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Deus Ex 2: Invisible War (PC)

Release:
05.03.2004
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Eidos

Deus Ex: Invisible War

28.01.2004 14:45 Uhr
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Neu
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Die Charakterentwicklung:

Die Sekundärfunktion der Schrotflinte feuert Rauchgranaten ab, die Gegner verwirren. Die Sekundärfunktion der Schrotflinte feuert Rauchgranaten ab, die Gegner verwirren. Alex ist kein gewöhnlicher Sterblicher, sondern wie sein "Vater" J.C. Denton genetisch modifiziert. Mit Hilfe von so genannten Biomods (basierend auf Nanotechnologie) gewinnt Alex im Spielverlauf besondere körperliche und geistige Fähigkeiten hinzu; beispielsweise Computer hacken, sich selbst heilen, schneller laufen, sich unsichtbar machen oder durch Wände schauen. Außerdem unterscheidet das Spiel zwischen aktiven (Tarnung, Röntgenblick) und passiven Biomods (stärkere Muskeln, leise bewegen); letztere sind quasi immer eingeschaltet und verbrauchen keine Energie, erstere ziehen bei Benutzung eine bestimmte Menge an Energie ab. Die lässt sich mit kleinen Batteriezellen oder Reparatur-Robotern wieder auffrischen. Zusätzlich dazu gibt es zwei Arten von Biomods: Legale Nanotechnologie und jene Biomods, die man beispielsweise von den Omar auf dem Schwarzmarkt kaufen kann. Die illegale Ware hat natürlich ihren besonderen Reiz, so beispielsweise eine Drohne, die Bewusstlose anzapft und sogar noch aus Toten Energie gewinnt, oder die Fähigkeit, Wachroboter für einen bestimmten Zeitraum zu "übernehmen" und so gegen die Besitzer einzusetzen. Insgesamt können Sie sich mit fünf Biomods ausrüsten und diese in drei Stufen verbessern. Der Biomod "Licht" funktioniert dabei wie eine Taschenlampe und belegt im Gegensatz zu den anderen fünf Slots einen festen, nicht austauschbaren Platz. Der Vergleich mit Deus Ex 1: Was die Komplexität der Charakterentwicklung betrifft, muss sich Teil 2 ganz klar hinter Deus Ex 1 einreihen. Dieser überwältigte den Spieler mit einer komplexen Rollenspiel-Charakterentwicklung, bei der man gezielt elf Fertigkeiten wie Medizin, Computerhacken oder Schlösserknacken aufwerten konnte. Investierte man beispielsweise in die Fähigkeit "Waffen: Gewehre", wirkte sich das sichtbar auf den Gebrauch eines Snipers-Gewehrs aus: Während bei Anfängern das Fadenkreuz noch stark verwackelte, traf man als "Meister" selbst weit entfernte Gegner punktgenau. Zusätzlich dazu konnte man den Körper von J.C. Denton mit bis zu 29 Implantaten ähnlich den heutigen Biomods ausrüsten, für die insgesamt neun Slots zur Verfügung standen. Ob die schiere Menge der Möglichkeiten wirklich notwendig war und dass sich viele Fertigkeiten und Implantate ähnelten (Beispiel Fertigkeit "Schwimmen" und das Implantat "Aqua-Lunge"), steht auf einem anderen Blatt. Unter dem Strich bietet Deus Ex 1 hier deutlich mehr als Deus Ex: Invisible War - Punkt für Teil 1.

Die Waffen:

Der Biomod Health Leech Drone verwandelt tote oder bewusstlose Körper in Lebensenergie. Der Biomod Health Leech Drone verwandelt tote oder bewusstlose Körper in Lebensenergie. Um die unterschiedlichen Spiel-Stile von Deus Ex 2 zu unterstützen, hat Ion Storm eine große Palette an Nah- und Fernkampfwaffen eingebaut. Auffällig ist die hohe Zahl an Schießprügeln, die einen Gegner "nur" ins Reich der Träume schicken und nicht gleich ins Jenseits befördern. Da wäre beispielsweise der Boltcaster, welcher einen Narkose-Pfeil verschießt, der bewährte Elektro-Schocker oder K.O.-Granaten und Minen. Wer die härtere Gangart bevorzugt, kann sich den Weg mit Raketenwerfer, Maschinengewehr, Scharfschützengewehr oder Flammenwerfer freiräumen. Fast alle Waffen bringen Sekundärfunktionen mit sich, viele lassen sich zusätzlich mit speziellen Modifikationen aufrüsten. So können Sie Ihre Waffen nach Belieben mit Fähigkeiten wie "Munitions-sparend", "Schallgedämpft" oder "EMP-Schaden" ausrüsten. Einmal installiert, lassen sich diese Modifikationen leider nicht mehr rückgängig machen - verschwenden Sie wertvolle Mods daher nicht an Waffen, die Sie eh kaum einsetzen. Zusätzlich finden Sie im Spielverlauf besondere Waffen wie beispielsweise eine von den Omar aufgerüstete Pistole, bei der neben einer höheren Reichweite, stärkerem Schaden und einem Zielfernrohr auch noch beide Slots für Modifikationen frei sind.
Der Vergleich mit Deus Ex 1: Deus Ex 2 bietet zwar viele interessante Waffen und eine einfache Möglichkeit, diese aufzurüsten, dennoch hat der erste Teil auch hier die Nase vorn. Denn die Schießeisen in Deus Ex 1lassen sich noch individueller und aufwendiger aufrüsten - beispielsweise mit Zielfernrohr, Laserpointer oder größeren Munitionsbehältern.

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28.01.2004 14:45 Uhr
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