Das Geheimnis der Druiden (PC)

Release:
23.03.2001
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
cdv Software Entertainment AG (DE)

Halligan auf Druidenjagd

07.03.2001 16:38 Uhr
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Neu
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Rollenwechsel Zeitweise erlangen Sie die Kontrolle über die junge Wissenschaftlerin, die mit Halligan gemeinsam die Welt retten will. Rollenwechsel Zeitweise erlangen Sie die Kontrolle über die junge Wissenschaftlerin, die mit Halligan gemeinsam die Welt retten will. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Ein ungeschriebenes Gesetz lautet: Antihelden sind ein Muss für jedes ernst zu nehmende Adventure! Ganz im Stile populärer Trottel präsentiert sich deswegen auch Trenchcoat-Träger Brent Halligan als ein Typ, der gern ins Fettnäpfchen tritt. Der zynische Scotland Yard Detektiv steht vor seinem schwierigsten Fall: Er soll eine Serie grausiger Morde aufklären, die sich durch ganz England zieht. Wie der Spieletitel unschwer vermuten lässt, steckt eine Druiden-Sekte hinter den unheimlichen Verbrechen. Um den Laden auffliegen zu lassen, lösen Sie mit Brent traditionelle Puzzles: Sie kombinieren Gegenstände kombiniert, tricksen Leute aus und lösen Kombinationsrätsel. Zeitweise übernehmen Sie dabei die Rolle einer Wissenschaftlerin, die dem Ermittler ansonsten eher passiv zur Seite steht und ihren Senf zur aktuellen Situation beisteuert  später reisen Sie sogar zusammen mit der Schönheit in die Vergangenheit und beeinflussen aktiv den Lauf der Geschichte. Im Gegensatz zum neumodischen Monkey Island 4, das auf 3D-Grafik und Tastatursteuerung setzt, manövrieren Sie Ihre Spielfigur bequem per Maus durch die gerenderten, zuweilen grafisch etwas altbackenen Landschaften. Dafür sorgen die ausgiebigen Dialoge für Freude: Die Multiple-Choice-Gespräche sprühen vor Wortwitz, werden zum richtigem Augenblick aber todernst und sind dank toller Synchronsprecher überwiegend ein Segen für die Ohren.

   
Bildergalerie: Das Geheimnis der Druiden
Bild 1-3
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Das Geheimnis der Druiden (PC)
Spielspaß-Wertung

78 %
Leserwertung
(0 Votes):
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Thomas Weiß
Das Team von House of Tales hat ein überzeugendes Erstlingswerk abgeliefert.
Zu schade, dass Brent seine Witze nicht in einem technisch ausgereifteren Produkt reißen darf. So muss ich mich zähneknirschend mit Grafikkompatibilitäts-Problemen rumplagen, die letztlich ja doch im Softwaremodus enden; der läuft freilich ohne Probleme, sieht aber grob aus und wirkt schwerfällig. Glücklicherweise vermag das Spiel viel zu retten: Auch wenn visuelle Überraschungen ausbleiben und die Grafiken nur von langweilig bis ansehnlich rangieren, inhaltlich braucht sich das Adventure nicht zu verstecken. Die mystische Story ist spannend umgesetzt, die Dialoge sind stets bissig, nachvollziehbar und somit nie langweilig. Auch in Sachen Rätsel vermag der Titel zu überzeugen: Einige Puzzles fordern, ohne unfair zu werden  Ausnahmen sind selten und kommen nur vor, wenn ein Pixel millimeter-genaues Klicken mit der Maus verlangt.
   
Moderation
07.03.2001 16:38 Uhr
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