird, jetzt endgültig genug hat. Er sperrt die Kreditkarten seines Sohnes und stellt ihm ein Ultimatum: Wenn Lenny sich nicht um seinen 15-jährigen Patienten David kümmert, ihm das Leben außerhalb von OP-Sälen zeigt und seine Herzenswünsche erfüllt, bleibt der Geldhahn zu. Und so muss der verwöhnte Spross plötzlich erwachsen werden ...
Die Tragikomödie von Marc Rothemund beruht auf wahren Begebenheiten, die Lenny-Vorbild Lars Amend 2013 in seinem gleichnamigen Buch veröffentlicht hat. Der Film ist nicht durchgehend gelungen, vor allem die Partyszenen sind sehr plakativ und flach. Ganz ohne Tiefgang ist die Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft aber nicht. Das hat viel mit Elyas M'Barek zu tun, der Lennys Wandlung vom Saulus zum Paulus glaubwürdig spielt.

Fazit:
Ideal besetzt und als Weihnachtsfilm gut geeignet, auch wenn manches in Rothemunds Buchverfilmung zu gefällig erscheint

Wertung zu Dieses bescheuerte Herz

Wertung:

7.0 /10

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