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  • DEVASTATION

    Ballern pur

    Die Revoluzzer von links nach rechts: Waffenexperte Gus, die Hauptfigur Flynn Haskell und die Wissenschaftlerin Eve. Die Revoluzzer von links nach rechts: Waffenexperte Gus, die Hauptfigur Flynn Haskell und die Wissenschaftlerin Eve. Lohnt sich eine Krankenversicherung, wenn man sich beliebig oft klonen lassen kann? Diese Frage stellt sich auch Flynn Haskell, von Beruf Widerstandskämpfer und Ihr Alter Ego im Ego-Shooter Devastation. Denn dank fortschrittlicher Klontechnologie ist der Tod für Flynn und seine kleine Rebellen-Truppe kein Problem mehr. Stolpert jemand bei einem Einsatz in eine Kugel, wird einfach die Klonmaschine angeworfen und Sekunden später steht der Verstorbene wieder auf der Matte. Auf diese Weise haben die Revoluzzer eine echte Chance gegen die militärische Übermacht der Großkonzerne, die im Jahr 2075 die Erde kontrollieren und die Bevölkerung versklaven. Klingt hanebüchen? Sicher, aber die Story über Klontechnologie und den Kampf einer Widerstandsgruppe gegen die Unterdrückung ist in Devastation eh nur Nebensache.

    Ballern um des Ballerns willen

    In den späteren Levels bekommen Sie tatkräftige Unterstützung durch Spezialeinheiten. Im Bild sehen Sie diese schweren Jungs gerade bei einem Straßenkampf.  In den späteren Levels bekommen Sie tatkräftige Unterstützung durch Spezialeinheiten. Im Bild sehen Sie diese schweren Jungs gerade bei einem Straßenkampf. Viel mehr als rauchende Colts, umherfliegende Patronenhülsen und meterlange Mündungsfeuer sollten Sie in der Einzelspieler-Kampagne von Devastation nicht erwarten. In den 22 Solo-Levels steht Ihnen ein 29-teiliges Set aus Schrotflinten, Maschinengewehren, Pistolen, Granaten sowie Messer, Samurai-Schwert und Holzbalken zur Verfügung. Zu den großkalibrigen Bleispuckern gehört neben einer sperrigen Gatling Gun das betagte M60-Maschinengewehr. Winzig klein, aber sehr durchschlagskräftig ist auch eine Handtaschen-Gatling-Gun. Tierfreunden dürfte die fernsteuerbare Ratte missfallen, mit der Sie ungestört ihre Feinde ausspionieren. Per Mini-Sprengsatz schicken Sie die Wachen dann auch gleich ins Reich der Träume. Wem das alles nicht reicht, der kann Stühle, Bierkisten oder Flaschen als kostengünstige Betäubungsmittel zweckentfremden.

    Dumm stirbt gut

    Mit der dicken Gatling Gun haben Sie gute Chancen gegen diesen schwer zu besiegenden Endgegner. Mit der dicken Gatling Gun haben Sie gute Chancen gegen diesen schwer zu besiegenden Endgegner. Sobald Flynn und sein Team die bereits erwähnte Klontechnologie gegen Mitte des Spiels erbeuten, mutieren die restlichen Missionen der Solo-Kampagne zu einer Art Team-Deathmatch mit computergesteuerten Teamkollegen auf der eigenen und ebenfalls KI-gesteuerten Widersachern auf der anderen Seite. Das läuft dann ungefähr so ab wie in der Solokampagne von Battlefield 1942, macht also mäßig Spaß. Damit diese Gefechte nicht ganz im Chaos versinken, können Sie Ihren Mitstreitern über ein simples Menü Befehle wie "Angreifen", "Verteidigen", "Folgen" und "Position halten" erteilen.

    Das Problem ist, dass Ihre Teamkollegen oft schon damit überfordert sind, sich einen Weg durch den Level zu suchen. Ihre Anweisungen werden nur manchmal ausgeführt oder gänzlich ignoriert. Die Gegner sind glücklicherweise noch dämlicher als die eigene Truppe und reagieren in vielen Fällen gar nicht auf die Aktionen des Spielers. So stehen sie schon mal teilnahmslos in der Gegend herum, während man den Kollegen direkt neben ihnen ausschaltet.

    Die Suche nach dem Spaß

    Ihre Teammitglieder greifen gerne ins Geschehen ein. Im Bild links sehen wir Eve, wie sie gleich zwei Gegner aufs Korn nimmt. Ihre Teammitglieder greifen gerne ins Geschehen ein. Im Bild links sehen wir Eve, wie sie gleich zwei Gegner aufs Korn nimmt. Obwohl viele Zwischensequenzen die Geschichte im Spielverlauf vorantreiben, kommt selten Begeisterung oder gar Spannung auf. Das hat mehrere Gründe: Vor den Missionen wird nur ein Tagebucheintrag mit Infos über das nächste Einsatzziel eingeblendet, dadurch startet man den Level schon relativ lustlos. Die Charaktere Ihres Teams wie die Wissenschaftlerin Eve oder der bärbeißige Gus bleiben im Laufe der Kampagne genauso farblos wie die Hauptfigur Flynn. Die Folge: Ihre Mitstreiter sind Ihnen spätestens ab Mitte des Spiels völlig egal, weil der Tod dank Klontechnologie keinen Verlust mehr bedeutet. Auch das Missionsdesign geht meist nicht über das Zerstören von Klongeneratoren oder Beschaffen von Sicherheitscodes hinaus. Kein Wunder, dass Devastation genau dann seine besten Momente hat, wenn man mal etwas anderes machen darf als im Dauerfeuer Magazine zu entleeren - beispielsweise im Level Asylum, wo Sie möglichst lautlos aus einem Sanatorium fliehen müssen.

  • Devastation

    Devastation

    Plattform
    PC
    Publisher
    Ascaron Entertainment GmbH (DE)
    Developer
    Digitalo Studios
    Release
    17.04.2003

    Aktuelles zu Devastation

    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel

    Von SYSTEM
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