Die Siedler 5
Am Fuße eines Berges haben sich unsere ersten Siedler niedergelassen. Beachten Sie die vielfältigen Details, etwa umherstreunende Tiere oder die üppige Vegetation.
Blue Byte bricht das Schweigen und öffnet exklusiv für PC-Games-Leser die Pforten - werfen Sie schon jetzt einen Blick auf ein Spiel, aus dem nicht weniger als "die schönste Aufbausimulation aller Zeiten" werden soll.
Wuselfaktor, der: Maßeinheit für die Anzahl von herumwuselnden Figuren pro Bildschirm (siehe auch "siedeln") - wenn es ein Spiel gibt, das für einen derartigen Wörterbuch-Eintrag gut sein könnte, dann eben Blue Bytes Siedler. Siedeln - das erfordert vom Spieler regelmäßig kleine logistische Meisterleistungen, damit im Kohle-Bergwerk nicht plötzlich die Brotlaibe für die Kumpel ausgehen, weil sonst der Waffenschmied ohne Eisen dasteht, was wiederum bedeutet: Keine zusätzlichen Soldaten - und ein Sicherheitsproblem an der Grenze. Und so weiter. Gefragt nach der ungebrochenen Faszination der Siedler-Serie, geraten die PC-Games-Leser nach wie vor ins Schwärmen: "Die vielen kleinen Wuselmännchen, die den ganzen Bildschrim ausfüllen", "Super Kombination aus Aufbau und Kampf", "Das Suchtgefühl nur noch dieses Gebirge dort oben zu erreichen, um dann endlich das heiß ersehnte Erz abbauen zukönnen" oder "Man nimmt sich vor: Die Holzversorgung bring ich noch in Ordnung, und dann geh ich schlafen - und Stunden später spielte man noch immer...". Möglichst viele PC-Spiele-Fans vom Schlaf abzuhalten - das hat sich das Entwickler-Team auch für die fünfte Folge vorgenommen.
Rückblick
Um wertvolles Erz bzubauen, müssen Ihre Bergwerker zuweilen lange Strecken zurücklegen.
Am 30. Juni anno 1993, also vor etwas mehr als zehn Jahren, schlüpfte der erste Siedler mit einem "Plop" aus dem Neuschwanstein-kompatiblen Schlößchen und schlurfte zu einem Fähnchen am Ende eines Weges, wo ein Grundstück für die Holzfällerhütte vorgesehen war. Bretter und Steine wurden angeliefert, ein Maurer zimmerte das Haus zusammen, Minuten später zog der Holzfäller mitsamt seiner Axt ein. Es folgten Sägewerk, Steinbruch, Fischerhütte, Getreidefarm, Kohlemine, Schmiede - die ersten kompakten Wirtschaftskreisläufe nahmen Gestalt an. An diesem süchtig machenden Prinzip, an dieser faszinierenden "Ich bau mir die Welt, wie sie mir gefällt"-Idee, hat sich in den Nachfolgern der Jahre 1996, 199x und 2001 nichts geändert: Unter der Regie von "Siedler-Vater" und Spellforce-Erfinder Volker Wertich entwickelte sich Folge 3 beinahe zu einem hektischen Echtzeit-Strategiespiel mit Dutzenden von Kriegern, Kampfschiffen und Fähren, die Soldaten auf weit entfernten Inseln abladen. Um es vorweg zu nehmen: Vieles von dem, was im Vorfeld von Siedler 3 und 4 noch als Stein der Weisen verkauft wurde, gilt inzwischen als überholt -glücklicherweise hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Zukunft der Serie nicht aus noch mehr Völkern, noch mehr Waren, noch mehr Einheiten und noch größeren Karten besteht.
Getarnte Excel-Tabellen
Unsere Truppen überfallen dieses kleine Waldlager, das unser Rivale aufgestellt hat.
"Aufbau-Spiele dienten zuletzt viel zu oft als wunderschöne Oberfläche für Excel-Tabellen" lästert Spieldesigner Thomas Friedmann. Insbesondere das in Siedler 3 und 4 massiv übertriebene "Mikromanagement" wollten die Entwickler deutlich entschlacken und vereinfachen: Wie viel
Soldaten sichern die Außenposten? Wer wird zuerst mit Getreide beliefert - Brauerei, Schweinefarm, Mühle? All das soll so einfach wie mögilch justierbar sein. Mit fast selbst erklärenden Menüs, einem
Minimum an Statistiken und eindeutigen Animationen und Effekten soll das Siedler 5 nachvollziehbarer, verständlicher und letztlich spielbarer werden - "komplex, aber nicht kompliziert", wie Produzent Benedikt Grindel es formuliert. Mit diesem Vorsatz starteten 2001 die Entwicklungsarbeiten zum fünften Teil einer Serie, die nicht nur bestehende Fans glücklich, sondern vor allem zusätzliche Aufbau-Strategen erreichen soll.


Richtig spannend wurde es dann auch noch, wenn man ein Militärgebäude in einer Wirtschaftsecke verloren hatte. Da mußte das System, wenn möglich, optimal funktionieren, so daß die Waren schnellstens weitertransportiert werden können, es zu keinem Stau kaum und gleichzeitig neue Gebäude schnellstens errichtet werden konnten.
Ja, diese kleinen Autobahnen waren wirklich klasse und man merkte im zweiten Teil allein daran schon, wo es viel zu tun gab.
Waren allerdings in Teil 3 nicht mehr so gut, wie in 1 und hatten IMO etwas an Bedeutung und Nutzen verloren. Aber wenigstens konnten keine feindlichen Ritter die Ruderer stören. *g*
Das stimmt. War wie ein Boot mit kleinen Beinen unten. *g*
Der nicht, aber bei S2 schließt sich z.B. das Gitter beim Haupthaus nicht, wenn Siedler hineingehen und in Teil 1 hatte ich ab und zu den Bug, daß die Bergarbeiter neben dem Aufzug nach unten gefahren sind, da waren irgendwie die Pixel des Charakters etwas verrutscht.
Genau. Da hat man dann teilweise Umgehungsstraßen gebaut für konkurrierende Produktionsketten. Oder am besten gleich alles so intelligent aufgebaut, dass sich ein effektives Wegesystem bauen ließ. Ich hab auch manchmal Gebäude abgerissen, um das Wegesystem schöner machen zu können. Was war das für eine Befriedigung, wenn endlich flutschte, was vorher stockte.
Das absolute Highlight waren dann aber erst die Esel, da konnten dann ZWEI Träger pro Wegstück arbeiten und die Wege verwandelten sich in Autobahnen. Außerdem gabs noch Ruderer - denn auf Teichen und Flüssen konnte man ebenfalls Wegebau betreiben.
Das sah immer lustig aus, wenn die mit ihren Booten auf dem Kopf zur Anlegestelle marschierten. Oder wenn ein Ruderer ein neu gebautes Ruderboot transportiert hat.
Ist euch eigentlich mal der Bug aufgefallen, dass die Schilde (die ja in Spielerfarbe gehalten waren), bsplw. gelb waren, wenn sie am Wegpunkt lagen, aber immer wie magisch blau wurden, wenn sie der Träger transportierte? Da hat man sich offenbar Farbvarianten der Animationen gespart.
Gruß aph
Ein viertes System (mit DOS) wollte ich mir eigentlich nicht mehr hochziehen. Bin total ratlos. Irgendwie bekommt das meine Graka (Radeon 9500PRO) nicht gebacken.
Kann mir da jemand weiterhelfen. Möchte so gern wieder Siedeln im 2. Teil
Welches OS verwendest du? Bei 2000 und XP ist es ganz hilfreich, wenn man VDMSound installiert hat. Mit VDM kann ich es dann unter XP in 640 x 480 problemlos spielen. Höher geht die Auflösung jedoch nicht, allerdings geht es mit einem Emulator wieder einwandfrei.
Ach ja und für Siedler 1 gibt es einen XP Patch und mit VDMSound läuft es sogar im SVGA Modus astrein und problemlos bei mir.
Im Netzwerk hab ich W2K Prof. laufen. Bei Siedler 1gibt es ja auch keine Probleme solange ich im normalen VGA-Modus bleib. Nur dieser VESA-Treiber will nicht so wie er soll. mit VDMSound hab ich es gestern abend mal probiert. Dabei hängt er sich auf.
Ein viertes System (mit DOS) wollte ich mir eigentlich nicht mehr hochziehen. Bin total ratlos. Irgendwie bekommt das meine Graka (Radeon 9500PRO) nicht gebacken.
Kann mir da jemand weiterhelfen. Möchte so gern wieder Siedeln im 2. Teil
Welches OS verwendest du? Bei 2000 und XP ist es ganz hilfreich, wenn man VDMSound installiert hat. Mit VDM kann ich es dann unter XP in 640 x 480 problemlos spielen. Höher geht die Auflösung jedoch nicht, allerdings geht es mit einem Emulator wieder einwandfrei.
Ach ja und für Siedler 1 gibt es einen XP Patch und mit VDMSound läuft es sogar im SVGA Modus astrein und problemlos bei mir.