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  • Die Siedler: Königreiche von Anteria - Die 8 wichtigsten Unterschiede zu Die Siedler 7- Mit Video

    Blue Byte preist die Fortsetzung zu Die Siedler 7 als das bislang "innovativste Siedler". Das wollten wir genauer wissen und haben dem Studio einen Besuch abgestattet und uns dort Die Siedler: Königreiche von Anteria angeshehen. Wir verraten die acht wichtigsten Unterschiede zu den Vorgängern.

    Seit mehr als 20 Jahren existiert die berühmte Aufbaustrategie-Serie nun schon - doch so viele Neuerungen wie jetzt bei Die Siedler: Königreiche von Anteria gab es noch nie zuvor bei den Siedlern. Für die exklusive Titelstory der PC Games 8/14 (jetzt im Handel und im Online-Shop) haben wir Blue Byte bereits Anfang Juli einen Besuch abgestattet. Wir waren mehr als überrascht, welch fundamentale Änderungen die Entwickler an der Spielmechanik vornehmen - bereits der Ende Juni veröffentlichte Trailer hatte hier für Spekulationen in der Siedler-Community gesorgt. Zeit für Klartext: Hier kommen die acht wichtigsten Neuerungen von Die Siedler: Königreiche von Anteria, das Ende des Jahres auf den Markt kommen wird.

    1. Ein Spiel, eine Siedlung

    In jeder Mission wieder bei null anfangen? Das ist vorbei. Denn die Spielwelt ist erstmals "persistent", also dauerhaft. Es gibt zwar wie gewohnt eine Kampagne samt Story und Quests, aber ihr bastelt stets an ein- und derselben Siedlung über Tage und Wochen, womöglich über Monate hinweg. Aus einem kleinen Gehöft entsteht so bald ein riesiges Königreich. Anteria besteht aus insgesamt 30 kleinen und großen Sektoren, die nach und nach erschlossen und freigeschaltet werde. Es gibt Sektoren mit ausgedehnten Wäldern, mit zerklüfteten Gebirgen, mit glitzernden Seen, mit lauschigen Auen. Die ersten acht Sektoren sind für alle Spieler identisch, danach bleibt es euch und eurer Strategie überlassen, in welcher Reihenfolge ihr dabei vorgeht: Wer sich eher in die Berge orientiert, findet womöglich Kohle, Kupfer, Eisen und Gold, die beispielsweise für die Waffen- und Werkzeugproduktion unerlässlich sind. Lohnenswert sind auch die Liegenschaften am Fluss, denn dort gibt es einen Handelsposten, der euch Waren mit anderen Spielern tauschen lässt.

    2. Waschechtes Online-Spiel

    Die Zeiten des Offline-Siedelns sind wohl endgültig vorbei: Euer Spielstand befindet sich auf den Blue-Byte-Servern - wer künftig siedeln will, braucht eine dauerhaft stabile Internet-Verbindung. Zwar wird sich das neue Siedler in Bau- und Optimierungsphasen wie ein klassisches Offline-Siedler spielen. Doch zum Konzept eines Online-Spiels gehört eben auch, dass man nicht im klassischen Sinne abspeichern kann - Spielstände sind überflüssig, denn das Leben in Spielen wie World of Warcraft oder eben Königreiche von Anteria geht auch dann weiter, wenn man nicht online ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Aufbau- und Echtzeit-Strategiespielen müsst ihr keine Sorge haben, dass missgünstige Mit- und Gegen-Spieler euer Königreich in Schutt und Asche legen oder eure Siedlung eine Naturkatastrophe heimsucht: Was ihr euch mühsam aufgebaut habt, macht kein anderer wieder kaputt - ein vielfach geäußerter Wunsch, den die Blue-Byte-Designer immer wieder von Siedler-Fans zu hören bekamen. Die Umstellung auf ein reines Online-Spiel führt auch dazu, dass sich Updates und Erweiterungen schnell unters Volk bringen lassen; gleichzeitig bietet es Ubisoft (theoretisch) die Möglichkeit, kostenpflichtige DLCs anzubieten - Watch Dogs, Assassin's Creed & Co. lassen grüßen.

    3. Perfekte Produktionsketten wichtig wie nie

    Baumstämme, Holzfäller, Sägewerk: Die erste Produktionskette im Spiel ist gleichzeitig die einfachste und kürzeste. Baumstämme, Holzfäller, Sägewerk: Die erste Produktionskette im Spiel ist gleichzeitig die einfachste und kürzeste. Quelle: Ubisoft Bislang reichte es häufig, wenn Mühle und Bäckerei einfach nur nahe beieinander standen. Jetzt verknüpft ihr zusammengehörige Betriebe mit einer eindeutigen Verbindung, einem "Connect". So wird sichergestellt, dass Sägewerk A die Baumstämme ausschließlich bei Holzfäller B abholt. Sobald ihr auf ein Gebäude klickt, werden derlei Lieferwege anhand von Linien und Pfeilen dargestellt. Ihr seht so auf den ersten Blick, welche Betriebe andere beliefern. So führen beispielsweise Linien von den Getreidefeldern hin zu Brauereien und Mühlen - und von dort weiter zu Tavernen und Bäckereien. Je anspruchsvollere Waren ihr produziert, desto komplexer und umfangreicher werden auch die dazugehörigen "Spinnennetze". Das eröffnet Spielraum für Experimente, denn häufig genügen schon winzige Detail-Optimierungen, um den Transportweg von Werkzeugen, Waffen oder Nahrungsmitteln drastisch zu beschleunigen. Ziel ist es, bei Herstellung und Transport unterhalb einer bestimmten Minutenvorgabe zu bleiben und auf diese Weise perfekte Produktionsketten zu errichten. Für diese Leistung erhaltet ihr "Ruhm" (siehe nächster Punkt).

    4. Ruhm als neue Währung

    Wer perfekte Produktionsketten errichtet oder erfolgreiche Expeditionen bestreitet, wird mit Ruhm belohnt. Dieser Ruhm ist die wichtigste Währung im neuen Siedler, weil ihr damit neue Gebiete, Upgrades und rund 300 Technologien freischaltet. In Königreiche von Anteria wird man also zwangsläufig mehr Zeit denn je damit verbringen, möglichst effiziente Kreisläufe auszuknobeln - mehr Siedler-Feeling geht nicht. Die vom Vorgänger gewohnten Siegpunkte wurden hingegen eingemottet.

    5. Echte Champions

    Die Champions lassen sich auf vielfältige Art und Weise skillen und mit Talenten, Artefakten und Waffen ausrüsten - die entsprechenden Symbole zieht ihr einfach mit der Maus auf einen der drei Slots. Die Champions lassen sich auf vielfältige Art und Weise skillen und mit Talenten, Artefakten und Waffen ausrüsten - die entsprechenden Symbole zieht ihr einfach mit der Maus auf einen der drei Slots. Ruhm und seltene Ressourcen könnt ihr auch durch sogenannte Expeditionen ergattern. In diesen Abenteuern steuert ihr ein Helden-Quartett, das sich vielfältig auf- und ausrüsten lässt. Champions sind eure ganz persönlichen Superhelden, die euch das ganze Spiel über begleiten; sieben verschiedene gibt es, vier dürft ihr pro Expedition mitnehmen. Kriegerin, Ritter, Priester und Bogenschützin bewohnen jeweils ein eigenes, ausbaubares Hauptquartier in Form einer Festung. Dort könnt ihr die Helden nach euren Vorstellungen in sechs Stufen upgraden, mit Artefakten und Waffen ausstatten und bestimmte Talente (also Skills) entwickeln - ähnlich wie in Diablo oder Sacred. Bevor ihr euch in so ein Abenteuer stürzt, wählt ihr aus, welche Fähigkeiten und Gegenstände ihr für die anstehende Aufgabe nutzen wollt.

    6. Direkte Steuerung in Gefechten

    Bossgegner wie die 'Wilde Waltraud' haben Spezialattacken auf Lager und Diener an ihrer Seite, die tunlichst zuerst ausgeschaltet werden sollten. Bossgegner wie die "Wilde Waltraud" haben Spezialattacken auf Lager und Diener an ihrer Seite, die tunlichst zuerst ausgeschaltet werden sollten. Quelle: Ubisoft Während die Kämpfe in Die Siedler 7 noch (fast) automatisch abliefen und sich kaum beeinflussen ließen, steuert ihr eure Helden ab sofort selbst - wie in einem klassischen Action-Rollenspiel à la Diablo. Und das bedeutet: Sobald man auf den "Auf ins Abenteuer!"-Button haut, wird aus dem beschaulichen Aufbau-Strategiespiel vorübergehend ein komplett anderes Spiel. Denn ihr steuert die maximal vier Figuren plus Begleiter wie in einem handelsüblichen Action-Rollenspiel oder Echtzeit-Strategiespiel à la Spellforce. Ein Klick auf den Gegner - und schon stürzen sich eure Helden mit Gebrüll auf ihn. Taktisches Vorgehen ist Pflicht, will man nicht im Scharmützel mit Bossgegnern aufgerieben werden.

    Jeder Champion hat daher andere Stärken und Schwächen: Die schwach gepanzerte Bogenschützin feuert ihre Pfeile lieber aus sicherer Entfernung ab, der Priester heilt angeschlagene Einheiten und der Ritter haut an vorderster Front die Feinde zu Klump. Zur Unterstützung könnt ihr beispielsweise Ballisten aufstellen oder explodierende Fässer platzieren - und natürlich müsst ihr gezielt die Spezialfähigkeiten jeder Klasse einsetzen. Die Gefechte sind ganz auf die Champions zugeschnitten - die über Jahre üblichen Armeen aus Pikenieren, Musketieren und Bogenschützen gibt es in dieser Form nicht mehr, ebenso wenig die forschenden Mönche samt Klöstern.

    7. Rollenspiel-Elemente

    Buffs, Artefakte, Upgrades, Skills, Crafting - all das sind Elemente, die man eher aus Rollenspielen kennt. Im neuen Siedler dienen sie dazu, eure Helden (= Champions) immer weiter zu verbessern und zu spezialisieren. Beispiel Crafting: Im Laufe der Zeit könnt ihr über 2.000 (!) Rezepte einsammeln und aus mehr als 70 seltenen Ressourcen die entsprechenden Tränke, Schwerter, Schilde und Rüstungen zusammenschrauben, die dazugehörigen Materialien vo­rausgesetzt. Ein simples Lederwams kriegt man mit entsprechenden Produktionsketten noch selbst hin. Doch wer seine Kriegerin mit einem coolen Bumerangschwert ausstatten will, braucht zunächst solch exotische Ingredienzien wie etwa "Weiße Federn" - und die kriegt man eben nur durch Expeditionen.

    8. Gemeinsam siedeln bringt Vorteile

    Der Koop-Modus soll nicht wie oft üblich eine Dreingabe sein - im Gegenteil: Wer gemeinsam Gefechte bestreitet oder befreundete Siedlungen besucht, profitiert erheblich von zusätzlichen Boni. Ein Beispiel: Wenn ihr die Siedlung eines befreundeten Spielers besucht, könnt ihr Gebäude buffen, also kurzzeitig verstärken. Nicht nur die Bauarbeiter klopfen auf diese Weise schneller die Balken zusammen, auch in Bergwerken wird zügiger geschürft oder der Steinbruch wirft höherwertige Marmorblöcke ab. Neben dem Handel und den Gefechten ist das ein weiterer Anknüpfungspunkt, mit dem gemeinschaftliches Spielen gefördert und belohnt werden soll.

    Mehr über Die Siedler: Königreiche von Anteria lest ihr in der aktuellen PC Games 8/14. Dort erklären wir die Benutzeroberfläche, zeigen Beispiele für Kämpfe und Koop, fühlen den Entwicklern auf den Zahn und liefern euch jede Menge zusätzlicher Screenshots.

    Eure Meinung ist gefragt: Auf welche der acht Neuerungen freut ihr euch am meisten - und was stößt bei euch auf weniger Begeisterung? Nutzt die Kommentar-Funktion!

    • Es gibt 60 Kommentare zum Artikel

      • Von Lothar-the-Lame Neuer Benutzer
        Ich habe im jahr 1996 die siedler 2 leidenschaftlich gern gespielt und auch die neuauflage fand ich ganz gelungen. Aber irgendwie war die luft langsam raus. Man muss auch nicht immer wieder das selbe neu aufbrühen und ja, man muss nicht alle teile einer serie mögen. Ich finds gut, dass bluebyte in jedem…
      • Von BxBender Erfahrener Benutzer
        Hmmm, zuerst habe ich mich ja über ein neues Siedler Spiel gefreut, aber schon mit dem letzten Spiel ging die Serie einen unschönen Weg. Jetzt wird es anscheinend noch ungewöhnlicher. Knochenharte Wirtschaftsaufbausim trifft Action-RPG? Zwei Extreme treffen aufeinander. Entweder oder! Da waren mir die alten…
      • Von BiJay Erfahrener Benutzer
        Also ich persönlich hätte einfach gern mal wieder ein gutes RTS. In den letzten Jahren sah es abgesehen von Starcraft 2 + Addon in diesem Genre eher düster aus. C&C ist schon unter gegangen. Und nun soll Siedler das Genre wechseln? Das ist für Fans der alten Spiele doch schon eine Enttäuschung. Das Gezeigte…
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Die 8 wichtigsten Unterschiede zu Die Siedler 7- Mit Video
Blue Byte preist die Fortsetzung zu Die Siedler 7 als das bislang "innovativste Siedler". Das wollten wir genauer wissen und haben dem Studio einen Besuch abgestattet und uns dort Die Siedler: Königreiche von Anteria angeshehen. Wir verraten die acht wichtigsten Unterschiede zu den Vorgängern.
http://www.pcgames.de/Die-Siedler-Koenigreiche-von-Anteria-Spiel-54540/News/Die-8-wichtigsten-Unterschiede-zu-Die-Siedler-7-Mit-Video-1131157/
06.08.2014
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