Diablo 3 (PC)

Release:
15.05.2012
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Activision Blizzard

Diablo 3 im Hands-on-Test: So spielt sich die Beta - PC Games vor Ort bei Blizzard - Reminder zum Beta-Start

21.09.2011 09:09 Uhr
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Neu
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Wir haben die Beta von Diablo 3 gespielt, denn als eines von wenigen ausgewählten Magazinen hatte PC Games die Gelegenheit, Blizzard im kalifornischen Irvine zu besuchen. Es handelt sich dabei um fast die gleiche Version, die Blizzard noch in diesem Quartal als Closed Beta an ausgewählte Spieler herausgeben wird. Hier lest ihr schon jetzt, was euch in der Probier-Fassung erwartet. Außerdem: neue Details zu Talenten, Grafik, Attributen, Klassen, Battle.net und vielem mehr!

PC Games war zu Besuch bei Blizzard. Dort konnten wir die Beta von Diablo 3 selbst anspielen. PC Games war zu Besuch bei Blizzard. Dort konnten wir die Beta von Diablo 3 selbst anspielen. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Update: Die Closed Beta von Diablo 3 beginnt heute, weswegen wir euch diesen Artikel zur Einstimmung noch einmal präsentieren wollen. Während ihr auf euren Beta-Key wartet, könnt ihr in den Beta-Erfahrungen unseres Redakteurs Felix Schütz schmökern, der die Beta bei Blizzard als einer der ersten durchspielen konnte. Originalmeldung: Die meisten Diablo 3-Fans stellen sich derzeit nur zwei Fragen: Wann kommt endlich die Beta? Und: Wie kann ich daran teilnehmen? Die erste Frage ist noch nicht genau zu beantworten, Blizzard gibt das dritte Quartal als Termin an - also den Zeitrahmen von Juli bis September. Daher wären nicht allzu überrascht, wenn die Beta innerhalb der nächsten Wochen veröffentlicht wird. Die zweite Frage haben wir in einem eigenen Artikel bereits beantwortet: Blizzard schaltet die Beta erstmals gezielt in ausgewählten Battle.net-Accounts frei. Wie ihr euch dafür bewerben könnt, erfahrt ihr in unserem großen Diablo 3-Kompendium. Wichtig: Diablo 3 wird ein Auktionshaus bieten, in dem ihr Items gegen echtes Geld handeln könnt - alles darüber erfahrt in unserem Artikel zum Diablo 3 Auktionshaus und in Interview mit Jay Wilson von Blizzard.

Auf einen Blick: Das ist neu in Diablo 3
Unser Anspielbericht fällt gewohnt detailreich aus. Daher geben wir euch hier schon vorab eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen, die uns beim Anspielen und während der Präsentationen bei Blizzard aufgefallen sind:

- Diablo 3 wird um ein innovatives Auktionshaus ergänzt. Das System erlaubt es, Gegenstände auch mit echtem Geld zu handeln. Ein kompliziertes Thema - darum haben wir ihm einen eigenen Artikel gewidmet.

- Die Beta umfasst alle fünf Klassen und bietet etwa zwei Stunden Spielzeit. Dabei erreicht man die neunte oder auch zehnte Charakterstufe.

- Ob die Beta auch den PvP-Modus enthalten wird, steht noch nicht fest.

- In der Beta trifft man bereits einen der drei Handwerker und einen der drei dauerhaften NPC-Begleiter.

- Der Skelettkönig ist der Bossgegner der Beta, die etwas weniger als ein Drittel des ersten Aktes umfasst.

- Das Talente-System wurde erneut stark verändert. Der Spieler hat nun sechs frei belegbare Slots für aktive Skills und nochmal drei Stück für passive Skills. Talentpunkte gibt es allerdings nicht mehr - manche Skills steigen durch Levelaufstiege automatisch auf.

- Neue Talente werden bei Levelaufstiegen automatisch in einer Liste freigeschaltet, Talentbäume oder dergleichen gibt es nicht mehr.

- Die Attribute aus Diablo 2 (Stärke, Geschicklichkeit, usw...) gibt es nicht mehr, sie werden durch vier verständlichere Attribute ersetzt.

- Cauldron of Jordan: Dieses Artefakt ersetzt die geplanten Gold-Schriftrollen. Damit kann man jederzeit Gegenstände direkt im Inventar verkaufen.

- Stone of Recall: Der magische Stein ersetzt das klassische Stadtportal. Er transportiert die Spieler in die Stadt zurück, braucht aber ein wenig Zeit, um aufzuladen - vergleichbar mit World of Warcraft. Der Stein erzeugt kein magisches Portal und lässt sich auch nicht während eines Bosskampfes einsetzen.

- Man muss zum Spielen permanent online sein - es gibt keine Möglichkeit, Diablo 3 offline zu spielen.

- Jeder Spieler besitzt eine riesige Truhe, in der man Gegenstände lagern kann. Alle Charaktere des Spielers können auf diese Truhe zugreifen - das war in Diablo 2 noch nicht möglich. Anfangs ist die Truhe relativ klein, doch sie lässt sich gegen einen Goldbetrag schnell vergrößern.

- Diablo 3 wird gebührenfrei sein - abgesehen vom normalen Kaufpreis (vermutlich ca. 50 Euro) fallen keine Kosten für das Spiel an.

Die Vorgeschichte von Diablo 3
Unser Besuch bei Blizzard begann mit einer Präsentation, angeführt von Chris Metzen (Vice President of Creative Development bei Blizzard), der uns zunächst eine Zusammenfassung der Geschichte gab. "Ich hoffe, das ist jetzt nicht zuviel auf einmal. Falls ihr doch gleich alle wegschlaft, ist das okay." entschuldigt sich der Mann dafür, was er uns gleich erzählt: Die Vorgeschichte und den Beginn der Handlung von Diablo 3. Wir entschuldigen uns zwar nicht, doch wenn euch die Story von Diablo ohnehin nicht interessiert, dürft ihr auch gerne zum nächsten Abschnitt So spielt sich die Beta von Diablo 3 weiterspringen.

"Und die Himmel werden beben!"

Die Storyvon Diablo handelt seit jeher von dem Kampf zwischen Engeln und Dämonen. Tausende von Jahren vor dem ersten Diablo-Spiel schlossen die beiden verfeindeten Seiten - Himmel und Hölle - einen Waffenstillstand. Einige abtrünnige Engel und Dämonen waren nämlich des Kämpfens müde und zogen aus, um eine neue Welt zu erschaffen: Sanktuario war der Name ihrer jungen Heimat, zunächst vor den Augen beider Seiten verborgen und damit sicher vor dem großen Konflikt, der eines Tages kommen würde. Die Nachkommen der ausgewanderten Engel und Dämonen ließen indessen nicht lange auf sich warten: die ersten Menschen, auch Nephalem genannt, waren geboren. Anfangs verfügten sie über große Macht, einige schienen ihren Eltern sogar ebenbürtig, doch im Laufe der Generationen verschwand diese Kraft in den meisten Menschen. Viele Jahre später, als die Dämonen - angeführt von Diablo, Mephisto und Baal - über das Land herfielen, wehrten sich die Bewohner Sanktuarios: Unter der Leitung des Engels Tyrael wurde der Orden der Horadrim gegründet, dessen Aufgabe es war, die drei bösartigen Brüder zu jagen und in magische Seelensteine zu verbannen.

Diablo war der zweite der drei sogenannten Großen Übel, der in einen solchen Stein gesperrt wurde. Man vergrub ihn in einem tiefen Kellerlabyrinth, das später als Fundament für einen kleinen Ort namens Tristram dienen sollte. Hier plante Diablo über viele Jahre hinweg seine Rückkehr: Er korrumpierte den König Leoric, trieb ihn in den Wahnsinn und nahm schließlich Besitz von Albrecht, dem Sohn des Königs - es war der Moment von Diablos Wiedergeburt. Doch seine Herrschaft war nur von kurzer Dauer: In Diablo 1 spielte man einen legendären Helden, der in die tiefen Kerker hinabstieg und Diablo erschlug. Danach nahm der Siegreiche die Seele des Dämonenfürsten in sich auf.

Diablo 2 erzählt die Geschichte eines dunklen Wanderers. Er ist niemand anderes als der gebrochene Held des ersten Spiels, der nun in die östlichen Königreiche wandert, um dort Diablos Brüder Mephisto und Baal zu befreien. Eine Gruppe von neuen Helden ist ihm allerdings auf den Fersen, einer davon ist die Spielfigur in Diablo 2. Doch die Rettung kommt zu spät: Obwohl Diablo, Mephisto und Baal letztendlich erschlagen werden, erreichen sie ihr eigentliches Ziel, indem Baal den gigantischen Weltenstein korrumpiert, der tief im verschneiten Berg Arreat verborgen liegt. Dieser uralte Stein diente einst der Schöpfung Sanktuarios und schützte die Welt vor dem Einmarsch der Dämonen. Der Tengel Tyrael sieht nun lediglich eine Chance, um die Menschheit zu retten: Er zerstört den verseuchten Stein, bewahrt Sanktuario damit vor Baals bösem Einfluss. Allerdings reißt er damit auch die letzte Grenze zwischen Sanktuario und der Hölle ein - einer Invasion des Dämonen steht nun nichts mehr im Wege.

Diablo 3: So beginnt das Spiel

20 Jahre später setzt die Geschichte von Diablo 3 ein. Die Dämonen sind aus Sanktuario verschwunden, doch Deckard Cain, der letzte Nachkomme der Horadrim, glaubt nicht daran, dass der Konflikt mit dem Tode der drei Großen Übel beendet ist. Er weiß, dass die Dämonen jederzeit einmarschieren könnten. Und er soll Recht behalten: Zu Beginn des Spiels stürzt ein riesiger Meteor in die Kirche von Neu Tristram, eine Händlerstadt, die auf den Ruinen des alten Tristram errichtet wurde. Wenig später wird der Ort von einer Seuche heimgesucht, die Menschen in lebende Tote verwandelt. Monster und Dämonen verwüsten das Land. Und hier beginnt das Spiel: Der Held, ein Nachkomme der Nephalem und mit übersinnlichen Fähigkeiten gesegnet, betritt Neu Tristram, um nach Deckard Cain zu suchen und herauszufinden, welche Rolle die Menschheit in der finalen Schlacht zwischen Engeln und Dämonen zu spielen hat.

Woher der mysteriöse Meteor stammt, ist noch immer nicht bekannt. Schon lange fragen sich viele Fans: Wer ist eigentlich der Drahtzieher in Diablo 3? Immerhin wurden die drei Großen Übel Mephisto, Baal und Diablo besiegt. Doch nun ist das Rätsel gelöst, denn Blizzard hat's uns kurzerhand verraten: In Diablo 3 werden Belial und Azmodan, die beiden letzten der vier niederen Übel, für Angst und Schrecken sorgen! Ihre beiden Geschwister Duriel und Andariel hat der Spieler bereits in Diablo 2 besiegt. Blizzard deutete aber an, dass Diablo und seine Brüder eine Rückkehr feiern werden - unter welchen Umständen, das wollten die Entwickler natürlich noch nicht verraten.

Print-Redakteur
Moderation
21.09.2011 09:09 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
06.08.2011 09:37 Uhr
Zitat: (Original von FelixSchuetz;9329825)
Das war ein Erfahrungsbericht. ;-)


Genau, einer. 
Print-Redakteur
Bewertung: 0
05.08.2011 19:33 Uhr
Zitat: (Original von MusicMan1992;9329821)
Das beschwichtigt ein wenig... das war jedenfalls meine größte Sorge, trotzdem warte ich bis zum Release und warte Erfahrungsberichte ab.

Das war ein Erfahrungsbericht. 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
05.08.2011 19:30 Uhr
Zitat: (Original von FelixSchuetz;9329721)
Klar, so ist das System ja auch gedacht! Ich würde sagen, die Runen in D3 bieten sogar mehr Freiheiten als das Talentesystem aus D2. Und sie sind leichter und schneller zu handhaben als beispielsweise ein Respec. Bedenke: Rund 20 Skills pro Klasse, fast jeder…

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