Höllisch gut: Unsere Vorschau zu Diablo 3
Denn die Diablo-Serie hat den Sprung in die dritte Dimension geschafft. Zwar hat sich die Perspektive im Vergleich zum Vorgänger nicht geändert, doch hüpft und haut sich der Held detailreich animiert durch eine schicke 3D-Welt. Die ist weniger auf Rea-lismus und High-End-Rechner ausgelegt, wirkt aber, Blizzard-typisch, in sich absolut stimmig. Besonders die Spielwelt Sanktuario lässt die Münder der Journalisten aufklappen - im Gegensatz zu denen der Entwickler, dazu später mehr.
Auch die Benutzeroberfläche wirkt auf den ersten Blick wie ihr acht Jahre alter Vorgänger, hat aber vom Halbbruder World of Warcraft einige Attribute mit auf den Weg bekommen. Hier legen Sie jetzt wunschgemäß die mächtigen Spezialattacken Ihres Recken ab und lösen diese per Schnelltaste aus. Auch in anderen Bereichen merkt man Diablo 3 die Nähe zum großen MMO-Bruder deutlich an. Jay Wilson erklärt: "Die Bosskämpfe in World of Warcraft haben mich immer gereizt. Also haben wir uns für Diablo 3 davon inspirieren lassen." Dicke, diabolische Brocken wie der massige "Thousand Pounder", ein fleischiger Zwischengegner, erfordern vom Spieler angepasste Taktiken. Blizzard geht aber noch weiter und bestückt die sonst so gedankenlos zu entsorgenden Monsterhorden mit allerlei Spezialitäten: Auch hier hilft nur richtiges Vorgehen.
Ein Beispiel: Ein Trupp Skelette rückt auf den Helden vor. Die erste Reihe besitzt Schilde, die den größten Teil des Schadens absorbieren. In der zweiten Reihe lauern Bogenschützen und dahinter, noch fieser, ihr Boss, der Gefallene mal eben wiederbelebt. Wer hier blind drauflosschlägt, kommt mit dem Heiltrankschlürfen garantiert nicht mehr hinterher. So abhängig wie früher sind Sie von dem lebensspendenden Saft nicht mehr: Manche Gegner lassen rote, heilende Kugeln fallen. Ohne Heiltränke müssen Sie den Ausflug in die Hölle nicht mehr sofort abbrechen.


Deshalb habe ich extra das angefügt:
Trotzdem dann so eine Antwort...