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  • Unsere Vorschau zu Der Herr der Ringe: Die Eroberung - Rabatz im Auenland!

    Seit Peter Jacksons Verfilmung von Der Herr der Ringe vor sieben Jahren Millionen von Zuschauern weltweit in die Kinos lockte und J. R. R. Tolkiens Trilogie wieder populär machte, sind dutzende Spiele erschienen, mit denen Publisher auf den gewinnbringenden Zug aufspringen wollten. Auch Pandemic arbeitet neben Mercenaries 2: World in Flames an einem Titel zur erfolgreichen Vorlage, hat aber einige interessante Ansätze, um aus dem Lizenzspieleinheitsbrei herauszustechen.
    Gandalf ist in der bösen Kampagne der letzte der Gefährten, der sich gegen Mordor auflehnt. Aufseiten der Guten schlüpfen Sie hin und wieder in seine Rolle. Gandalf ist in der bösen Kampagne der letzte der Gefährten, der sich gegen Mordor auflehnt. Aufseiten der Guten schlüpfen Sie hin und wieder in seine Rolle. "Lass uns nicht lange herumreden", beendet Eric Gewirtz, Spieleentwickler bei Pandemic, seine Einführung in Der Herr der Ringe: Conquest, "du willst sicher lieber selbst Hand anlegen." Der Ladebalken verschwindet, wir sehen einen Gondor-Krieger in silberner Rüstung und mit riesigem Schwert, das er mit beiden Händen umklammert. Um ihn herum Schlachtgetöse. Minas Tirith, die Hauptstadt Gondors, befindet sich seit Stunden im Belagerungszustand.

    Vor unserem Recken ist ein Areal mit einem weißen Kreis versehen. Den gilt es vor den Monstern Mordors zu beschützen - drei Minuten lang, dann ist die erste Mission des Abschnitts gemeistert. Auf der Markierung haben sich bereits weitere Kämpfer versammelt und starren auf ein Holztor, das die einzige Barriere zwischen ihnen und einem unbekannten Gegner darstellt. Der Bass, der aus den Boxen dröhnt, lässt erahnen, welcher Wucht die Holz-Stahl-Konstruktion standhalten muss. Nach einigen Sekunden splittert das Holz. Die ersten weißen, absurd verzerrten Gesichter der Orks blitzen durch die entstandenen Risse - dann gibt sich das Hindernis geschlagen, macht behäbig den Weg frei, der Kampf beginnt. Die ersten Widerlinge sind leicht zu besiegen.

    Das gibt uns Zeit, die Steuerung zu verinnerlichen. "Wie du siehst, sind die normalen Orks keine große Herausforderung, aber die Anführer der einzelnen Gruppen stellen eine größere Gefahr dar - wir haben bei vielen Feinden verschiedene Klassen," erklärt Gewirtz, während uns gerade einer der genannten Hauptmänner niederschlägt. Dann erscheint der erste respekteinflößende Gegner auf dem Bildschirm, ein Troll. "Um ihn zu besiegen, musst du dich hinter ihn schleichen und eine Spezialattacke nutzen, sonst dauert es zu lange." Gesagt, getan. Wir rennen mit unserem Krieger flink hinter den wütenden Muskelberg, betätigen die rechte Schultertaste des Xbox-Gamepads. Daraufhin schwingt sich unser Recke auf den Rücken des Kolosses, klettert bis zu seinem Kopf, springt in die Luft und zieht seine Klinge durch das Gesicht des Trolls. Die Bewegungen wirken erstaunlich fließend, die Aktion beeindruckt. Obwohl wir das Ungetüm erledigt haben, erweist sich die Verteidigung des Kreises als nervenaufreibend, denn immer mehr Orks strömen auf uns ein.

    Auf den Pelennor-Feldern treffen Sie auf den Hexenkönig, zuvor bekommen Sie es mit Orks und Trollen zu tun. Auf den Pelennor-Feldern treffen Sie auf den Hexenkönig, zuvor bekommen Sie es mit Orks und Trollen zu tun. Quelle: PC Games "Wir wollen zeigen, wie bedrohlich und aussichtslos die Situation für Gondor an dieser Stelle der Geschichte ist", erzählt uns Gewirtz. "In dieser Mission wirst du konstant zurückgedrängt, machst wieder etwas Boden gut, um dann doch wieder den Rückzug antreten zu müssen. Ein ständiges Wechselspiel." Was das bedeutet, erleben wir direkt. Mit wirkungsvollen Kombos verteidigen wir die Stellung am Tor, dann wird die nächste Untermission freigeschalten: Mordors Truppen drohen die äußere Mauer zu stürmen. Um das zu verhindern, schnetzeln wir uns abermals durch Monsterhorden und setzen deren Belagerungstürme mit dem Flammenschwert - eine der Spezialfähigkeiten - in Brand.

    Die Kämpfe gehen dabei verblüffend einfach von der Hand. Auf dem Gamepad aktivieren drei Tasten die verschiedenen Angriffsarten leicht, mittel und schwer - wobei das richtige Zusammenspiel der Attacken erst das volle Kampfpotenzial zutage bringt. Wie die Steuerung auf dem PC funktioniert, kann Gewirtz nicht sagen. Pandemic werkelt gerade an einer intuitiven Belegung der Tasten und Maus-Buttons, damit die actionreichen Schnetzeleien geschmeidig von der Hand gehen. Einzig die Bogenschützenklasse fällt aus der Reihe. Denn statt der Stärke der Attacken variiert die Art der Pfeile - Sie verschießen normale, Brand- oder Gasgeschosse, die heranstürmende Kreaturen verlangsamen. Zusätzlich stehen Ihnen Spezialfähigkeiten zur Verfügung. Gerade bei den spielbaren Helden, seien es Legolas, Aragorn, ein Nazgul oder Gandalf, sind diese entscheidend.

    Am Ende der Schlacht von Minas Tirith dürfen wir in die Haut des weißbärtigen Zauberers schlüpfen, um das letzte Tor vor Mordors Truppen zu verteidigen. Außer seinem Stab als Schlagwaffe stehen uns jede Menge Zauber zur Verfügung: Ein Feuerball verbrutzelt alle Unholde vor uns, Blitze - wie die des Imperators aus Star Wars - setzen wir gegen einzelne Gegner ein oder heilen unsere Mitstreiter, bevor sie ins nicht vorhandene Gras beißen. Hier fällt allerdings auf, dass die vielen Funktionen und dafür nötigen Knöpfe für Verwirrung sorgen, sodass wir die abschließende Aufgabe nicht meistern, es folgt der Game-over-Bildschirm.

    Die Flugtiere der Nazgul schnappen sich immer wieder Gondor-Kämpfer, auch Sie sind nicht vor ihnen sicher. Selbst auf ihnen fliegen zu dürfen, ist nicht geplant. Die Flugtiere der Nazgul schnappen sich immer wieder Gondor-Kämpfer, auch Sie sind nicht vor ihnen sicher. Selbst auf ihnen fliegen zu dürfen, ist nicht geplant. "Na ja, dann wechseln wir doch direkt an einen anderen Ort", freut sich Gewirtz und lädt die Pelennor- Felder, das Gebiet vor Minas Tirith, in dem die Schlacht um Gondor ihren Höhepunkt hat. Die ist genauso eindrucksvoll inszeniert wie in Peter Jacksons Verfilmung. Unmengen an Truppen auf beiden Seiten, Katapulte, brennende Geschosse, die den Himmel verhängen, und die widerlichen Flugtiere der Nazgul am Horizont sorgen für Stimmung. Die riesigen, Mammut-ähnlichen Olifanten stampfen behäbig über das Feld. Sie zu besiegen ist aber erstaunlich einfach.

    In der Haut von Legolas haben wir entweder die Möglichkeit, die Plattformen auf ihren Rücken mit Feuerpfeilen in Brand zu setzen und abzuwarten. Oder wir schwingen uns - wie aus den Filmen bekannt - an ihnen empor und rammen ihnen unseren Dolch von hinten in den Hals. Dies startet ein Minispiel, in dem wir Kombinationen der vier Gamepad- Tasten in kurzer Zeit drücken müssen. Sind wir flink genug, geht das Ungetüm in die Knie, Legolas gleitet den Rüssel hinab und landet behände wieder auf dem grasbewachsenen Boden. Im Hintergrund wacht Minas Tirith majestätisch über die Szene und sieht ebenfalls genauso aus wie das Vorbild aus den Filmen.

    Das ist Pandemic besonders wichtig. Egal ob Charaktere oder Orte, alles orientiert sich haarklein an Jacksons Werk. Pandemic stand dabei aber vor so manchem Problem. "Minas Morgul zum Beispiel, die Festung der Nazgul, sieht man in den Filmen nur von außen, so war es schwierig, sie in unser Spiel einzubauen," gibt Sean Soucy, Chef-Designer von Conquest, zu. "Wir haben bei allen Orten mit den Original-Modellen oder Grundrisszeichnungen gearbeitet, in solchen Fällen half aber nur, die Bücher ausgiebig zu studieren." Der Aufwand hat sich gelohnt. Egal ob Minas Morgul oder Bruchtal, alles sieht aus, wie man es erwartet.

  • Der Herr der Ringe: Die Eroberung
    Der Herr der Ringe: Die Eroberung
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Pandemic Studios
    Release
    08.03.2010
    Es gibt 10 Kommentare zum Artikel
    Von oceano
    HA! Das ist doch gar nichts! Nichts im Vergleich zu "Ein Quantum Trost"  
    Von Gomorra10
    Weil deutsch immer noch unsere Amtssprache ist
    Von hanfi94
    wiso heißt das denn der Herr der Ringe die Eroberung? Conquest hört sich doch viel besser an....

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    • Es gibt 10 Kommentare zum Artikel

      • Von oceano Erfahrener Benutzer
        Zitat von hanfi94 am 07.01.2009 21:03
        wiso heißt das denn der Herr der Ringe die Eroberung? Conquest hört sich doch viel besser an....


        HA! Das ist doch gar nichts! Nichts im Vergleich zu "Ein Quantum Trost"  
      • Von Gomorra10 Erfahrener Benutzer
        Zitat von hanfi94 am 07.01.2009 21:03
        wiso heißt das denn der Herr der Ringe die Eroberung? Conquest hört sich doch viel besser an....


        Weil deutsch immer noch unsere Amtssprache ist
      • Von hanfi94 Neuer Benutzer
        wiso heißt das denn der Herr der Ringe die Eroberung? Conquest hört sich doch viel besser an....
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