Darkspore: Hands-on-Test zum neuen Spore-Game - Eine echte Gamescom-Überraschung
Darkspore erinnert an das Gameplay von Diablo.
Thomas Vu und Paul Sottosanti von Maxis präsentierten Darkspore auf der Gamescom 2010 und PC Games war dabei, um sich einen ersten Eindruck vom Spiel zu machen – und wir durften sogar selbst Hand anlegen. Wir konnten eine Mission aus Darkspore spielen und nahmen drei Kreaturen mit auf die Reise, die jeweils über eigene Stärken und Schwächen verfügen. So existieren Unterstützer, Tanks und Zauberer. Jede Klasse hat sechs der sogenannten Special-Skills und ist einer Schadensklasse zugeordnet – Plasmakreatur, Naturkreatur und weitere. So ist es nicht ratsam, eine Naturkreatur gegen einen Gegner derselben Klasse einzusetzen.
Einmal im Spiel, erinnert Darkspore fast an Diablo. Die linke Maustaste nutzen Sie, um zu laufen oder anzugreifen, mit den Nummerntasten lösen Sie spezielle Moves aus. Mit den Tasten Q,W und E schalten Sie zwischen den einzelnen Kreaturen hin und her. Damit Sie nicht zu oft wechseln, ist ein Cool Down eingebaut. Töten Sie einen Gegner, erhalten Sie neben Power-Ups auch Gesundheits- und sogenannte DNA-Punkte, die Sie zwischen den Missionen für die Verbesserung Ihrer Kreaturen einsetzen können. Jede Hauptmission soll mindestens ein Neben-Quest enthalten. So mussten wir in der uns gezeigten Version beispielsweise drei Obelisken aktivieren, um einen Teleporter zum Endboss nehmen zu können. Außer den bereits angesprochenen Skills existieren sogenannte Katalysatoren, die Sie zwischendurch erhalten und passiv wirken. So teilen Sie beispielsweise mehr Schaden aus.
In Darkspore warten genügend Gegner darauf, von Ihnen verhauen zu werden.
Nach jeder Mission erhalten Sie eine Auswertung. So bekamen wir drei Goldmedaillen, weil wir alle Gegner erledigten, alle Quests erfüllten und keine unserer Kreaturen verloren. Je nach Bewertung, erhöht sich die Chance darauf, als Belohnung ein seltenes Item zu erhalten. Diese dürfen Sie dann im Editor einzelnen Kreaturen zuordnen. Diese verfügen über eine Menge zufälliger Werte und sollen einen spürbaren Unterschied machen. Um die Komplexität noch zu erhöhen: auch der Spieler-Charakter erhält Erfahrungspunkte, um Aufwertungen zu erfahren. So kompliziert das jetzt klingen mag, so einfach und flüssig spielt sich Darkspore allerdings.
Die Stärken und Schwächen von Darkspore
Mit Darkspore hat Electronic Arts und tatsächlich überrascht. Das unterhaltsame Spielprinzip und die vielen Level fordern und halten bei Laune, die Details, Items und Statistiken erfreuen sammelwütige Spieler. Lediglich das Leveldesign wirkt etwas zu linear. Auch die anfängliche Unübersichtlichkeit könnte manchen Spieler abschrecken. Wie sich das Spiel bis zum Release im kommenden Jahr entwickelt, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Die heute gespielte Mission gefiel uns allerdings sehr gut.
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Kann man die Kamera drehen oder nicht?Ist das Spiel NUR online oder auch Offline und stimmt es, dass es im Februar raus kommt, hab ich nämlich iwo gehört?
Danke für Antworten.