Höllisch gut: Unsere Vorschau zu Diablo 3
Wenn sich die Hölle auftut, dann passiert das manchmal ganz leise. Zumindest wenn Blizzard dieses Ereignis inszeniert. Denn als die Kalifornier am 28. Juni auf ihrer Hausmesse World Wide Invitational das lang ersehnte dritte Kapitel von Diablo ankündigten, rief Mike Morhaime, Präsident von Blizzard, einfach nur einen schmächtigen Gitarrenspieler auf die Bühne. Dieser stimmte gemütlich eine vertraute Melodie an, die bei so ziemlich allen Menschen im Saal eine Gänsehaut der Erkenntnis verursachte: das Titellied von Diablo 2.
Damit kündigte Blizzard also die Fortsetzung eines Action-Rollenspieles an, das nicht nur das Hack&Slay-Genre maßgeblich beeinflusste, sondern nach acht langen Jahren immer noch weltweit gespielt wird. Gute Startvoraussetzungen also.
Die Katze ist aus dem Sack. Mit Diablo 3 schlagen die Entwickler ein neues und zeitgemäßes Kapitel der Saga um die höllischen Horden auf: Es sind rund 20 Jahre seit den Ereignissen aus Diablo 2 vergangen. Die epische Geschichte rund um Mephisto, Baal und Diablo ist in all den Jahren in Vergessenheit geraten. Nur die wenigsten erinnern sich an den Helden, der sich damals den Dämonen der Hölle entgegenstellte. Für die breite Bevölkerung des fantastischen Landes Sanktua-rio gilt die Legende von Diablo als Mythos. Doch das Böse ist zurückgekehrt und mit ihm auch neue Helden, die sich den Kreaturen der Hölle erneut in den Weg stellen.
Von vornherein stellt der leitende Designer Jay Wilson eins fest: Diablo 3 wird genau das, was Fans der Serie erwarten. Experimente sind Blizzard fremd. Sie können sich also sicher sein: Monsterzerlegen steht nach wie vor im Vordergrund. Allerdings haben sich die Dämonenhorden drastisch vermehrt, bevölkern in unglaublicher Zahl den Bildschirm. Stolz erzählt Wilson, dass der Rekord an Untoten bei etwa 100 Exemplaren gleichzeitig liegt. Eine stolze Zahl, die noch dazu in anmutender Schönheit verzaubert.


Deshalb habe ich extra das angefügt:
Trotzdem dann so eine Antwort...