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Diablo 2: Lord of Destruction (PC)

Release:
31.03.2003
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Vivendi

Klasse Add-on zum erfolgreichen Action-Rollenspiel

13.07.2001 17:53 Uhr
|
Neu
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Comeback: Werden von allen Diablo-Spielern gehasst und warten ausgerechnet kurz vor dem Ende von Akt fünf: die Succubi. Comeback: Werden von allen Diablo-Spielern gehasst und warten ausgerechnet kurz vor dem Ende von Akt fünf: die Succubi. Das grundsätzliche und erfolgreiche Spielprinzip haben die Entwickler verständlicherweise mit Lord of Destruction nicht geändert, warum auch? Akt fünf knüpft spielerisch nahtlos an die vorigen Abenteuer an, Story und Aufträge harmonisieren sehr gut miteinander. Es spielt zwar beim Kämpfen und Zaubern nicht wirklich eine Rolle, ob man Gefangene befreit, einem bestimmten Boss-Gegner das Lebenslicht auspustet oder Verräter entlarvt, sorgt aber für einen stimmigen Rahmen. Umfangreich wie der zweite Abschnitt soll das abschließende Kapitel laut Blizzard sein, dank riesiger Spielabschnitte und fordernder Gegner kommt das wohl hin. Die Palette der Widersacher ist der kühlen, nordischen Umgebung angepasst und umfasst knapp 20 Neulinge in den üblichen verschiedenen Variationen. Ein Comeback feiern die lästigen Succubi, die wohl jeder Diablo 1-Veteran leidenschaftlich hasst.
Mit dem Add-on ändert sich das Basisspiel in vielen Punkten, die besonders in der Kritik standen. Die isometrische Grafik füllt jetzt 800x600 Bildpunkte aus, entsprechend geputzter wirken Figuren, Landschaft, Gewölbe und vor allem die Licht- und Zaubereffekte. Die Schatzkiste fasst jetzt doppelt so viel Kram- bei der Masse an neuen Items ist das wahrlich ein Segen. Besonders genial sind die charakterspezifischen Gegenstände: Druiden setzen sich Tierköpfe als Hut auf, Totenbeschwörer hantieren mit mumifizierten Körperteilen und Zauberinnen entfesseln ihr Hokuspokus-Feuerwerk mit neuartigen, magischen Stäben. Durch die Erhöhung bestimmter Fähigkeiten werden diese Utensilien besonders nützlich. Mithilfe des Horadrim-Würfel dürfen Sie sogar eigene Waffen schmieden.
Blizzard überarbeitete die alten Heldenklassen und änderte viele Fähigkeiten. Ob das tatsächlich für ein besseres Balancing sorgt, wird sich wohl erst in einigen Wochen zeigen. Als weitere Neuerung dürfen Sie nun angeheuerte Söldner mit Waffen und Rüstungen ausstatten. Die Effektivität der Begleiter steigt so rapide an, in vielen Fällen dürfen Sie von einem gleichwertigen Kämpfer an Ihrer Seite ausgehen. Davon profitieren vor allem die weniger vitalen Charaktere, die im Kampf gegen die starken Endgegner Unterstützung statt Kanonenfutter mit in die Schlacht nehmen. Und Sie werden besonders im fünften Akt für jede Entlastung dankbar sein, denn ohne hier zu viele Einzelheiten zu verraten: Der Endkampf gegen Baal ist wesentlich schwerer als die Aufwärmübung gegen seinen diabolischen Bruder. Vielleicht ist Diablo ja auch gar nicht tot- immerhin wurde Diablo 3 bereits von einem Blizzard-Mitarbeiter in einem offiziellen Interview angekündigt.

   
Bildergalerie: Diablo 2: Lord of Destruction
Bild 1-3
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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
90 %
Leserwertung
(1 Vote):
100 %
   
Thomas Weiß
Liebe und Hass liegen bekanntlich nah beieinander  Lord of Destruction erweckt in mir gemischte Gefühle.
So besessen wie sich Kollege Valtin auf Teufelsjagd begeben hat, ziert sicher schon eine dezente Hornhaut seinen Klickfinger. Ich kann seine Begeisterung nur teilweise verstehen: Natürlich sind die Änderungen des Add-on sinnig, aber mal ehrlich: Die höhere Bildschirmauflösung, die erweiterte Schatztruhe, die endlich hochwertigen Set-Gegenstände, die sich nicht mehr vor seltenen Waffen verstecken müssen  all das habe ich mir schon fürs Hauptprogramm gewünscht! Hinzu kommt: Bis Baal besiegt ist, vergeht bestenfalls so viel Zeit, wie für das Durchspielen des zweiten Akts von Nöten ist. Zumindest der Spielumfang rechtfertigt den stolzen Preis von 60 Mark nicht.

Wirklich positiv dagegen sind die beiden exzellenten Charakterklassen: Druide und Assasine spielen sich wunderbar neu und fügen sich perfekt ins bestehende Helden-Repertoire ein. Das ist für mich der Grund, die verstaubten Diablo 2-CDs noch einmal aus dem Regal zu holen und die beiden Figuren sukzessive zum Superhelden hochzuzüchten.
   
Moderation
13.07.2001 17:53 Uhr
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Dein Kommentar
Bewertung: 0
15.08.2001 17:21 Uhr
Die vorgenommenen Änderungen / Erweiterungen sind nicht schlecht,
allerdings rechtfertigen höchstens Druide/Assassine und Akt V den extrem hohen Preis. Am besten nicht kaufen, sondern aus der Videothek holen und durchdaddeln (dauert ja nicht all zu lang....). Oder ein paar Monate warten.

Bewertung: 0
27.07.2001 00:12 Uhr
[- - Ich finde, dass LoD auf jeden Fall sein Geld wert ist! Denn mit LoD ist Diablo 2 praktisch ein neues Spiel! Die Veränderungen im Spiel sind fast so groß, wie im Starcraft add on Broodwar, da in Diablo 2 jetzt viele alt bewährte Taktiken einfach nicht mehr funktionieren, es hunderttausende neue ....…
Bewertung: 0
26.07.2001 13:14 Uhr
- - Ich finde das Lord of Destruktion viel zu teuer ist! Für das was geboten wird könnteman vileicht 40DM verlangen aber nicht nur 20DM unter dem Verkaufspreis von der Vollversion. Teilweise muss man ja sogar NOCH 10DM mehr bezahlen!!! Da nutzt Blizzard die armen Diablo2 Abhängigen die sich…

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