Remake eines Amiga-Klassikers.
Ein Überfall auf die Nachbarburg lohnt sich immer. Schnellklickern winkt ein Goldschatz.
Kaum ein Spieleveteran, dem der Name Cinemaware kein Glänzen in die Augen zaubert. Warum der Entwickler aus seligen Amiga-Tagen so populär war, ist aus heutiger Sicht schwer nachzuvollziehen. Glänzte Defender of the Crown im Original noch mit überragenden Grafiken, kann die Neuauflage auf diesen Bonus nicht mehr zählen. So offenbart sich, wie wenig Spiel sich in dem einstigen Blender verbirgt. Ähnlich wie im Brettspiel Risiko erobern Sie mit Ihren Armee Gebiete auf einer Landkarte des mittelalterlichen Britanniens. Die Gefechte sind bloße Zahlenschieberei; wer die meisten Truppen hat, gewinnt. Zwischen den Schlachten versuchen Sie sich an drei kleinen Geschicklichkeitsspielchen. So klicken Sie im Schwertgefecht um Gold und schöne Frauen hektisch auf ihren Gegner ein, versuchen beim Turnier Ihre Lanze auf den Schild des Opponenten auszurichten oder lassen beim Katapultschießen die Maustaste im richtigen Augenblick los. Selbst Nostalgikern macht das bestenfalls eine Stunde Spaß.


" ... Warum der Entwickler aus seligen Amiga-Tagen so populär war, ist aus heutiger Sicht schwer nachzuvollziehen."
Nicht nur aus heutiger Sicht, Herr Steidle. Schon als "Defender of the Crown" damals für den Amiga veröffentlicht wurde,…
" ... Warum der Entwickler aus seligen Amiga-Tagen so populär war, ist aus heutiger Sicht schwer nachzuvollziehen."
Nicht nur aus heutiger Sicht, Herr Steidle. Schon als "Defender of the Crown" damals für den Amiga veröffentlicht wurde, bekam das Spiel in der Happy…