Das Ziel verfehlt
Der Fahrten-Planungsbildschirm des Planers. So zweckmäßig sieht das ganze Spiel aus.
Die die beiden Vorgänger macht Sie der Planer 3 zum Chef eines Fuhrunternehmens. Vom je nach Schwierigkeitsgrad mehr oder minder üppigen Startkapital erwerben Sie ein oder zwei LKWs und warten auf Transportanfragen, die auch ohne Werbung - die aber trotzdem möglich ist - bald eintrudeln. Schweinehälften von Düsseldorf nach Paris, Kühlschränke von Berlin nach München - Ihnen bleibt nur, den Interessenten ein nicht allzu unverschämtes Angebot zu unterbreiten, und Sie haben den Job.
Wer allerdings nur brav jedem Auftrag hinterherfährt (im übertragenen Sinne; Sie verfolgen die Fahrt auf der Übersichtskarte), kommt nie auf einen grünen Zweig. Der Trick liegt darin, viele Ziele auf derselben Route abzuklappern. So verschlingt die Streckenplanung den Löwenanteil der Spielzeit. Leider ist gerade der Planungsbildschirm nicht nur alles andere als intuitiv, sondern auch fehlerbehaftet. So fällt beim Durchwühlen der kargen Tabellen und Menüs kaum auf, dass Der Planer 3 außer der Geldvermehrung eigentlich kein Spielziel hat. Das angekündigte Privatleben ist zwar enthalten, hat aber nahezu keinen Einfluss auf den Spielverlauf.

