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Die Siedler: Aufstieg eines Königreichs (PC)

Release:
28.09.2007
Genre:
Strategie
Publisher:
Ubisoft

Die Siedler 6

28.10.2006 17:36 Uhr
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Neu
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Blue Byte zielt mit realistisch-knuffigen Städten in einem mittelalterlichen Epos auf die Referenz und schraubt den Wuselfaktor in ungeahnte Höhen.

Die Siedler 6 Anno 2006, irgendwo in Düsseldorf: Trotz des nahenden Redaktionsschlusses sind alle anwesenden Redakteure voller Euphorie und erwarten mit Spannung das neueste Blue-Byte-Projekt. Produzent Benedikt Grindel ist die Anspannung, aber auch der Stolz ins Gesicht geschrieben, als er ankündigt, worauf Aufbau-Strategen gewartet haben: Die Siedler 6. Also dann - 2007 wird wuselig!

Während sich die Siedler seit dem grandiosen und kürzlich neu aufgelegten zweiten Teil immer mehr in Richtung Echtzeit-Strategiespiel entwickelten, drängt es die Entwickler nun zurück zu den Wurzeln - zur Freude der großen Fangemeinde.

Die neue Dorfjugend
Kern des Spiels ist es, so Benedikt Grindel, "in einem mittelalterlichen Szenario authentische und natürlich wuselige Städte aufzubauen". Nachdem der Beamer den Trailer projiziert hat, startet "Bürgermeister" Grindel ein Probespiel - schnell wird klar, dass hier womöglich ein neues Genre-Juwel anrollt.

Wie bei der Siedler-Serie und anderen Aufbau-Strategiespielen üblich, beginnen wir mit dem Errichten einer Holzfällerhütte. Was passiert? Aus dem Hauptgebäude kommt nicht etwa ein Konstrukteur, sondern der Holzfäller selbst, der mit Baumaterial auf dem Rücken vor Ort sein Haus konstruiert und sich dann munter ans Fällen weiterer Bäume macht. Sobald der gute Mann ein paar hat, bringt er sie - Trommelwirbel! - selbst ins Lagerhaus.

Ein Leben als Siedler
Die Siedler 6 Die Zeiten der Träger, wie man sie aus Die Siedler 3 kannte, oder des Wegesystems aus Teil 2, sind vorbei. Stattdessen kümmert sich jeder Siedler selbst um seinen Tagesablauf, um Logistik und Aufgaben.

Doch die Holzfäller, Apotheker und Priester sind nicht nur zur Warenerzeugung da. Sie haben ein eigenes Leben, schlafen in ihrer Arbeitsstätte, holen sich Nahrung aus dem Lager der Stadt und verlangen nach Unterhaltung ...

So entsteht insgesamt ein komplexes Sozialgefüge. Ähnlich wie in der Rollercoaster Tycoon-Reihe sind die Handlungsabläufe für den Spieler jederzeit einsehbar - so lässt sich nicht nur erkennen, was in der Stadt im Argen liegt, Ihre Bewohner gewinnen dadurch an Persönlichkeit und Authentizität. "Unser Ziel ist eine Welt, in die der Spieler wirklich komplett eintauchen möchte", erklärt Benedikt Grindel.

Zum Wohle der Stadt
Die Siedler 6 Auch das Steuersystem ist differenzierter als das pauschale Drehen an der Steuerschraube wie in Anno 1701. Nein, im neuen Siedler holen sich die allseits beliebten Steuereintreiber einen Anteil der Verkaufserlöse, die zum Beispiel die Käserei eingefahren hat. Haben Ihre Einwohner aber etwa vor lauter Unterhaltungsmangel nur auf dem Marktplatz gestanden, statt artig Appenzeller und Gouda fürs Pausenbrot einzuholen, drohen entsprechend geringe Steuergewinne.

Folglich kommt es für Sie als Spieler darauf an, eine insgesamt funktionierende Stadt aufzubauen. Davon hängt nicht nur der Kassenstand ab - auch der Militärpart, über den sich die Entwickler weitestgehend ausschweigen, ist von Ihrem städteplanerischen Können abhängig. "Eine gut aufgebaute Stadt wird sich auch besser verteidigen können", verrät Spieldesigner Andreas Suika.

Moderation
28.10.2006 17:36 Uhr
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