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Die Siedler: Das Erbe der Könige (PC)

Release:
15.02.2008
Genre:
Strategie
Publisher:
Ubisoft

Die Siedler: Das Erbe der Könige

03.09.2004 15:00 Uhr
|
Neu
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Die Siedler: Das Erbe der Könige Wenn die brandschatzenden Truppen des finsteren Königs Mordred vor den Toren stehen, ist es mit Mistgabeln und wüsten Beschimpfungen nicht mehr getan. Da muss schon ein Blaublütiger von der Sorte des jungen Dario ran, der es auf dem zweiten Bildungsweg auch zum Knabenformationstänzer einer Boyband hätte bringen können. Der schneidige Held ist dazu erkoren, das "Erbe der Könige" anzutreten.
Da das Aufbau-Strategiespiel inklusive deutlichen Echtzeitstrategie-Einschlags bereits in wenigen Monaten erscheint, ist die aktuelle Version schon gut spielbar. Zwar wird noch an der Benutzeroberfläche gefeilt und über das Comeback eines wie auch immer gearteten Wegesystems ist noch nicht endgültig entschieden, doch wie das total sanierte Siedler funktionieren und aussehen wird, steht jetzt fest.

Wenn’s um Geld geht: Siedler

Die Siedler: Das Erbe der Könige "Früher standen die Waren im Mittelpunkt, jetzt sind es die namengebenden Siedler", erläutert Produzent Benedikt Grindel, der sich extra für PC Games in den Flieger gesetzt hat, im Gepäck die aktuelle Version. Genau wie Spellforce umfasst das Repertoire an Ressourcen künftig gerade mal sechs Waren, nämlich Holz, Stein, Eisen, Lehm, Schwefel und - ein Novum in der Siedler-Serie - Geld. Die Taler spielen sogar
eine derartig große Rolle, dass man überschüssiges Kapital - kein Scherz! - zinsgünstig auf der Bank anlegen kann. Aus dem Haupthaus der Stufe 1, dem Burgfried, entsteht die Siedlung; im Dorfzentrum rekrutieren wir Leibeigene, die wir per Rechtsklick zum Holzhacken oder Steinschlagen schicken - Die Siedler verlässt sich bewusst auf bewährte Strategie-Standards. Derweil die Leibeigenen ohne Schlaf, Unterkunft und Nahrung auskommen, wollen die wesentlich effektiveren Arbeiter, aber auch Bergleute, Gelehrte oder Schmiede ausreichend versorgt werden - sonst sinkt die Motivation. Auch überhöhte Steuern (lassen sich in fünf Stufen justieren) oder angeordnete Überstunden trüben die Moral, während sie eine herausgeputzte Siedlung mit Blumenrabatten, Brünnlein und Statuen steigern. So soll der Spieler motiviert werden, seine Siedlung besonders groß und "schön" zu bauen.

Tausche 20 Holz gegen 5 Schwefel

Die Siedler: Das Erbe der Könige Die Wirtschaftskreisläufe hat Blue Byte empfindlich zusammengedampft: Statt einer klassischen Produktionskette der Sorte Getreidefarm-Mühle-Bäckerei genügt ein einziges Gebäude, das sich wie alle anderen in mehreren Stufen upgraden lässt. Dabei entstehen keine neuen Waren, sondern "mehr vom selben" - die Ziegelbrennerei produziert also mehr "Lehm" als die schlichte Lehm-Abbaustelle und behauene Steine eines Steinmetzes füllen das Stein-Konto effektiver. Von großer Wichtigkeit im neuen Siedler-Teil: die Forschung. Nur so erhalten Sie neue Gebäude und verbessern Technologien. Während die Gelehrten der Universität unter anderem Konstruktion, Bildung, Wehrpflicht, Steuerrecht und 16 weitere Forschungsgebiete erforschen, entwickeln Sie effektivere Waffen in der Schmiede und bessere Nahrungsmittel auf dem Bauernhof. Auch wie der Handel funktioniert, steht mittlerweile weitgehend fest - die Waren werden auf Marktplätzen (eine Weiterentwicklung des Lagers) einfach in einem bestimmten Verhältnis getauscht, das sich aus Angebot und Nachfrage ergibt. Kontrolliert ein Spieler beispielsweise den einzigen Steinbruch auf der Karte, so kann er Monopol-Tarife verlangen - was vor allem im Mehrspieler-Modus für interessante Konstellationen sorgen wird. Karawanen von A nach B werden Sie allerdings nicht erleben - wer sein Eisen gegen Holz eintauscht, hat die Baumstämme sofort im Lager.

Print-Chefredakteurin
Moderation
03.09.2004 15:00 Uhr
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