Deutscher Entwicklerpreis 2009: Anno 1404 räumt ab
Nach dem Aus für Ensemble Studios unterstützt Bruce Shelley derzeit das Siedler-7-Team mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung.
Auch in diesem Jahr bildete die Essener Lichtburg (ein schmuckes Kino) den Rahmen für die zweistündige Zeremonie, die Hunderte geladener Gäste verfolgten. Laudatoren wie Ex-Ensemble-Studios-Chef Bruce Shelley (Age of Empires) überreichten die Trophäen an die strahlenden Gewinner. Standing ovations gab es für den im November verstorbenen Spieleentwickler Armin Gessert, der mit Titeln wie Giana Sisters, Desperados und Airline Tycoon einige der bekanntesten deutschen Spiele schuf. Das von ihm gegründete Studio Spellbound arbeitet derzeit am Rollenspiel Arcania: A Gothic Tale.
Abteilung "Kloß im Hals": Gothic-/Risen-Komponist Kai Rosenkranz und zwei Cellisten spielen die Titelmelodie von Giana Sisters und weiterer Armin-Gessert-Hits.
Neben Related Designs darf sich der Hamburger Adventure-Spezialist Daedalic (The Whispered World) als Gewinner des Abends freuen. Leer gingen die mehrfach nominierten Spiele Battleforge (EA Phenomic), Risen (Piranha Bytes), Venetica (Deck 13) aus.
Und das sind die Sieger in den wichtigsten Kategorien:
Bestes deutsches Spiel 2009: Anno 1404
Bestes Gamedesign: Anno 1404
Beste Grafik: Anno 1404
Bester Soundtrack: Anno 1404
Bestes Browsergame: Gilde 1400
Bestes deutsches Konsolenspiel: Anno - Erschaffe eine neue Welt
Studio des Jahres: Daedalic Entertainment (u. a. The Whispered World)
Bestes deutsches Kinderspiel: Giana Sisters DS
Bestes deutsches Jugendspiel: The Whispered World
Bestes Handyspiel: Crazy Machines
Bestes internationales Spiel: Runes of Magic
Beste Story: The Whispered World
Förderpreis: Splitscreen Studios (Pirate Galaxy)
Hall of Fame: Armin Gessert (Spellbound Studios)
Einige Impressionen von der diesjährigen Verleihung finden Sie in unserer Fotogalerie. Weitere Bilder sowie die Publikumssieger in den einzelnen Genres (Rollenspiel, Action, Sport etc.) haben wir in einer Update-News zusammengefasst.


Was auch kein Wunder ist. Ich muss eingestehen, dass Risen nicht meine Erwartungen erfüllt hat. Es hat im 3. und 4. Kapitel so dermaßen abgebaut, dass ich -nachdem ich 2 Tage für 1. und 2 Kapitel gebraucht habe- ganze 5 Wochen an den beiden letzen gessen habe, da mir einfach die Motivitation dafür gefehlt hat.