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  • Weniger ist manchmal mehr

    Das kriegerische Volk der Sarazenen tritt in den meisten Missionen als Aggressor auf. Das kriegerische Volk der Sarazenen tritt in den meisten Missionen als Aggressor auf. Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass sich Wikingerboss Bjarni auf der Suche nach Sonnensteinen bin ins ferne Amerika begab. Nachdem der Cultures-Star seine Begegnung mit Eskimos und Indianern erfolgreich bestanden hatte, musste er in Cultures 2 zusammen mit Franken, Byzantinern und Sarazenen die Midgardschlange besiegen. Auch in der Reise nach Nordland konnte Bjarni noch einmal zeigen, wie ein wahrer Held Fabelwesen bekämpft. Nun endlich durfte er in den Ruhestand treten.

    Das Böse dieser Welt aber denkt nicht daran, seinen Lebensabend am heimischen Kamin zu verbringen. Langsam und kaum merklich breitet es sich über die antike Welt, und sät Argwohn, Hass, Krieg und Unheil. Glücklicherweise findet ein alter Weiser eine antike Schriftrolle, in der ein Weg beschrieben wird, das Böse zu bekämpfen: Die größtenteils verfallenen Weltwunder müssen wieder errichtet werden. Die Wikinger - zwar ohne Bjarni, dafür aber mit einer ordentlichen Portion Heldenmut - bieten ihre Dienste an, um die sieben bekannten Weltwunder zu renovieren und nebenbei noch herauszufinden, was es denn mit dem achten Weltwunder auf sich habe.

    Achtmal muss der Spieler also in fernen Ländern Siedlungen gründen, den Bewohnern Nahrung verschaffen und die kleine Volkswirtschaft in Schwung bringen. Dabei muss man an allen Ecken und Enden gleichzeitig managen: Um die Nahrungsversorgung sicher zu stellen, werden Weizenfarmen, Mühlen und Bäckereien benötigt - deren Bau setzt wiederum Töpferstuben und Steinmetzbetriebe voraus, die ihrerseits mit Lehm und Holz gebaut werden. Da zusätzlich noch für die Ausbildung der jeweiligen Handwerker gesorgt werden muss und gleichzeitig die Bevölkerung Hunger leidet, sind diese Anfangsminuten der schwierigste Teil des Spieles.

    Sobald aber das Bedürfnis Essen befriedigt ist, kann man sich in aller Ruhe um die beiden anderen Grundbedürfnisse der Wikinger kümmern: Unterhalten und Schlafen. Die Frauen nutzen jede Gelegenheit, um ihren Mitbürgern die neuesten Gerüchte mitzuteilen und die arbeitenden Männer fallen ob dieser spannenden Gespräche oftmals in tiefen Schlaf. Nur verheiratete Männer, die sich ihre Portion Klatsch am heimatlichen Herd besorgen, erweisen sich als vollwertige Arbeitskräfte. Also muss der Spieler auch für Wohnhäuser und Eheschließungen sorgen - beides auch Voraussetzung für Nachwuchs. Und davon braucht man eine ganze Menge: Jedes Lager, jede Näherei, jede Münzpräge benötigt ihr eigenes Personal, das die Produktion und den Warentransport in Gang hält. Zusätzlich fühlt man sich erst dann wirklich sicher, wenn man zahlreiche junge Männer in die Armee einberufen hat.

    Wenn all das endlich geschafft ist, kann man sich um die eigentlichen Missionsziele kümmern. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen dieser Art geht es in Das achte Weltwunder nicht darum, alle anderen auf der jeweiligen Landkarte heimischen Völker im Kampf zu besiegen. Stattdessen soll die Freundschaft anderer Nationen per Tributzahlung erkauft, ein Bürgermeistertreffen organisiert oder zehn Fässer Met an das gegnerische Militär verteilt werden. Jede Mission besteht aus mehreren solcher Teilaufgaben, weshalb man an den acht Kampagneneinsätzen und fünf Endlosspiel-Missionen länger sitzt, als an vielen anderen Aufbau-Strategiespielen.

    Diese rollenspielartigen Abenteuer werden meist mit einem Kundschafter oder einem kleinen Soldatentrupp bestanden, die zu Beginn gebaute Siedlung und etliche aus den Vorgängerversionen bekannte Features (Pallisaden, Alchemisten) bleiben dabei größtenteils ungenutzt. Neu und sinnvoll ist hingegen der so genannte Assistent, mittels dessen man in die Familienplanung eingreift und die automatische Verteilung von Werkzeug oder Met an die Bevölkerung regelt. Außerdem gibt es mit den Ägyptern ein weiteres, nicht selbst spielbares Volk, das außer neuen Grafiksets nichts wirklich Neues zum Spielgeschehen beiträgt.

  • Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von maebhe
    Dieses Spiel macht nach Jahren noch Spaß! Eine treue Fangemeinde spielt auch heute noch begeistert die Abenteuer aus…

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    Cover Packshot von Rollercoaster Tycoon World Release: Rollercoaster Tycoon World Atari , Pipeworks Software
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    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von maebhe Neuer Benutzer
        Dieses Spiel macht nach Jahren noch Spaß! Eine treue Fangemeinde spielt auch
        heute noch begeistert die Abenteuer aus der Cultures Welt. Fast über 1000 private Usermaps sind inzwischen entstanden. Zu finden sind sie bei wikinger-felix
    • Aktuelle Das achte Weltwunder: Geschichten aus der Cultures-Welt Forum-Diskussionen

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156600
Das achte Weltwunder: Geschichten aus der Cultures-Welt
Weniger ist manchmal mehr
http://www.pcgames.de/Das-achte-Weltwunder-Geschichten-aus-der-Cultures-Welt-Spiel-56243/Tests/Weniger-ist-manchmal-mehr-156600/
18.04.2003
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2003/04/sarazenen.jpg
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