Diablo 3: Blizzard ermöglicht Item-Handel gegen echtes Geld im Auktionshaus - "Wenn wir es nicht tun, tut's jemand anderes"
Diablo 3 Auktionshaus: Wie bei Ebay - Auktionen gegen echtes Geld.
26. Juli 2011, es ist 11:15 Uhr. Für einen Augenblick wird es still im Blizzard Theater. Der abgedunkelte Raum erinnert an ein kleines Kino, er dient den Entwicklern als Präsentationsbühne. Hier haben etwa 20 Journalisten auf bequemen Ledersesseln Platz genommen. Einige schreiben sich nun hastig Notizen nieder, andere werfen sich immer noch ungläubige Blicke zu. Gerade eben hat Rob Pardo, Blizzards Vizepräsident für Game-Design, eine überraschende Ankündigung gemacht: Diablo 3 wird über ein Auktionshaus verfügen, in dem Spieler mit Items und Charakteren handeln dürfen - ganz legal. Das Besondere daran: Auf Wunsch wird nicht nur mit virtuellem Spielgeld gehandelt, sondern auch mit echter, barer Münze.
Das wirft natürlich eine Menge Fragen auf: Wer profitiert von dem System? Ist Diablo 3 dadurch kostenpflichtig? Und wie funktioniert das Ganze überhaupt? Wir haben die Antworten.
Hinweis: Auf der letzten Seite dieses Artikels haben wir nochmal alle Fakten in einer kurzen Übersicht zusammengestellt. Wer also das Lesen scheut und nur einen schnellen Überblick auf das Thema haben möchte, kann sich auch hier informieren. Zusätzlich haben wir auch ein Interview mit Blizzard, das sich nur um das Auktionshaus dreht. Und natürlich beantworten wir auch gerne eure Fragen im Kommentarbereich unter dieser Meldung.
- Diablo 3: Auktionshaus ermöglicht Item-Handel gegen echtes Geld
- Diablo 3: Ein Auktionshaus - zwei Bezahlmodelle
- Diablo 3 Auktionshaus: Was geschieht mit dem Geld, das der Spieler im Auktionshaus verdient?
- Diablo 3 Auktionshaus: Ausnahme für Hardcore-Charaktere
- Diablo 3 Auktionshaus: Die wichtigsten Fakten zu dem Auktionshaus-System in Diablo 3
- Bildergalerie zu "Diablo 3: Blizzard ermöglicht Item-Handel gegen echtes…
Diablo 3 Auktionshaus: Hier wird eine Auktion für ein Item erstellt, das gegen Ingame-Gold verkauft werden soll.
In erster Linie dient das Auktionshaus dazu, die Spielerfahrung von Diablo 3 zu verbessern. Ja, Blizzard wird vermutlich auch jede Menge Geld damit verdienen, das steht außer Frage, die Entwickler machen kein Geheimnis daraus. Wichtiger ist aber, ob die Spielerfahrung darunter leidet, ob man letztendlich sogar Geld ausgeben muss, um das Spiel genießen zu können. Die Antwort lautet: Abgesehen von dem Kauf des Spiels ist niemand gezwungen, nachträglich Geld zu investieren, um Diablo 3 ohne Einschränkungen spielen zu können. Das System ist nicht unfair - es ist nur ziemlich kompliziert.
So funktioniert das Auktionshaus in Diablo 3
Das Auktionshaus lässt sich jederzeit direkt aus dem Spiel heraus öffnen. In dem Menü-Bildschirm handeln die Spieler mit Ingame-Items, ganz ähnlich wie beispielsweise in World of Warcraft: Wer viel Gold anhäuft, seltene Edelsteine herstellt oder mächtige Ausrüstungsgegenstände erbeutet, kann diese Waren im Auktionshaus anbieten. Sogar ganze Charaktere lassen sich hier verkaufen. Das funktioniert genau so wie bei Ebay: Man wählt einfach das überschüssige Item oder den Charakter aus, legt ein Mindestgebot fest und auf Wunsch noch einen Preis für den Sofortkauf. Nun haben andere Spieler die Möglichkeit, diese und viele andere Auktionen in einer bequemen Suchmaske herauszufiltern, bei dem Angebot mitzubieten und sich so den Wunschgegenstand zu ersteigern. Rob Pardo und Jay Wilson (Game Director von Diablo 3) finden schlichte Worte für dieses System: "Players want it" - die Spieler wollen es.
Diablo 3 Auktionshaus: Die Neuerung von Blizzard - dieses Item wird nicht mit Spielgold, sondern mit echtem Geld gehandelt, hier sind es 4 US-Dollar.
Keine versteckten Kosten
Für Diablo 3 wird keine monatliche Gebühr fällig - wer das Spiel gekauft hat, kann es uneingeschränkt und in vollem Umfang spielen. Niemand wird also gezwungen sein, das Auktionshaus zu nutzen. Alle Items, alle Erfolge, alle Inhalte lassen sich normal erspielen, so wie man es von Diablo 2 kennt. Und natürlich dürfen Spieler auch direkt ihre Gegenstände untereinander austauschen. Das Auktionshaus ist lediglich als (gewaltige) Ergänzung gedacht - wer will, kann sich benötigte Gegenstände nicht nur erspielen, sondern auch über das Auktionshaus besorgen, sei es nun für Spielgold oder für echtes Geld. "Das ist eben die Frage, ob man eher Spielzeit oder Geld investieren möchte", fasst Rob Pardo zusammen.
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Sagte der Mensch ohne Moral und Gewissen!
Hey easy.. Wenn nicht ich Bomben entwickel, dann machts ein anderer.. Und wenn wir shcon dabei sind, wenn nicht wir Profit durch Kriege machen, tuts ein anderer..
Also…
Sagte der Mensch ohne Moral und Gewissen!
Hey easy.. Wenn nicht ich Bomben entwickel, dann machts ein anderer..
Und wenn wir shcon dabei sind, wenn nicht wir Profit durch Kriege machen, tuts ein anderer..
Also lasst doch gleich Organhandel und Menschenhandel einführen, denn auch dafür finden sich leute.
Grund, es auch zu tun?