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    Destiny: König der Besessenen im Test - So viel Spaß mit Destiny hatten wir noch nie!

    Für den Test von Destiny: König der Besessenen lud uns Entwicklerstudio Bungie zu sich ins nordamerikanische Bellevue ein. Vor Ort spielten wir die neue Kampagne durch, kämpften uns durch alle Strikes, erkundeten den neuen Schauplatz "Dreadnought" und absolvierten mehrere Partien im neuen PvP-Modus Rift. Soviel vorweg: So viel Spaß wie mit König der Besessenen hatten wir mit Destiny bisher noch nie! Lest im Test, warum das Addon den ambitionierten MMO-Shooter zu einem besseren Spiel macht.

    Aktuelle Änderungen hervorheben

    Bungie gibt sich selbstkritisch: Beim Test-Event von Destiny: König der Besessenen ging Creative Director Luke Smith in die Offensive und sprach die bisherigen Probleme des MMO-Shooters mit bemerkenswerter Offenheit an. Eine langweilige Story mit quasi nicht vorhandenen Charakteren, ein repetitives Missionsdesign, viel zu wenige Endgame-Inhalte und ein größenteils auf Glück basiertes Level-System seien alles Dinge, über die Spieler zurecht gemosert hätten. Und jene, die Destiny seit Release die Treue halten, würden sich laut Smith tierisch darüber ärgern, dass das Actionspiel sein volles Potenzial nicht ausschöpft. Mit König der Besessenen soll nun alles anders werden - und davon konnten wir uns selbst überzeugen!

    Online-Redakteur Max Falkenstern zu Besuch bei Bungie in Bellevue. Online-Redakteur Max Falkenstern zu Besuch bei Bungie in Bellevue. Quelle: PC Games Hinweis: Das haben wir getestet
    Um Destiny: König der Besessenen vor dem offiziellen Launch am 15. September spielen zu können, lud uns Bungie zu sich in die Büros in Bellevue, USA, ein. In zwei Tagen konnten wir sämtliche Story-Missionen und neuen Strikes spielen, den neuen Schauplatz Dreadnought erkunden und den PvP-Modus Rift ausprobieren.

    Für eine Wertung reichten die Eindrücke aus dem Test-Event jedoch nicht aus. Deshalb begleiteten wir Destiny: König der Besessenen nach dem Launch weiter. In circa 60 Stunden haben wir nahezu alle Endgame-Inhalte selbst erlebt und können guten Gewissens sagen, dass sich der aus dem Event gewonnene positive Eindruck bestätigt hat. Löblich ist das Mehr an neuen Endgame-Inhalten.

    Die Jagd nach besseren Items gestaltet sich dank neuer Strikes, dem Hof von Oryx-Event, dem Raid "Königsfall" und zuletzt den vielen Quests nach Abschluss der Story als sehr abwechslungsreich. Etwas sauer stößt uns aber auf, dass es noch immer kein Matchmaking für Raids, Dämmerungs-Strikes und diverse andere Endgame-Aktivitäten gibt. Zumindest eine Art "Suche Gruppe-Chat" wäre hier aus unserer Sicht wünschenswert gewesen. Aktuell bleibt Spielern mit überschaubarer Liste von Destiny-Freunden nichts weiter übrig, als im Turm nach potenziellen Partnern zu fragen. Und das gestaltet sich insbesondere auf der PS4 aufgrund der Benutzeroberfläche als sehr umständlich.

    Destiny: König der Besessenen - Gut inszenierte Story

          

    Oryx gibt einen guten Bösewicht ab. Der König der Besessenen kommt bedrohlich rüber - endlich ein interessanter Feind im Destiny-Universum! Oryx gibt einen guten Bösewicht ab. Der König der Besessenen kommt bedrohlich rüber - endlich ein interessanter Feind im Destiny-Universum! Quelle: Bungie Wer Destiny zum Release gespielt hat, erinnert sich womöglich an die lückenhafte Geschichte. Zwischensequenzen sind im Hauptspiel rar gesät, weshalb viele Hintergründe im Unklaren bleiben. Interessante Charaktere, die einem in Erinnerung bleiben? Ebenfalls Fehlanzeige. Hinzu kommen repetitive Story-Missionen, die stets nach dem Schema "Laufe zu Position X, scanne Y und kämpfe anschließend gegen Gegnerwelle Z" ablaufen.

    In all den geschilderten Disziplinen schneidet Destiny: König der Besessenen durchweg besser ab. Das beginnt schon beim Prolog, der mit einer imposanten Weltraum-Schlacht eingeleitet wird und den Antagonisten Oryx vorstellt. Der titelgebende König der Besessenen ist nach dem Tod seines Sohnes Crota auf einem Rachefeldzug gegen die Menschheit. Mit seinem monströsen Grabschiff (im Englischen: Dreadnought) und einer gewaltigen Armee im Rücken befindet er sich auf dem Weg zur letzten Bastion der Menschen, dem Turm.

    Die Story mag nicht Pulitzer-Preis verdächtig sein, folgt anders aber als Hauptspiel einem roten Faden, bietet einige Höhepunkte und sogar einen interessanten Cliffhanger am Schluss. Noch viel wesentlicher ist aber, dass es endlich so etwas wie Persönlichkeiten mit Identifikationspotenzial im Destiny-Universum gibt. Von den Anführern der Vorhut auf dem Turm sticht dabei am ehesten Cayde-6 heraus. Er mimt den Clown in der Gruppe, der ungeachtet des drohenden Untergangs zu Scherzen aufgelegt ist. Ihm gegenüber steht mit der Prophetin Eris ein ernster Charakter, was naturgemäß für Reibungen sorgt.

    Figuren mit Charakter: Cayde-6 (im Screenshot) brachte uns mit seinem heiteren Naturell häufig zum Schmunzeln. Auch die restlichen Charaktere in König der Besessenen sind gelungen. Figuren mit Charakter: Cayde-6 (im Screenshot) brachte uns mit seinem heiteren Naturell häufig zum Schmunzeln. Auch die restlichen Charaktere in König der Besessenen sind gelungen. Quelle: Bungie Mit Oryx führt Bungie zudem einen halbwegs bedrohlichen Bösewicht ein. Kein Vergleich zu den generischen Vex-Soldaten im Hauptspiel! Den Charakteren hat Bungie zahlreiche Zwischensequenzen gewidmet, in Summe mehr als das Hauptspiel vor einem Jahr bot. Dennoch erreicht die Figurenzeichnung in Destiny: König der Besessenen längst nicht die Tiefe von Bioware-Rollenspielen wie Dragon Age: Inquisition oder Mass Effect, was aber nicht zuletzt auch auf die kurze Spielzeit zurückzuführen ist. Geübte Spieler haben die neue Kampagne (Quests und Strikes nicht eingeschlossen) nach vier bis spätestens sechs Stunden abgeschlossen.

    Destiny: Test-Eindrücke zu "König der Verbesserungen"
    16:20
    Destiny: König der Besessenen - Test-Talk zur Erweiterung im Video

    Destiny: König der Besessenen - Nicht immer nur alles wegballern

          

    Level-System grundlegend umgekrempelt
    Die Zeiten, in denen die Charakterstufe vom Lichtwert der angelegten Ausrüstung bestimmt wurde, sind vorbei. In König der Besessenen entkoppelt Bungie den Level des Charakters von der Ausrüstung. Neuerdings könnt ihr durch das Sammeln von Erfahrungspunkten bis zur neuen Maximalstufe 40 aufsteigen - und zwar unabhängig davon, mit welchen Items ihr unterwegs seid.

    Der Lichtwert verschwindet aber nicht komplett. Dieser errechnet sich aus der Schlag- und Verteidigungskraft der Ausrüstung und wird separat ausgegeben. Für bestimmte Herausforderungen (insbesondere Endgame-Inhalte wie Raids) gibt Destiny eine Empfehlung im Bezug auf den Lichtwert heraus. Folglich wird es nach Erreichen von Stufe 40 darum gehen, die bestmögliche Ausrüstung in die Finger zu bekommen.
    In den sechs Spielstunden steckten jedoch mehr Spaß als im gesamten Hauptspiel. Dass sich Bungie um Abwechslung beim Design der Story-Missionen bemühte, ist König der Besessenen anzumerken. Gegen Ende der Kampagne müssen wir etwa Crotas ehemaligen Hort im Höllenschlund auf dem Mond infiltrieren. Dabei hilft uns eine spezielle Tarnkappentechnik, die wir an anderer Stelle erbeutet haben. Durch die Technologie sind wir für Gegner unsichtbar, solange wir uns ihnen nicht nähern. Ob wir in Reichweite sind, zeigen Sichtkreise auf dem Boden an. Der Abstecher in das Stealth-Genre lockert das sonst Action-betonte Gameplay auf.

    Auch die Schusswechsel innerhalb der Kampagne sind unterhaltsamer denn je in Szene gesetzt. Bei der Landung auf dem Grabschiff müssen wir etwa einen Brückenkopf errichten, damit die Vorhut dauerhaft Hüter zur Unterstützung entsenden kann. Dabei kommt es zu einem Aufeinandertreffen mit den Kabal, die einen Panzer entsenden, der mit herkömmlichen Waffen kaum beschädigt werden kann. Glücklicherweise lässt unser Raumschiff Kisten mit schwerer Munition für den Raketenwerfer und das Maschinengewehr fallen, zu denen wir uns jedoch langsam vorkämpfen müssen.

    Mit den Besessenen kommt ein neuer Gegnertyp ins Spiel. Mit den Besessenen kommt ein neuer Gegnertyp ins Spiel. Quelle: Bungie In einer anderen Mission auf dem Mond stehen wir plötzlich übermächtigen Feinden gegenüber und müssen die Flucht aus einer Grabkammer antreten. Kein leichtes Unterfangen, denn unser Rückzugsweg ist versiegelt. Um einen Weg nach draußen zu öffnen, müssen spezielle Relikte in der Spielumgebung ausfindig gemacht und zur Tür gebracht werden. Beim Tragen der Relikte sind wir jedoch praktisch wehrlos, weshalb es zunächst erforderlich ist, die größten Gefahrenquellen auszuschalten. Und dann gibt es noch Jump & Run-Einlagen auf dem Grabschiff, wo wir uns mithilfe des Geists kurz die Umrisse entfernter Plattformen anzeigen lassen müssen, um dann auf diese mit einem Sprung zu landen. Ohne viel zu verraten: Im großen Finale wartet schließlich ein Bosskampf auf uns, der dieser Bezeichnung auch gerecht wird.

    Destiny: König der Besessenen - Quests in Hülle und Fülle

          

    Nach Abschluss der Geschichte in Destiny: König der Besessenen gibt es reichlich zu erledigen: Bungie hat unzählige Quests integriert, die nun in einem entsprechenden Logbuch über das Spielmenü einsehbar sind. Viele Aufgaben werden erst mit Erreichen der neuen Maximalstufe 40 freigeschaltet und führen uns dann durch bekannte Gebiete. Der Clou: Die Quests sind oft in mehrere Etappen unterteilt und am Ende erwartet uns dann eine große Belohnung. Petra im Riff gibt uns zum Beispiel nach Abschluss einer Reihe von Missionen ein exotisches Scout-Gewehr, das man sonst auf keine andere Weise erhält.

    Die Features von Destiny: König der Besessenen auf einen Blick
    • Neue Kampagne mit 8 Story-Missionen
    • Neuer Schauplatz "Grabschiff"
    • Neue Maximalstufe ist 40
    • Ein neuer Talentbaum für jede der drei Klassen
    • Neue Gegner
    • 7 Strikes, 3 davon überarbeitete Neuauflagen bekannter Missionen
    • 8 Schmelztiegel-Karten (eine zeitexklusiv für PlayStation-Spieler)
    • Neue PvP-Modi Rift / Mayhem
    • 1 neuer Raid "King's Fall"
    • Öffentliches Event "Hof von Oryx"
    • Neue Ausrüstungsgegenstände
    Einige Quests setzen das Erfüllen bestimmter Bedingungen voraus, die uns Destiny: König der Besessenen jedoch nicht explizit mitteilt. Wenn wir mithilfe spezieller Materialien, die nur auf dem Grabschiff existieren, ein Schwert für unseren Hüter bauen, ist die daran gekoppelte Aufgabe nicht abgeschlossen. Die Quest geht erst weiter, wenn wir das legendäre Schwert vollständig verbessert haben. Laut Entwickler Bungie soll Destiny: König der Besessenen einige solcher Überraschungsmomente bereithalten. Ihr müsst also keine Angst davor haben, dass euch allzuschnell die Quests ausgehen. Wir wurden beim Spielen mit Missionen geradezu überschwemmt. Hinzu kommen die aus dem Hauptspiel bekannten Beutezüge, von denen es jetzt mehrere Variationen gibt. Die Palette an Missionstypen reicht dabei vom Abschuss bestimmter Aliens bis hin zu Sprungherausforderungen. Letztere kommen im Rahmen von Patrouillen neu ins Spiel.

    Destiny: König der Besessenen - Ein Schauplatz voller Geheimnisse

          

    Nach dem ersten Drittel der Kampagne dürfen Destiny-Spieler erstmals das Grabschiff von Oryx betreten. Der neue Schauplatz erinnert in puncto Architektur an eine Nekropolis und ist von der Fläche her in etwa vergleichbar mit dem Mond. Riesige Hallen mit scheinbar unüberwindbaren Abgründen wechseln sich mit schlauchartigen Korridoren ab. Das Sparrow-Fahrzeug könnt ihr auf der Dreadnought nicht verwenden, was jedoch seine Vorzüge hat. Denn so rast man nicht an potenziell interessanten Orten vorbei - schließlich gibt es davon im neuen Schauplatz jede Menge!

    Bungie hat etliche Truhen in dem Grabschiff versteckt, für die man jedoch erst den passenden Schlüssel benötigt. Wie man an den Schlüssel herankommt, müssen Destiny-Spieler selbst herausfinden. Eine Möglichkeit stellen Mini-Bosse dar, die periodisch auf dem Raumschiff auftauchen. An anderer Stelle erhielten wir ein Relikt, das wir irgendwo einsetzen müssen, um eine Tür zu öffnen. Doch selbst wenn ihr einen solchen Schlüssel in eurem Besitz habt, fällt es schwer, diesen aufgrund der kryptischen Bezeichnung einer Truhe zuzuordnen.

    Eine optional einblendbare Karte wäre hier hilfreich gewesen. Außerdem stößt ihr früher oder später auf geheimnisvolle Artefakte, die knifflig zu erreichen sind, aber eine neue Quest-Linie öffnen. Auch Patrouillenmissionen sind auf der Dreadnought im Spielverlauf möglich. Hier bringt Bungie mit zeitlich beschränkten Sprungherausforderungen, bei denen ihr schnell zwischen Plattform hin- und herhüpfen müsst, mehr Abwechslung in das Spielgeschehen.

    Destiny: Das erste Mal Nolan North als Geist 0:44 Destiny: Das erste Mal Nolan North als Geist Destiny: Cinematic-Trailer zur "König der Besessenen"-Erweiterung 1:48 Destiny: Cinematic-Trailer zur "König der Besessenen"-Erweiterung Destiny: VIP-Belohnungen im Video 1:19 Destiny: VIP-Belohnungen im Video Destiny: König der Besessenen - "Wir sind Hüter"-Trailer 2:42 Destiny: König der Besessenen - "Wir sind Hüter"-Trailer
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Destiny: König der Besessenen im Test - So viel Spaß mit Destiny hatten wir noch nie!
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30.09.2015
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