Deutschland sucht den Superstar (PC)

Release:
11.2003
Genre:
Action
Publisher:
Codemasters
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DSDS

02.02.2004 13:00 Uhr
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Neu
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Das fiktive Jury-Trio ist nicht halb so witzig wie Bohlen und Co. Das fiktive Jury-Trio ist nicht halb so witzig wie Bohlen und Co. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Den Ton treffen" hat in der Spieleumsetzung der RTL-Casting-Show eine ganz wörtliche Bedeutung: Statt Gesangstalent beweisen Nachwuchs-Alexanders hier nämlich vor allem flinke Finger. Auf einem vierstrahligen Fadenkreuz kommen Icons ins Bild; sobald die-se die Mitte erreichen, gilt es, die entsprechende Pfeiltaste zu drücken. Wenn das Timing stimmt, trällert Ihr Teenieschwarm in spe nahezu perfekt Songs wie Robbie Williams' "Let me entertain you" oder "Crush" von Jennifer Page - wenn nicht, klingt das Ganze wie ein schlechter Einsatz von "Superstar" Daniel. Vor jedem der elf Auftritte vom Casting
bis zum Finale verpassen Sie Ihrem Charakter jedoch zunächst Kurzhaarschnitt, Lederhose oder Minirock, schließlich machen Kleider Leute. Leider ist die Garderobe mit rund 20 verschiedenen Klamottensets ziemlich schwachbrüstig ausgefallen und auch Experimentalfrisuren wie Juliettes Irokesen gibt es nicht. Zudem ist das Styling sowieso für die Katz: Auch mit durchgehend schlechten Optik-Noten kommt man Runde für Runde weiter. Wichtiger ist, sich an die Steuerung zu gewöhnen - und da hilft wie in der Reali-tät nur üben, üben, üben. Stilecht mit Haarbürste als Mikrofon im Schlafzimmer trainieren Sie Timing und Reaktion. Nettes Gimmick: Auf Wunsch kann mit einer speziellen Tanzmatte gespielt werden, auch wenn die Bedienung damit etwas schwer fällt.

   
Bildergalerie: Deutschland sucht den Superstar
Bild 1-3
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Deutschland sucht den Superstar (PC)
Spielspaß-Wertung

50 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
   
Justin Stolzenberg
Zumindest im Mehrspielermodus super – trotz einiger Atmosphäredefizite
Wo Superstar draufsteht, ist noch längst nicht Superstar drin: Trotz der Aufmachung als offizielle Spieleumsetzung fehlt es an Authentizität. Zum Beispiel gibt es zwar dem Namen nach Motto-Shows, echte Besonderheiten wie den Auftritt mit einem Swing-Orchester erwartet man aber vergebens. Noch schlimmer: Die bissige Jury um Onkel Stein und Dieter Bohlen wurde durch ein Fantasietrio mit dem Unterhaltungswert einer Erbsensuppe ersetzt. Markige Kommentare vom Format eines „Igelschnäuzchen“ oder „Kermit“ sind also Fehlanzeige – das vermögen auch zwischendurch eingespielte Videoszenen aus der ersten Staffel nicht zu verbergen. Zumindest im Party-Modus mit bis zu drei Freunden ist das aber egal: Hier sind Lacher aufgrund gesanglicher Fehlschläge garantiert.
   
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02.02.2004 13:00 Uhr
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