Deutscher Computerspielepreis: Verleihung am 29. April 2010 in Berlin
Der Deutsche Computerspielpreis wird im April 2010 verliehen.
Am 29. April 2010 wird im Rahmen einer Galaveranstaltung in Berlin der Deutsche Computerspielpreis verliehen. Der mit einer halben Million Euro dotierte Preis ist die höchste Auszeichnung interaktiver Unterhaltungsmedien in Deutschland und prämiert qualitativ hochwertige Spieleproduktionen in zehn Kategorien. Der Preis wird von den Branchenverbänden BIU e.V., BVDW e.V. und G.A.M.E. e.V. gemeinsam mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann vergeben und im Rahmen der Deutschen Gamestage (27.-29. April 2010) vom Medienboard Berlin-Brandenburg im Berliner Congress Center ausgerichtet. Kulturstaatsminister Bernd Neumann: "Computerspiele haben sich zu einem wichtigen Medium für Kinder und Jugendliche entwickelt. Zugleich sind sie Innovationsträger ersten Ranges, deren Technologien beispielsweise auch bei Simulations-Anwendungen der Wirtschaft eingesetzt werden. Es kommt deshalb darauf an, die mit Computerspielen verbundenen Chancen zu nutzen und zugleich mögliche Risiken zu minimieren. Dazu dient auch der Deutsche Computerspielpreis, mit dem qualitativ hochwertige sowie kulturell und pädagogisch wertvolle Computerspiele ausgezeichnet und gefördert werden. Die zweckgebundenen Preisgelder sind vor allem für die jeweiligen Entwickler bestimmt, um die erfolgreiche Entwicklung von Qualitätsprodukten fortzusetzen."
Der Deutsche Computerspielpreis ist eine gemeinsame Initiative der deutschen Politik und Wirtschaft und wurde von der Bundesregierung auf Initiative des Deutschen Bundestags zusammen mit den Branchenverbänden ins Leben gerufen. Im Vordergrund steht die Förderung innovativer, kulturell und pädagogisch wertvoller Computerspiele. Der Preis ist mit 500.000 Euro dotiert und wird in zehn Kategorien vergeben. Außerdem wird ein nicht dotierter Sonderpreis "Bestes internationales Spiel" für herausragende ausländische Produktionen verliehen. Ausgewählt werden die Preisträger von einer unabhängigen Jury. Neben Wissenschaftlern, Vertretern der Medienpädagogik und des Jugendmedienschutzes gehören ihr auch Vertreter der Politik und der Spielbranche an.
Fotos vom Deutschen Computerspielpreis 2009 sowie einen Kommentar der PC Games Chefredakteurin Petra Fröhlich finden Sie ebenfalls auf pcgames.de.


Ja, das ist EINE der immer wieder stattfindenden Pseudo-Veranstaltungen dieser auf heile Welt geprägten Gesellschaft der Doppelmoralisten. Früher nannte man sowas "dem Volk Brot und Spiele geben".
Kann ich mir nur schwer vorstellen.
Es gibt ja für nichtdeutsche Produktionen nur den "Sonderpreis Bestes Internationales Spiel", und in erster Linie werden dort wohl eher "kinder- und jugendfreundliche" Spiele nominiert (letztes Jahr hat, glaube ich, Wii- Fit gewonnen).