Die Unglaublichen 2: Filmrezension zur lang erwarteten Fortsetzung
Der offiziell 20. abendfüllende Film von Pixar stellt direkt einen Längenrekord auf. Mit 1 Std. 58 Min. ist "Die Unglaublichen 2" der längste computer-animierte Film aller Zeiten und stürmt direkt in die Top 3 der besten Einspielergebnisse eben dieser. In manchen Ländern musste vor Filmbeginn, aufgrund mehrsekündiger Lichtblitze, eine Gesundheitswarnung für photosensible Menschen ausgestrahlt werden.
Sie sind wieder da: Mr. Incredible und seine Frau Elastigirl samt ihren Kids! 14 Jahre sind vergangen, seit der erste Teil sehr erfolgreich in den deutschen Kinos lief. An der unglaublichen Familie ist diese Zeit spurlos vorübergegangen, sie macht einfach da weiter, wo sie aufgehört hat. Dass allerdings erst einmal nur seine Frau dafür sorgen soll, dass künftig alle Superhelden legal ihrer Arbeit nachgehen dürfen, und er sich dafür um die Kinder und den Haushalt kümmern muss, lässt Mr. Incredible bald ziemlich alt aussehen ...
Brad Bird hat wieder die Regie übernommen und legt auch diesmal einen gelungenen Mix aus Actionabenteuer und Familienkomödie vor. Ob der bei den ganz Jungen genauso zündet wie bei den schon etwas Älteren, die den Vorgänger meist noch in bester Erinnerung haben, bleibt abzuwarten. Die exzentrische Designerin Edna Mode und die coole Kidsriege, allen voran Baby Jack-Jack, werden auf jeden Fall wieder gefeiert werden.
FAZIT:
Für Fans der grandiosen Familie ein absolutes Highlight, Neueinsteiger müssen sich erstmal ein bisschen zurechtfinden.
