Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Diablo 3 Ultimate Evil Edition im Test: Besser als auf PC?

    Auch auf der PS4 ist das Höllenspektakel teuflisch gut, allerdings nicht mehr ganz so heiß wie vor einem Jahr. Was Diablo 3 Ultimate Evil Edition auf Konsolen besser macht als auf dem PC und wo es hapert, haben wir in unserem Test aufgedeckt.

    Vergangenen September kamen, über ein Jahr nach der PC-Gemeinde, auch Playstation-Spieler in den Genuss des Vorzeige-Hack-and-Slay-RPGs Diablo aus dem Hause Blizzard. Die gelungene Konsolenportierung von Diablo 3 ließ nur wenige Wünsche offen und hinkte hauptsächlich technisch den stärkeren PC-Fassungen hinterher. Mit der Ultimate Evil Edition werden nicht nur optische Schönheitsfehler korrigiert, sondern auch der bisher PC-exklusive fünfte Akt des Spiels, Reaper of Souls, beigelegt. Trägt die Ultimate Evil Edition ihren Namen also zurecht, oder gibt es an dieser Premium- Version von Diablo 3 noch etwas auszusetzen?

    Besser als auf dem PC?

    Die Grundstory des Spiels ist natürlich die gleiche: Wirkliche Sprünge von der PS3- auf die PS4-Version von Diablo 3 darf man hinsichtlich der Grafik nicht erwarten. Stabile 60 Bilder pro Sekunde bei knackscharfem Full-HD, selbst bei enormem Gegneraufkommen sind schon was Feines. Dazu gesellen sich etwas hübschere Lichteffekte, die auch die Umgebung anleuchten. Wir hätten uns hier noch etwas mehr visuelle Magie gewünscht, denn gerade den Charakteren hätte eine optische Frischzellenkur gut getan. Im Grunde ist die Optik bei Diablo 3 aber sekundär. Die Stärken liegen ganz klar im schieren Umfang und dem süchtig machenden Spielprinzip. Ersterer ist dem PS3-Release von 2013 deutlich überlegen. Sowohl die PS4, als auch die PS3-Fassung der Ultimate Evil Edition beinhalten das Hauptspiel und auch den neu hinzugekommenen fünften Akt der Hauptstory, Reaper of Souls. Dank der Playstation-exklusiven Zusatzinhalte hat die Ultimate Evil Edition inhaltlich sogar etwas mehr zu bieten als die PC-Fassung (mehr dazu am Ende des Tests).

    Beutehatz leicht gemacht

    Die Neuerungen hören jedoch nicht beim reinen Umfang auf. Zu den aus der letztjährigen PS3- Version bekannten Klassen, gesellt sich mit dem Kreuzritter eine sechste Option hinzu. Er ist ähnlich stark wie der bekannte Barbar, verfügt aber auch über Zauberfähigkeiten und besondere Defensivkünste. Allen Klassen gemein ist die heraufgesetzte Levelgrenze von 70. Bisher war bei 60 Sense. An die alten Hasen im Metier der Teufelsbekämpfung hat Blizzard übrigens auch gedacht: Wer bereits einen Diablo 3-Account hat, der darf seinen aufgelevelten Charakter ins neue Spiel importieren. Den vollen Preis für die Ultimate Evil Edition müssen Besitzer der PS3-Fassung dennoch löhnen, da es kein Upgrade-Programm zu vergünstigten Konditionen gibt – schade! Springt man ins Spiel, ist abgesehen von der leicht aufpolierten Optik erst einmal kaum ein Unterschied zum normalen Diablo 3 festzustellen. Die Steuerung ist identisch und bietet immer noch die Ausweichrolle, die den PC-Fassungen vorenthalten bleibt.

    Diablo 3 Ultimate Evil Edition im Test: Wie gut ist die PS4-Version wirklich? (6) Diablo 3 Ultimate Evil Edition im Test: Wie gut ist die PS4-Version wirklich? (6) Quelle: Blizzard Die Nutzeroberfläche ist, wie bereits bekannt recht gut an Konsolenbedürfnisse angepasst und so verfügen die Menüs über Auswahlkreise, die eine schnelle Anpassung von Waffen, Rüstungen und Fähigkeiten ermöglichen. Das Inventar ist auf der PS4 übrigens auch mittels Touchpad steuerbar – eine Neuerung, die jedoch fummeliger als die bekannte Lösung über die Richtungstasten ist. Ebenfalls unnötig kompliziert ist der Vergleich der Werte von Ausrüstungsgegenständen. Zwar werden angelegte Items stets denen aus dem restlichen Inventar gegenübergestellt, für den genauen Wertevergleich ist aber wie gehabt ein zusätzlich Tastendruck notwendig. Das klingt erst einmal nur nach einer Kleinigkeit, geht aber nach kurzer Zeit ordentlich auf den Keks. Vor allem dann, wenn man seine Ausrüstung oft anpassen möchte. Ein echtes Ärgernis, das bereits aus der seit einem Jahr erhältlichen PS3-Standardfassung des Spiels bekannt ist. Ebenfalls schade ist, dass PS3- und PS4- Spieler nicht gemeinsam online in die Schlacht gegen das Böse ziehen können. Auf den Xbox- Konsolen ist das ohne Weiteres möglich. Dafür kommen Playstation-Spieler aber immerhin in den Genuss von Remote-Play per PS Vita.

    Diablo 3 Grafik-Vergleich: PC vs. PS4 - Seht ihr einen Unterschied?

    02:29
    Diablo 3 Grafikvergleich PC versus PS4 - gibt es Unterschiede?
    Spielecover zu Diablo 3: Ultimate Evil Edition
    Diablo 3: Ultimate Evil Edition

    Loot ist gut

    Diablo 3 Ultimate Evil Edition im Test: Wie gut ist die PS4-Version wirklich? (8) Diablo 3 Ultimate Evil Edition im Test: Wie gut ist die PS4-Version wirklich? (8) Quelle: Blizzard Mehr Mühe haben die Entwickler in die Überarbeitung des Loot-Systems gesteckt. Die Items, die ihr von besiegten Gegner einsammelt müssen nun vor allem im Koop-Modus nicht mehr aufwendig untereinander getauscht werden, sondern werden automatisch verteilt. So erhalten die Gruppenmitglieder stets die Items, die für ihre Klasse geeignet sind. Wer die Beute partout nicht nutzen will oder jemand anderem etwas Gutes tun möchte, kann Gegenstände auch bequem an Spieler aus der eigenen Freundesliste schicken. Überhaupt hat Blizzard in der Ultimate Evil Edition viel Wert auf ein rundes Koop-Erlebnis gelegt. So ist es nun kein Problem mehr, als hochgezüchteter Krieger mit einem Anfänger in die Schlacht zu ziehen. Dank des Lehrlingsmodus steigt ein Kumpel mit einem schwachen Charakter ins Spiel ein und die Werte werden automatisch angeglichen.

    Auf diese Weise genießen auch Novizen ein Spiel ohne sekündliches Ableben. Segnet ihr dann dennoch einmal im Kampf gegen ein stärkeres Monster das Zeitliche, erscheint es bis zu fünfmal nacheinander in den Spielen eurer PSN-Freunde und zieht solange durch die Freundesliste, bis es einer von ihnen niederstreckt. Dann bekommen wir sogar einen Teil der Beute! Wer lieber beim Händler zuschlägt, oder sich neue Waffen beim Schmied erschaffen lassen möchte, kann das ebenfalls tun, oder (neu in der Ultimate Evil Edition) von der Mystikerin gegen Bares die Eigenschaften von Gegenständen verändern lassen. Ansonsten spielt sich alles wie gehabt.

    Exklusive Inhalte für PlayStation

    Als besondere Schmankerl spendiert Blizzard den Playstation- Versionen der Diablo 3 Ultimate Evil Edition zum einen eine Rüstung im Shadow of the Colosssus-Look und zum anderen spezielle Nephalemportale mit Gegner aus The Last of Us. Kolossal und Kontaminiert Die Colossus-Rüstung kann jede der sechs Klassen tragen, ohne dabei die Macht der tatsächlich ausgerüsteten Gegenstände zu beeinträchtigen. Sie fungiert quasi als alternativer Skin der Spielfiguren. Die sogenannten Nephalemportale, die als Teil der Erweiterung Reaper of Souls eingeführt wurden, bilden dagegen den Schauplatz für eine besondere Reminiszenz an The Last of Us.

    Die Portale sind Bestandteil des Abenteuermodus, der nach einmaligem Durchspielen der Kampagne zur Verfügung steht. In den Nephalemportalen besteht die Chance auf verschiedenste legendäre Ausrüstungsgegenstände zu treffen, sowie unerwartete Gegnertypen und Umgebungen. So kann es passieren, dass ihr euch plötzlich in einer Welt wiederfindet, die stark von der Thematik des Naughty- Dog-Blockbusters inspiriert ist und von Bloatern, Clickern und Stalkern beheimatet wird.

    06:18
    Diablo 3: Ultimate Evil Edition auf PS4 angespielt: Das ist besser
    Spielecover zu Diablo 3: Ultimate Evil Edition
    Diablo 3: Ultimate Evil Edition

    Diablo 3: Ultimate Evil Edition (PS4)

    Spielspaß
    89 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Hochgradig motivierendes Spielprinzip
    Spaßiger Koop
    Gute Lokalisierung und Atmosphäre
    Enormer Wiederspielwert
    Gelegentlich unübersichtlich
    Menüs teils immer noch zu unkomfortabel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1131980
Diablo 3: Ultimate Evil Edition
Test: Besser als auf PC?
Auch auf der PS4 ist das Höllenspektakel teuflisch gut, allerdings nicht mehr ganz so heiß wie vor einem Jahr. Was Diablo 3 Ultimate Evil Edition auf Konsolen besser macht als auf dem PC und wo es hapert, haben wir in unserem Test aufgedeckt.
http://www.pcgames.de/Diablo-3-Ultimate-Evil-Edition-Spiel-21368/Tests/Test-Besser-als-auf-PC-1131980/
12.08.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/08/wallpaper_diablo_3_reaper_of_souls_04_1920x1200-pc-games_b2teaser_169.jpg
diablo,action-rollenspiel,blizzard
tests