PC-Spiel zum Kino-Klassiker mit Gruselgarantie
Die ganz dicken ’Dinger’ lassen sich nur mit schweren Geschützen wie dem Flammenwerfer bekämpfen.
Der Horrorfilm The Thing (Das Ding aus einer anderen Welt) von John Carpenter aus dem Jahre 1982 etablierte sich schnell zu einem Klassiker des Genres. 20 Jahre später verpackt Universal Interactive das Szenario in ein Spiel, das eine Mischung aus Action und Survival-Horror à la Resident Evil werden soll. Die Story führt die Handlung des Films fort, so dass Sie sich mit dem Protagonisten gleich zu Beginn in der Forschungsstation in der Antarktis wiederfinden. Hier hat sich eine tödliche Alien-Art eingenistet, die eine sehr unangenehme Fähigkeit hat: Sie nimmt die Form der Menschen an, die sie getötet hat. Was als Rettungsmission geplant war, entwickelt sich zum Nerven zerreißenden Überlebenskampf. In 20 Missionen steuern Sie Ihre Spielfigur aus der Verfolgerperspektive durch eisige Außenareale und gespenstische Innenlevels.
Bei der Interaktion mit den Nebenfiguren überraschen die Entwickler mit einem interessanten Ansatz: Die anderen Charaktere unterstützen Sie nur dann, wenn Sie ihr Vertrauen gewinnen. Einige Möglichkeiten dazu sind die Versorgung einen Verwundeten, das Ausstatten mit Waffen und Munition, das Ausschalten von Aliens oder ein Bluttest, der eindeutig beweist, dass Sie noch Mensch sind. Die neu gewonnenen Mitstreiter gehören drei Klassen an, die Ihre Fähigkeiten entsprechend einsetzen: Mediziner heilen, Ingenieure reparieren und Soldaten lassen die Waffen sprechen. Zwar kommt es zu direkten Feuergefechten mit den Aliens, viel gefährlicher sind aber die Außerirdischen in menschlicher Form. Da sich diese nicht immer gleich zu erkennen geben, sind Schockeffekte vorprogrammiert. Die bewusst oft viel zu dunkel gestalteten Räumlichkeiten unterstützen die unheimliche Stimmung zusätzlich. Als Abwechslung zu den Action-Einlagen gibt"s jede Menge Rätsel der anspruchsvolleren Sorte. Ein Beispiel: Um in das nächste Areal zu gelangen, müssen Sie eine codegeschützte Tür öffnen, in Ihrer Nähe ist ein angeschlagener Ingenieur. Nachdem Sie ihm geholfen haben, soll er den Code knacken, kann er aber nicht. Bei näherer Untersuchung des Raumes entdecken Sie ein defektes Terminal zur Steuerung von Überwachungskameras. Das kann der Ingenieur reparieren, und nachdem Sie mit den Kameras die Gegend abgesucht haben, findet sich der gesuchte Code an einer Wand.


da hab ich doch den meisten Horror vor einem Spiel mit fixen Kamerapositionen.
Oder liege ich falsch mit meiner Vermutung?
mfg
UlrichAnton
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