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Die Siedler: Aufstieg eines Königreichs (PC)

Release:
28.09.2007
Genre:
Strategie
Publisher:
Ubisoft

Die Siedler 6: Aufstieg eines Königreichs

16.07.2007 13:27 Uhr
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Neu
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Die Siedler 6: Aufstieg eines Königreichs Unser Fischer hat nun - dabei konnten wir ihm in bester Schäuble-Manier schön über die Schulter schauen - ein paar Heringe aus dem Gewässer geholt. Die bringt er dann direkt zu unserem Lagerhaus. Doch der Fisch muss zunächst weiterverarbeitet werden, denn roh essen die Siedler den Fang nicht - passenderweise sind Sushi-liebende Asiaten auch nicht spielbar, die Kampagne bietet ihnen ein einziges Volk. Also, flugs eine Fischräucherei platziert, möglichst in Laufnähe zum Lagerhaus. Sobald der Räucherer die Hütte errichtet hat, macht er sich selbst auf den Weg, um die rohe Ladung vom Warenhaus abzuholen.
Im Gegensatz zu Die Siedler 2 gibt es also keine anspruchsvolle Logistik, bei der Sie stundenlang Ihre Wege mit den einzelnen Trägern optimieren und Transportprioritäten festlegen. Stattdessen wuseln Ihre Leute einfach so los. Puristen, die an Die Siedler 2: Die nächste Generation ihre Freude gefunden haben, stört das möglicherweise.

Auch eine andere Grundsatz-Entscheidung dürfte Menschen, die seit 1996 mit einer Tätowierung Die Siedler 2: Veni, Vidi, Vici herumlaufen, aufstoßen: Jeder Siedler, vom Bäcker bis zum Jäger, vom Kräutersammler bis zum Apotheker, vom ... na gut, Sie haben das Prinzip verstanden, also: Jeder Siedler hat Bedürfnisse. Das geht ganz bescheiden beim Essen (wie gut, dass sich unser Fischräucherer gerade mit einer Ladung fertiger Backfische auf zum Lager macht) und bei der Kleidung los. Nach und nach wachsen die Ansprüche Ihrer Bürger aber ähnlich wie in Anno 1701.

Zum Ende hin wollen Ihre nimmersatten Einwohner Nahrung, Kleidung, Hygiene, Unterhaltung und Wohlstand, indirekt auch noch Sicherheit. Viele der Bedürfnisse lassen sich notfalls schnell taktisch herbeischaffen - ein singender Barde verhilft zu etwas Unterhaltung, während das Badehaus noch mit Met versorgt wird. Umgekehrt können Sie auch ans schnelle Geld kommen, wenn Sie in der Kirche zur Messe rufen und hinterher die Kollekte kassieren. Sonst hat Religion in Die Siedler 6 keinen tieferen Nutzen - im Gegensatz etwa zum götterlastigen dritten Teil. Ein feiner Unterschied in den ansteigenden Wünschen der Bewohner: Während Sie bei Sunflowers‘ Aufbauspaß einzelne Wohn- und Markthäuser aufwerten und sich damit die Insassen einem zunehmenden Snobismus hingeben, sind die gesteigerten Siedleransprüche Resultat der Aufwertung der drei zentralen Gebäude Warenhaus, Kirche und Schloss.

Mit jeder neuen Stufe gewinnt das Bauwerk an Effizienz - ein größeres Warenhaus bietet natürlich mehr Platz und in der richtigen Kombination kommen auch neue Siedler-Bedürfnisse hinzu - und die Möglichkeit, Ihren Ritter aufzuwerten, damit aus dem einfachen Landadel-Ei ein edler Knappe von der Vogelweide wird. Von dem besseren Titel auf der ritterlichen Visitenkarte profitieren Sie auch. Mitunter ist ein Aufstieg Ihr Missionsziel oder Sie nutzen die Spezialfähigkeiten Ihrer Heldinnen und Helden besser.

Allzu langen Entzug an lebenswichtigen Materialien lassen sich die Siedler aber nicht gefallen. Zunächst kommen sie nur mal am Marktplatz vorbei und beschweren sich pro forma. Bleibt der Nachschub dann aber über längere Zeit aus, wird an der Agora offen gestreikt - schlecht für Sie als Statthalter, denn dadurch kommen eventuell weitere Produktionsketten zum Erliegen.

Moderation
16.07.2007 13:27 Uhr
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