Unglaublich komplexe Wirtschaftssimulation vor einem historischen Hintergrund
Wenn Raubritter Ihre Handelskarren überfallen, sollten Sie eine starke Eskorte dabeihaben. Oder Sie werden selbst ein Raubritter ...
Willkommen im Mittelalter. Sie sind Pfarrer. Sie könnten auch Steinmetz, Gastwirt oder Kräuterhändler sein, aber einigen wir uns doch auf Pfarrer. Zwei Bedienstete schreiben in Ihrer Kirche an ein paar Gedichten. Die können Sie nächsten Monat Gewinn bringend verschachern - verliebte Analphabeten gibt"s ja genug. Im Augenblick haben Sie aber andere Sorgen. Ein Konkurrent - nennen wir ihn Gerd - hat ein unverschämtes Pamphlet über Ihre sexuellen Vorlieben an das schwarze Brett des Marktplatzes genagelt. Kurzerhand schicken Sie Gerd einen gedungenen Schlägertrupp nach Hause und lassen gleichzeitig seine Parfümerie anzünden. Während Gerd unvermittelt vor schwer wiegenden Problemen steht, bestechen Sie ein Wahlgremium und lassen sich zum Stadtgardisten ernennen. Ein richtig toller Tag. Nein. Eigentlich ein ganz normaler Tag. Jedenfalls bei Die Gilde. Wo die Otto-Normal-Wirtschaftssimulation aufhört, legt Die Gilde erst richtig los.
Zu Beginn entscheiden Sie sich für einen von sieben Berufen und bestimmen Ihren Stammbaum. Hier kommt der Rollenspiel-Einschlag zum Tragen: Vater und Mutter vererben ihre Talente auf Sie und die daraus resultierenden fünf Eigenschaften (unter anderem Verhandlungsgeschick und Rhetorik) haben einen entscheidenden Einfluss auf Ihren späteren Erfolg. Ein Jahr dauert bei Die Gilde eine Echtzeit-Runde. Während dieser können Sie Waren produzieren und verkaufen, sich in eines der 27 Ämter wählen lassen oder sich den dunklen Seiten der Macht zuwenden. Konkurrenten werden fröhlich beschattet und mit den auf diese Weise beschafften Beweisen vor Gericht gezerrt. Vorsichtige Naturen lassen auch gleich noch den verantwortlichen Richter bespitzeln und erpressen - damit dürfen Sie nämlich das Urteil und Strafmaß selbst festlegen. Dargestellt wird das Füllhorn der Möglichkeiten - von denen es übrigens derart viele gibt, dass ein Aufzählen den Rahmen dieses Artikels sprengen würde - mit einer frei dreh- und zoombaren 3D-Engine. Das Beste zum Schluss: Nach monatelangen Gerüchten über die Einstellung des Projekts wird Die Gilde nun auf jeden Fall bei Infogrames erscheinen.


Ich bin im Forum von Infogrames, wo das Spiel bisher erscheinen solte, und dort wurden schon viele Nachrichten über das Süiel direkt durch den Entwickler verkündet, der auch Die Fugger 2 entwickelt hatte: Lars Martensen!
Und ich kann euch versichern Leute, das Spiel wird megameäßig geil!
Da das…
http://www.pcgames.de/ext... Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid...