Die Sims 3: Profi-Meinungen zum Store, den Online-Funktionen und der Sammler-Edition
Annette Hinze von diesims-game.de über Die Sims 3.
Annette Hinze, www.diesims-game.de
Die Online-Features von Die Sims 3:
EA möchte gerade mit dem Exchange eine große Tauschplattform für selbstkreierte Inhalte wie Häuser und Sims für die Spieler anbieten, was an sich eine gute Sache ist, denn Die Sims lebt von Downloadinhalten anderer Spieler. Und über den Exchange kommt man schnell an viele neue Sachen (ausgeschlossen wirklich neue Objekte) und es ist relativ einfach diese auch selbst über das Spiel dort hochzuladen. Aber auch hier liegt das Problem wieder im Detail. Denn wenn man sein selbst gebautes Haus beispielsweise im Exchange hoch lädt, hat man keinerlei Rechte mehr daran und darf es auch sonst auf keiner anderen Seite mehr hochladen. EA könnte also auf die Idee kommen das Haus anderweitig zu nutzen oder gar im Store zu verkaufen. Aus diesen Gründen stellen wir von www.diesims-game.de unsere Sims-Objekte auf unserer Fanseite als Download zur Verfügung und verzichten völlig auf den Exchange.
Der Die-Sims-3-Store:
Idee hui, Preise pfui. Die Idee, neue Objekte, Haare, Kleidung etc. online kaufen zu können und sich so das aussuchen zu können, was man wirklich will, ist eigentlich eine gute Sache. Man muss nicht komplette Accessoire-Packs kaufen, wenn man neue Inhalte von offizieller Seite haben möchte. Die Preise sind allerdings absolut nicht gerechtfertigt. Das wird besonders deutlich, wenn man die Preise der Sets mit den für Die Sims 2 erschienenen Accessoire-Packs vergleicht. Diese kosteten je nach Geschäft zwischen 10 und 15 Euro und man bekam ca. 60 neue Inhalte. Ein Set im Store mit 47 Objekten schlägt aber beispielsweise mit 24 Euro zu buche, was schon fast dem Preis eines kompletten Add-ons entspricht. EA muss da dringend nachbessern und die Preise um mind. 50 Prozent senken, auch im Hinblick darauf, dass die Zielgruppe des Spiels hauptsächlich Minderjährige sind, die die Sachen häufig von ihrem Taschengeld bezahlen müssen. Zudem hat man teilweise das Gefühl, manche Dinge - wie z.B. Frisuren, die im Spiel recht spärlich vorhanden sind - wurden extra herausgelassen, um sie dann gesondert zu verkaufen.
Die Collector's Edition von Die Sims 3:
Die im Internet aufkeimenden Beschwerden richten sich vor allem gegen das so genannte Lösungsbuch, das enthalten sein soll. In Wahrheit handelt es sich lediglich um ein 8-seitiges Heftchen. Mehr war allerdings auch nicht wirklich zu erwarten, das zeigt schon die Erfahrung aus anderen CEs, wo Lösungsbücher als exklusiver Inhalt angekündigt wurden. Hier sehe ich allerdings trotzdem eine Nachlässigkeit - ob bewusst oder nicht - seitens Electronic Arts, denn man hätte dieses Heftchen wirklich deutlicher beschreiben müssen. So fühlen sich einige Käufer zu Recht getäuscht, die tatsächlich ein Buch erwartet haben, das laut UNESCO-Definition mind. 49 Seiten enthält.
Weiter wurde im Vorfeld angekündigt die CE enthalte noch exklusiv 12 Euro in SimPoints für den Die Sims 3 Store, es wurde aber nicht dazu gesagt, dass auch Käufer der normalen Version diese Punkte erhalten, wenn sie sich auf der offiziellen Seite registrieren. Somit ist ein Vorteil bzw. gar ein weiterer Kaufgrund für die CE hinfällig. Was bleibt ist der USB-Stick im Diamanten-Design mit einigen Bildern, Wallpapern und Bildschirmschonern, ein paar Aufkleber und ein Sportwagen. Mir persönlich war es die 10 Euro mehr wert, da ich die CE hauptsächlich wegen dem USB-Stick gekauft habe. Hätte EA von vornherein den Inhalt genauer beschrieben, dann hätte jeder für sich besser entscheiden können, ob es ihnen der Aufpreis wert ist.
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Eine Frisur dürfe mMn nicht mehr als 20 Cent kosten, denn man muss mal bedenken das sich so ein Teil sicherlich mind. 1000+ Mal verkauft, was schon dann einen "Gewinn" von 200 € ist - soviel Arbeit ist sowas nun auch nicht...
Ich kann dich beruhigen, es ist meine Meinung, die ich natürlich mit Fakten belegt habe... die im übrigen keine Geheimnisse sind