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  • Destiny 2 gespielt: Mehr vom Guten - und auf dem PC eine Wucht
    Quelle: Bungie

    Destiny 2 gespielt: Mehr vom Guten – und auf dem PC eine Wucht

    Bungie verspricht viel für Destiny 2, und hat im Rahmen des Ankündigungs-Events einiges gezeigt - aber auch viele Fragen offen gelassen. Was zu sehen und zu spielen war jedoch, das ist, nunja, Destiny - feingeschliffen, ausgebaut und auf dem PC noch besser.

    Wie Destiny, nur mehr davon und besser - so oder ähnlich lasen sich bisher viele Spielerwünsche zu Destiny 2. Nach dem Ankündigungs-Event, zu dem uns Activision einlud, wissen wir: Bungie verfolgt genau dieses Ziel. Große Revolutionen blieben aus. Zwar bleiben nach den ersten handfesten Infos und Anspieleindrücken noch viele Fragen zum Destiny-Nachfolger offen, aber die Marschrichtung ist deutlich erkennbar: Im Detail verbessern und den Umfang erhöhen - aber bloß nicht am Kern des Spiels rütteln. Aber wie spielt sich das in dieser ersten Vorabfassung, und wie ist Destiny 2 denn nun auf dem PC? Wir haben die zweite Auflage von Bungies Loot-Shooter gespielt, und sind hoch erfreut.

    14:08
    Destiny 2 angespielt: Video-Fazit zur PC-Version und den zahlreichen Neuerungen
    Spielecover zu Destiny 2
    Destiny 2

    Destiny 2: Mehr vom Guten

          

    Der Bungie-Vortrag zur Gameplay-Premiere steckte voller Versprechungen. Mehr Inhalte, mehr Zusammenspiel, weniger Ballast - so stellte Game Director Luke Smith den Neuanfang im Destiny-Universum vor. Denn genau das ist Destiny 2 unterm Strich. Erspieltes Equipment und erlernte Fähigkeiten aus dem ersten Teil lassen sich bekanntermaßen nicht übernehmen. Egal ob auf Konsole oder PC, jeder fängt von vorne an. Alles zurück auf Anfang. Dieses Motto greift auch die Handlung auf, zu der nur wenige neue Details verraten wurden. Derzeit wissen wir:

    Die neuen Welten:
    • Europäische Todeszone
    • Titan – auf diesem Saturnmond treffen wir auf Commander Zavala
    • Nessus – ein Planetoid, auf dem Cayde gegen die Vey kämpft
    • Io – auf diesem Jupiter-Mond treffen wir auf Ikora Rey
    Kabal-Schuft Ghaul beansprucht die Macht des Lichts für sich und seine Rotlegion. Also fällt er in die Letzte Stadt ein, sperrt den Reisenden (die große über der Stadt schwebende Kugel, die in Destiny bisher kaum eine Rolle spielte) hinter einen Energieschild, verschleppt den Sprecher (das bisher ironischerweise reichlich wortkarge Hüter-Oberhaupt) und lacht reichlich fies. Den Hütern bleiben mitsamt den restlichen Überlebenden nur die Flucht und der Wiederaufbau. Vor dem Hintergrund dieses Settings soll Destiny 2 vor allem in seiner Spielwelt spannender und reichhaltiger werden. Vier neue "Planeten"-Schauplätze kommen ins Spiel, auf denen neben öffentlichen Events und Patrouillen-Missionen auch verstreute NPCs warten sollen. Inwieweit Destiny 2 sich hier eher eine klassische Quest-Struktur aneignen soll, ließen die Macher vorerst offen. Zumindest aber gibt's Weltkarten mit Nutzwert - auf denen markieren eben diese NPCs nämlich sogenannte Abenteuer oder verlorene Sektoren. Das sind Schätze, Rätsel oder Mini-Dungeons, die abseits der regulären Spielinhalte stehen und die den Planeten mehr als nur Grind-Inhalte verpassen sollen. Klingt toll, ausprobieren durften wir das leider nicht. Immerhin: Der Wechsel zwischen unterschiedlichen Schauplätzen und Aktivitäten soll in Destiny 2 endlich ohne den lästigen Wechsel in den Orbit möglich sein.
    Helden im Spiel: In der Eingangs-Mission sind auch nahmhafte NPCs wie Zavala mit dabei. Hoffentlich bleibt das auch in späteren Einsätzen so. Helden im Spiel: In der Eingangs-Mission sind auch nahmhafte NPCs wie Zavala mit dabei. Hoffentlich bleibt das auch in späteren Einsätzen so. Quelle: Activision/Bungie

    Destiny 2: Alles neu bei den Klassen?

          

    Spielbar war dagegen die erste Mission der Kampagne. Deren Ablauf müssen wir hier nicht nacherzählen - die Mission ist in voller Länge in der Aufzeichnung des Ankündigungs-Streams zu sehen. Allerdings: Seite an Seite mit den Vorhut-Oberhäuptern wie Ikora Rey und magische Sonnenenergie-Sicheln schleudernd durch die Turm-Ruinen zu springen - das ist so spaßig wie es aussieht. Ob Auftritte namhafter Figuren in Destiny 2 zur Regel werden, oder ob die Damen und Herren doch wieder größtenteils nur per Funk zu hören sind, ist eine weitere der offenen Fragen. Sofern die erste Mission jedoch repräsentativ ist, legt Bungie in Sachen Kampagnen-Inszenierung noch einmal ordentlich einen drauf.

    Zündende Ideen: Die Sub-Klassen von Titan, Jäger und Warlock bekommen neue Talentbäume. Zündende Ideen: Die Sub-Klassen von Titan, Jäger und Warlock bekommen neue Talentbäume. Quelle: Activision/Bungie Spielbar waren alle aus dem ersten Teil bekannten Klassen, mit überarbeiteten Subklassen. Was das fürs Klassen-Design bedeutet und ob beispielsweise der gezeigte "Dawnblade"-Warlock den Sonnensänger-Fokus ersetzt oder zusätzlich ins Spiel kommt? Unbekannt - aber wahrscheinlich. Hier ändern die Destiny-Entwickler auch nicht nur Namen, sondern schrauben an Talentbäumen. Die sehen in Destiny 2 deutlich aufgeräumter aus und bieten neben den bekannten Anpassungen für Granaten und Sprungtechniken auch eine komplett neue Fähigkeit pro Klasse. Titanen beispielsweise zaubern eine Barrikade in die Landschaft, die wahlweise groß ist und Engstellen komplett verschließt oder aber kleiner ausfällt, dafür aber als vollwertige Deckung nutzbar ist, die sogar schnelleres Nachladen erlaubt. Jäger bekommen eine Ausweichrolle, die wahlweise gratis Waffen nach- oder Nahkampfenergie auflädt. Warlocks geben sich Gruppen-dienlich und sorgen mit beschworenen Rissen für Heilung oder eine Stärkung der Angriffskraft. In zwei gesonderten Abschnitten der Talentbäume lassen sich dann noch verschiedene Fähigkeiten durch zusätzliche Effekte stärken - hier sind offensichtlich keine exklusiven Entscheidungen mehr nötig. Details zur Freischaltung dieser Boni kennen wir allerdings noch nicht.

    Grundsätzlich spielen sich die präsentierten Sub-Klassen sehr ähnlich wie ihre Pendants im ersten Destiny. Am konstanten Wechselspiel zwischen Kugelhagel, Doppel- oder Gleitsprüngen und Space-Magie haben die Bungie-Macher kaum etwas geändert. Und das ist gut so, schließlich war der Gameplay-Kern die größte Stärke des Shooters. Während der Spielsessions wirkten die Charaktere tendenziell etwas stärker als im Vorgänger. Fähigkeiten hatten mehr Wumms, gerade Supermoves mischten die Gegner gleich Legions-weise auf. Ob das lediglich an großzügigem Balancing dieser Vorabversion lag oder sich auch die finale Fassung überträgt, ist allerdings natürlich noch unklar. Aber es spielte sich großartig. Mit der Sonnensichel-Schleuderei der Warlocks den fast verlorenen Kampf gerade noch einmal zu drehen - wunderbar!
    Destiny 2: Ein Blick auf die überarbeiteten Talentbäume Destiny 2: Ein Blick auf die überarbeiteten Talentbäume Quelle: Computec Media GmbH

    Destiny 2: Vorsicht vor dem Bagger!

          

    Vor allem aber ist das neue Talent-Interface deutlich schneller zu bedienen. Nach Öffnen des Bildschirms ist sofort ersichtlich, welcher Icon-Block den Granaten-Skill justiert - da rutscht man bei Änderungen mitten im Gefecht auch nicht mehr aus Versehen in einen ganz anderen Zweig. Anpassungen der Skillung machten beim Anspielen deutlich mehr Freude als im Vorgänger, zumal sich vor allem die neuen Klassenfähigkeiten im Gruppenspiel wunderbar an die jeweilige Situation anpassen lassen. Zum Beispiel wenn im neuen Strike (den Drei-Spieler-Dungeons von Destiny) "The Inverted Spire" plötzlich ein riesiger Schaufelradbagger seine Ausleger schwenkt und ... eine Wiederbelebung fällig wird. Mit der passenderen Sprungmethode hätte sich dieser Ingame-Tod vielleicht vermeiden lassen.

    Der Endboss des Strikes 'The Inverted Spire' mitsamt seinem Gefolge. Der Endboss des Strikes "The Inverted Spire" mitsamt seinem Gefolge. Quelle: Activision/Bungie Diese und ähnliche Szenen waren im einzigen bisher spielbaren Strike aus Destiny 2 häufig zu beobachten. Die Bungie-Entwickler spielen hier noch mehr mit der Umgebung, lassen unsere Charaktere häufig springen oder gleiten - und hektisch flitzen. Neben dem erwähnten Bagger lauern nämlich noch viele weitere Gefahren im Level, die sich nicht einfach umschießen lassen. Im Gefecht gegen den Endboss ändert sich beispielsweise mehrfach das Terrain. In der letzten Phase schleudert der Schuft die Spielercharaktere mit Vorliebe von einer knapp bemessenen Plattform in tödliche Robotersäure. Hier sind gutes Stellungsspiel, gezielter Skill-Einsatz und schnelle Reaktionsgabe gefragt.

    Die Dungeon-Bauer von Destiny erfinden das Rad nicht neu, "The Inverted Spire" ist in Sachen Gameplay und mit seiner Spielzeit von knapp 30 Minuten beim ersten Besuch Strike-Standard - aber auf hohem Niveau. Auch hier zeigt sich: Destiny 2 ist mehr vom Guten in Destiny.

    24:27
    Destiny 2: Strike "The Inverted Spire" komplett durchgespielt - Gameplay-Video
    Spielecover zu Destiny 2
    Destiny 2

    Destiny 2: Neuigkeiten im PvP

          

    Auch an den Schmelztiegel-Gefechten schrauben die Entwickler. Hier sogar grundlegend: Gespielt wird in Destiny 2 nämlich im 4-gegen-4-Format, über alle Modi hinweg. Außerdem gibt's mehr Transparenz. Die Info-Elemente geben nun nicht nur Auskunft über den Punktestand, sondern verraten auch, welche Gegenspieler gerade tot sind oder mit aufgeladenen Super-Skills über die Karte huschen. Die Anpassungen scheinen klar auf kompetetives Spielen abzuzielen - ein nachvollziehbarer Schritt, wäre da nicht ein Wermutstropfen: Auch für Destiny 2 verzichtet Bungie auf dedizierte Server und bleibt bei der im Vorgänger bis heute Lag-anfälligen Peer-to-Peer-Lösung.
    Um diese Bomben dreht sich alles im PvP-Modus 'Countdown'. Um diese Bomben dreht sich alles im PvP-Modus "Countdown". Quelle: Activision/Bungie

    In Aktion zu erleben war das beim Anspiel-Event im neuen Modus "Countdown". Der folgt der Tradition von Multiplayer-Shootern und ist ein klassischer "Angreifen und Verteidigen"-Modus. Zwei Teams treten wechselnd als Angreifer oder Verteidiger an und kabbeln sich dabei um zwei Punkte. Die Angreifer wollen an einem dieser Punkte eine Bombe platzieren, die nach einiger Zeit explodiert. Die Verteidiger wollen das Bombenlegen verhindern oder die Sprengsätze entschärfen. So geht's hin und her bis ein Team sechs Mal sein Ziel erreicht hat. Begrenzte Wiederbelebungen belohnen taktisch überlegte Teams.

    Eine abschließende Bewertung von "Countdown" ist auf Basis eines solchen Events nicht möglich. Die Teilnehmer kannten sich nicht, hatten nur begrenzte Zeit zum Spielen und sahen den Modus allesamt zum ersten Mal. Das sorgt für Chaos statt Gruppenspiel. Trotzdem war zu erkennen, dass "Countdown" Spielraum für knappe Matches und Wendungen in letzter Sekunde lässt. Die vorgeführte und sehr verwinkelte Karte bot allerlei Spielraum für Hinterhalte, spannende Stellungsgefechte - und ausreichend Möglichkeiten, sehr defensiven Teams in den Rücken zu fallen. Ein guter erster Eindruck. Wie sich das PvP von Destiny 2 mit den geplanten Änderungen schlägt, wird sich aber erst im Verlauf der Beta und im Live-Betrieb zeigen.

    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von Zybba Erfahrener Benutzer
        Zitat von smutjesmooth3011
        Jawoll Vorab Hype kommt doch immer gut damit jeder vorbestellt und dann zu Release plötzlich die Ernüchterung wie unspektakulär das Game doch ist. Mit jedem AAA Titel immer das Gleiche eben..................
        Man kann doch einfach den Test abwarten.
        Ist doch klar, dass PCGames viel gefragte Themen dankbar aufgreift.
      • Von Elektrostuhl Erfahrener Benutzer
        Allein das Destiny nicht mehr exklusiv für eine Plattform kommt, rechtfertigt den Hype. :-X

        Dass Destiny 2 dabei nicht viel anders macht, begrüße ich sogar ein wenig, weil es für mich völlig neu sein wird und es gleichzeitig vermittelt, nichts verpasst zu haben. Ob die Neuerungen für die Altgedienten…
      • Von smutjesmooth3011 Erfahrener Benutzer
        Jawoll Vorab Hype kommt doch immer gut damit jeder vorbestellt und dann zu Release plötzlich die Ernüchterung wie unspektakulär das Game doch ist. Mit jedem AAA Titel immer das Gleiche eben..................
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Destiny 2 gespielt: Mehr vom Guten – und auf dem PC eine Wucht
Bungie verspricht viel für Destiny 2, und hat im Rahmen des Ankündigungs-Events einiges gezeigt - aber auch viele Fragen offen gelassen. Was zu sehen und zu spielen war jedoch, das ist, nunja, Destiny - feingeschliffen, ausgebaut und auf dem PC noch besser.
http://www.pcgames.de/Destiny-2-Spiel-59880/Specials/gespielt-auf-dem-PC-eine-Wucht-1228343/
19.05.2017
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2017/05/d2_warlock_gear_02_1495096853-pc-games_b2teaser_169.png
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