Diablo 3: Unser (riesiges) Interview von der BlizzCon 2008!
Wollen Sie mehr wissen? Hier: Unser Video-Interview mit Jay Wilson von der GC 2008!
PC Games: Ich habe eure Diablo 3-Demo mit allen drei Klassen durchgespielt, und es war ein Riesenspaß. Wie schafft ihr das, so viele Jahre nach Diablo 2 wieder diese Essenz des Vorgängers, dieses besondere Spielgefühl einzufangen? Und warum will es anderen Entwicklern einfach nicht gelingen?
Wilson: „Wow, das ist ne ganz schön große Frage. Ich denke, dass sich das Spiel schon jetzt so gut anfühlt, liegt an einer ganzen Reihe von Dingen. Als wir mit der Entwicklung begannen, haben wir uns hingesetzt und nochmal die sieben Kernregeln für einen Diablo-Titel herausgearbeitet, die sieben Grundsätze sozusagen. Wenn ich mir die ganzen Spiele anschaue, die versuchen, an den Erfolg von Diablo anzuknüpfen und das Spiel nachzuahmen, kann ich in der Regel wenigstens eine dieser Regeln finden, an die sich das Spiel nicht gehalten hat. Ich denke, das ist der Schlüssel.
Außerdem lassen sich viele von der Vorstellung täuschen, es sei einfach, so ein Spiel zu entwickeln, eben weil es erst mal so simpel wirkt. Es hat eine einfache Bedienung, einfache Kreaturen, einfache Fähigkeiten. Das ist aber genau das, was es zu einer schwierigen Entwicklung macht, denn um etwas so Simples wirklich herausragend unterhaltsam zu machen, bedarf es einer perfekten Ausführung. Du musst wirklich immer wieder und wieder daran arbeiten, bis sich wirklich alles gut für den Spieler anfühlt. Erst wenn alles zusammen passt, hast Du die perfekte Combo. Und das ist vielen Menschen wohl nicht klar, dass es ganz schön schwierig ist, das zu erreichen.“
Gresko: „Ein anderer Punkt ist natürlich, dass wir ein fantastisches Team haben. Das hier ist Blizzard, wir haben einige der besten Entwickler der Welt. Dieses Team hat wirklich jenseitiges Talent. Und natürlich haben wir eine Menge Leute im Team, die an den früheren Diablo-Teilen mitgewirkt haben, Techniker, Künstler, Designer. Einige brachten Ideen mit ein, die sie schon während der Entwicklung von Diablo 2 hatten, damals aber nicht umsetzen konnten. Jetzt haben wir die Möglichkeit, das nachzuholen, da ist also eine Verbindung zu dem Vorgänger. Auf der anderen Seite haben wir aber auch eine Menge frischer Ideen und Designänderungen umgesetzt. Ja, wir haben einfach ein tolles Team, das an dem Spiel arbeitet.“
PC Games: Könnt ihr uns diese sieben Grundsätze verraten, die ihr vorhin erwähnt habt?
Wilson: „So aus dem Gedächtnis bringe ich die bestimmt nicht alle zusammen … also das waren Wiederspielbarkeit, Zugänglichkeit, Anpassung [gemeint ist die Möglichkeit, die Spielfigur zu entwickeln und auszurüsten, also dem eigenen Stil anzupassen, Anm. d. R.], die Lizenz - also dem Spieler das Gefühl zu vermitteln, dass er wirklich ein Diablo-Spiel vor sich hat. Dann natürlich kooperatives Spielen, ebenso die rauen, harten Kämpfe … und eine Regel vergesse ich immer, das passiert mir echt ständig …“


ich glaube, das ist mir beim d2-zocken gar nie auch nur in den sinn gekommen
vielleicht geschnitten oh nein!!!
ich verherliche zwar nicht die gewalt aber ich finds schade wenn ein so großartiges spiel geschnitten wird
mfg
Aber so viele passive Skills? Was gabsn da so alles? Könnt ihr euch noch an einpaar davon erinnern?