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Diablo 3 (PC)

Release:
15.05.2012
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Activision Blizzard

Diablo 3: Blizzard krempelt fast alles um - Schriftrollen verschwinden, Mystikerin fliegt raus und mehr

20.01.2012 19:01 Uhr
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Diablo 3 wird noch einmal umgekrempelt, was den Release des Hack'n'Slays weiter nach hinten verschieben dürfte. Die Schriftrollen der Identifikation verschwinden, die Mystikerin fliegt raus, die Hauptattribute der Helden werden geändert, das Stadtportal ist zurück... die Liste der Änderungen ist lang und PC Games hat für euch alle Details zusammengefasst.

Blizzard nimmt weiterhin weitreichende Änderungen am Spielsystem von Diablo 3 vor. Das soll das Spiel verbessern, drückt aber gleichzeitig den Release-Termin immer mehr in die Ferne. Blizzard nimmt weiterhin weitreichende Änderungen am Spielsystem von Diablo 3 vor. Das soll das Spiel verbessern, drückt aber gleichzeitig den Release-Termin immer mehr in die Ferne. Diablo 3 könnte noch etwas länger auf sich warten lassen, denn Blizzard hat das Hack'n'Slay noch einmal ordentlich umgekrempelt und zahlreiche Features rausgeworfen. "Wir möchten, dass Diablo 3 gleich bei Veröffentlichung das bestmögliche Spiel ist", so Jay Wilson, Game Director des Hack'n'Slays. "Dazu werden wir auch weiterhin alte Systeme neu auflegen, solche überarbeiten, über deren optimale Nutzung ihr euch lange Gedanken gemacht habt, und Funktionen entfernen, die ihr inzwischen möglicherweise als Schlüsselelemente betrachtet. Wir hoffen, dass Diablo 3 durch diese Art der Überarbeitung, bei der wir uns selbst und unsere Entscheidungen ständig hinterfragen, letztlich nicht nur zum jetzigen Zeitpunkt unsere Erwartungen erfüllen wird, sondern auch noch zehn Jahre nach seinem Erscheinen." Doch um was geht es eigentlich? Um genau zu sein, um ziemlich viel. Also fangen wir vorne an.

Es gibt keine Schriftrollen der Identifikation mehr. Unidentifizierte Gegenstände und deren Identifizierung gehören zwar noch immer zum Spiel, aber findet man jetzt einen unidentifizierten Gegenstand, führt man einen Rechtsklick darauf aus, euer Charakter untersucht ihn kurze Zeit und danach ist er identifiziert. Damit will Blizzard den Rucksack der Helden entschlacken. Ihr benötigt also nicht länger ein spezielles Item, um ein anderes zu identifizieren.

Für viele Spieler sah Diablo 3 bereits fertig aus. Blizzard allerdings krempelt zahlreiche Features noch einmal komplett um. Das sei wichtig, damit das Spiel unvergesslich wird. Für viele Spieler sah Diablo 3 bereits fertig aus. Blizzard allerdings krempelt zahlreiche Features noch einmal komplett um. Das sei wichtig, damit das Spiel unvergesslich wird. Darüber hinaus verschiebt Blizzard den fünften Platz in der Aktionsleiste und macht ihn zu einer Tränke-Schaltfläche. Jay Wilson dazu: "Während der Entwicklung haben wir uns immer wieder für und gegen eine eigene Schaltfläche nur für Tränke entschieden. Kürzlich ist uns aber klar geworden, dass sich die Spieler für Notfälle ihrer Tränke bewusst sein müssen. Das Kampfsystem legt es nicht nahe und erlaubt es auch gar nicht, am laufenden Band Tränke zu schlucken, aber trotzdem sind sie äußerst nützlich, wenn man Pech mit den Heilkugeln oder sich übernommen hat." Die Mystikerin? Sie fliegt kurzerhand aus dem System. Sie habe nichts zum Anpassungssystem des Spiels beigetragen, schließlich seien die Verbesserungen nichts anderes als das Sockel- oder Edelsteinsystem – nur unter anderem Namen. Man will sich aber zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal mit der Mystikerin auseinander setzen. "Sie aus dem Spiel zu entfernen hat einige Zeit in Anspruch genommen, aber immer noch weitaus weniger, als für die Ausarbeitung eines besseren Anpassungssystems nötig gewesen wäre. Wir hoffen zwar, dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder eurer Karawane anschließen kann, werden uns aber vorerst auf die umfangreichen Anpassungsoptionen konzentrieren, die das Spiel bereits jetzt bietet", so Wilson.

Ferner fliegen der Kessel von Jordan und der Nephalemwürfel aus dem Spiel. Diese wurden eingeführt, um Gegenstände in Abwesenheit eines schnellen, einfachen Zugangs zur Stadt wiederverwerten und verkaufen zu können. Da es nun den Stein der Heimkehr gibt, war man bei Blizzard der Meinung, den Kessel und den Würfel im Spiel zu behalten, würde nur von den Vorteilen einer Rückkehr in die Stadt und dem dortigen Verkaufen, Wiederverwerten, dem Handwerk sowie der Interaktion mit ihren Einwohnern ablenken. Übrigens: der Stein der Heimkehr heißt jetzt ganz einfach nur noch Stadtportal. Aufgrund dieser Änderungen musste natürlich Ersatz her. Deswegen kann der Schmied jetzt wiederverwerten. Damit geht auch einher, dass gewöhnliche Gegenstände nun nicht mehr wiederverwertet werden können. Somit hat nicht mehr jedes Item eine große Bedeutung und Blizzard orientiert sich wieder eher an Diablo 2, das im Kern eine große Piñata mit viel nutzlosem Zeug war.
Und wer nun dachte, das seien alle Änderungen, die Blizzard noch vornehmen will, der hat sich getäuscht. Und zwar deftig. Denn die Hauptattribute eurer Helden sind ab sofort Stärke, Geschicklichkeit, Intelligenz und Vitalität. Die dazu passenden Boni sehen wie folgt aus.

Stärke
+Barbarenschaden
+Rüstung

Geschicklichkeit
+Dämonenjägerschaden
+Mönchsschaden
+Ausweichchance

Intelligenz
+Zaubererschaden
+Hexendoktorschaden
+Leben durch Heilkugeln

Vitalität
+Leben

Verteidigung, Angriff und Präzision sind als Attribute nicht mehr vorhanden und Rüstung übernimmt ab sofort die Funktion von Verteidigung. Des Weiteren ersetzt +physischer Widerstand die ehemalige Rüstung und +kritische Trefferchance die bisherige Präzision. Dies seien Änderungen, die Blizzard aktuell sehr beschäftigen, weil sie Anpassungen hinsichtlich der Spielbalance nötig machen. All diese Änderungen sollen im aktuellen Beta-Patch zu erkennen sein. Teilnehmer der Beta sollen ihre Eindrucke in den Foren hinterlassen.

Und was ist mit dem Release? Der ist weiter unbekannt. Außerdem betont man, dass noch viel Arbeit vor den Entwicklern liege, weil man Ständig Änderungen beim Feintuning und an der Spielbalance vornehme. Besonders das Fertigkeits- und Runensystem steht derzeit unter Beobachtung. Noch kann man dazu allerdings nichts sagen. "Während unserer Arbeit an Diablo III hat man uns zeitweilig vorgeworfen, zu viele Änderungen am System vorzunehmen und uns gedrängt, das Spiel doch einfach so wie es ist herauszubringen, da es doch gut sei. Ich halte das zwar für ein berechtigtes Argument, aber gleichzeitig auch für falsch. Unsere Aufgabe besteht nicht darin, einfach nur irgendein Spiel herauszubringen – es geht um den nächsten Titel der Diablo-Reihe. Niemand wird sich später daran erinnern, ob das Spiel mit Verspätung erschienen ist, sondern einzig und allein daran, ob es großartig ist", so Jay Wilson. Mehr Informationen über das Hack'n'Slay erhaltet ihr übrigens auf unserer Diablo 3-Themenseite.

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Online-Redakteur
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20.01.2012 19:01 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
04.02.2012 15:20 Uhr
ich fänds cool wenn man waffen und rüstung wie bei king arthur 2 miteinander fusionieren könnte um noch stärkere gegenstände zu erhalten
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 1
01.02.2012 09:52 Uhr
FÜr mich kling es, als orientiere sich Blizzard wieder stärker am Vorgänger der Reihe und das finde ich im allgemeinen gut. D2 war ein klasse Action-RPG und ich hab nie verstanden, warum die Jungs von Blizzard überhaupt so viel an dem NAchfolger ändern wollten. Back to the roots ist ein richtiger Schritt...…
Bewertung: 0
30.01.2012 16:00 Uhr
Wenn man schon mal am ändern ist :

- Open-PvP mit Server Option zur Deaktivierung (geschlossenen oder offenen Server)
- möglichkeit 8-16 Players -----------------------------
-Es gibt keine Schriftrollen der Identifikation mehr .... unwichtig
-Hauptattribute eurer Helden sind ab sofort Stärke,…

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