Demonicon: Produzent verlässt The Games Company - was wird aus dem Schwarze-Auge-Rollenspiel?
Diese Demonicon-Bilder wurden zur Gamescom 2009 veröffentlicht.
Seit der Gamescom 2009 in Köln war es ausgesprochen ruhig um das Rollenspiel geworden, das beim Berliner Entwickler Silverstyle Entertainment entsteht. Außer Screenshots und Trailern gab es bislang noch nichts zu sehen, erst recht nichts Spielbares. Dabei klingen die vom Hersteller angekündigten Features in der Tat verlockend: Versprochen wird eine "Originalgetreue Umsetzung" der DSA-Spielwelt inklusive Tag-/Nacht-Zyklus, mehrere Multiplayer-Modi und Quests, deren Entscheidungen die Welt "nachhaltig beeinflussen".
Diese Screenshots sind mehr als eineinhalb Jahre alt: Mit diesen Screenshots sorgte Demonicon bei seiner Ankündigung für Aufsehen.
Am Freitagnachmittag hat TGC - The Games Company überraschend bekannt gegen, dass die beiden Firmengründer Markus Malti und Carsten Strehse das Unternehmen verlassen haben - und zwar wegen "unterschiedlicher Auffassungen über die Strategie des Unternehmens". Carsten Strehse war als Executive Producer der maßgebliche Kopf hinter Demonicon.
Jetzt sorgen sich Schwarze-Auge-Fans um die Zukunft von Demonicon (das sowohl auf PC als auch auf Xbox 360 erscheinen sollte). Zumal erst vor wenigen Wochen die Pleite der Drakensang-Macher von Radon Labs für Aufsehen sorgte; das Berliner Studio wurde kurz darauf vom Hamburger Browsergames-Spezialisten Bigpoint (Dark Orbit, Seafight) übernommen und plant für 2011 die Veröffentlichung von Drakensang 3.
PC Games bemüht sich um eine offizielle Stellungnahme zur weiteren Entwicklung von Demonicon.
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Company, wie von den Investoren gewünscht, stärker auf Browsergames
fokussiert. Der Publisher hat den Wachstumsmarkt 2010 im Rahmen einer
Zusammenarbeit mit dem Entwicklerstudio Core Engineering aus Lüneburg
durch die Veröffentlichung von Outer Galaxies und Dogs of the Seas
betreten.
Die Investoren wollten anscheinend, dass der Fokus auf Browsergames gelegt wird und das wollten diese Herren anscheinend nicht und sind dann zurückgetreten.
Oh Mann, wie ich diesen Trend hasse, dass Investoren jetzt jeden Blödsinn zu einem Browsergame vermacht haben wollen. Wenn das die deutsche Spieleentwicklungszukunft ist, na dann gute Nacht.
Dann kommen irgendwelche BWL Fuzzies, die den Job von Spieldesignern machen sollen. Das kann nur schief gehen !
Na die kann ich jetzt schon vorhersagen: "Wir bedauern den Weggang dieser Mitarbeiter. Auf das Spiel und die angestrebte Veröffentlichung im nächsten Jahr wird das keine Folgen haben. Demonicon wird von einem fähigen und motivierten Team entwickelt, dass... blablabla"