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    Dark Souls 3: Ashes of Ariandel - Ein vorletzter (Kurz-)Trip ins Unbekannte

    Dark Souls 3 - Ashes of Ariandel im Test - So spielt sich der vorletzte DLC Quelle: PC Games

    Dark Souls 3: Ashes of Ariandel im Test - Bosse, Spielzeit, Geheimnisse - überzeugt der vorletzte DLC zur Souls-Serie? Erneut werdet ihr in eiskalte und gnadenlose Gefilde entführt. Passen Umfang und Qualität im herunterladbaren Zusatzinhalt? In unserem Review erfahrt ihr, weshalb diese Erweiterung eher enttäuscht.

    Ein vorletztes Mal packen wir in Dark Souls 3 Schwert, Schild und allerhand Zaubereien ein und starten ins Unbekannte. Bislang überzeugte From Software sowohl bei Dark Souls als auch bei Dark Souls 2 sowie Bloodborne mit sämtlichen Zusatzinhalten. Diesmal ist das anders - leider. Aber der Reihe nach. Um Ashes of Ariandel zu starten, begebt ihr euch zum Leuchtfeuer der Kapelle der Läuterung. Dort kniet plötzlich ein neuer NPC namens Gael, der euch in die Gemalte Welt Ariandel entführt. Dark Souls-Veteranen ziehen selbstverständlich sofort den Bezug zum Erstling und der versteckten Bonuswelt "Painted World of Ariamis". Einige Gegner sowie die große Brücke zu Ariandels Kapelle erinnern stark an diese gemalte Welt.

    Auf den ersten Metern fühlen wir uns auch ein wenig an den frostigen Dark Souls 2-DLC "Crown of the Ivory King" erinnert. Ein Warnhinweis als Nachricht am Boden richtet sich an wagemutige Spieler: Man solle im Hauptspiel zunächst die Burg Lothric erklimmen, bevor man sich in den DLC wagt. Etwa Level 80 wäre für euren Charakter im ersten Spieldurchlauf empfehlenswert, im NG+ selbstverständlich entsprechend höher. In unserem Test zu Dark Souls 3: Ashes of Ariandel haben wie den Zusatzinhalt im NG+ mit Ritter Solaire auf Level 157 betreten - deutlich zu hoch, wie sich herausstellte. Als Gegenprobe stand ein Magier auf Level 37 zur Verfügung, dessen Level sich im ersten Spieldurchlauf als weitaus zu niedrig erwies. Übrigens: Falls euer Held im Hauptspiel noch zu schwach für den DLC erscheint, nutzt doch unsere Dark Souls 3-Komplettlösung samt Tipps, um schnell und sicher voranzuschreiten.

    04:24
    Dark Souls 3: Ashes of Ariandel im Test-Video

    Gewohnte Wege

          

    Manche versteckte Items sind einfach eine Enttäschung Manche versteckte Items sind einfach eine Enttäschung Quelle: PC Games Abkürzungen, versteckte Abzweigungen und Geheimnisse gibt es in Ashes of Ariandel ebenfalls, wenn auch deutlich weniger als in den DLCs zu Dark Souls 2 oder Bloodborne. Insgesamt erreicht ihr die wichtigen Orte auch auf unterschiedlichen Wegen. Verschlossene Türen, die ihr von der anderen Seite öffnet, gepaart mit gutem Level-Design lassen das gewohnte stimmige Dark Souls-Feeling aufkommen. Die eine oder andere Leiter inklusive Einbahnstraße wirkt allerdings aufgesetzt, womöglich um die Kurve zu einem vorhergehenden Leuchtfeuer zu kriegen. Das Spiel nimmt euch in puncto Wegfindung nur minimal an die Hand - genauso lieben es Dark Souls-Fans. Viele Wege stehen euch offen, nur wenige davon bieten gute Items. So öffnen wir im Dorfbereich das verschlossene Gitter über den oberen Weg, nur um dann festzustellen, dass es sich bei dem Item dahinter lediglich um einen simplen Edelstein handelt. Diese Tatsache ist allerdings keinesfalls neu. Bereits im Dark Souls 3-Hauptspiel sowie in Dark Souls 2 gab es solche eher nutzlosen Nischen. Vielleicht erlaubt sich das From Software-Team auch nur einen Spaß, das wirkt mittlerweile aber eher nervig als lustig.

    Gegner in Massen

          

    Statt einer vielfältigen Auswahl an Widersachern warten im vorletzten Zusatzinhalt zu Dark Souls 3 nur etwas mehr als eine Handvoll Gegnertypen auf euch. Einige davon treten dann aber in Massen auf. Somit zwingt euch Ashes of Ariandel oft in die Feigling-Methode: Einzelne Im Waldstück warten Gegner-Massen. Einzeln pullen und erledigen ist hier ratsam. Im Waldstück warten Gegner-Massen. Einzeln pullen und erledigen ist hier ratsam. Quelle: PC Games Gegner pullen und erledigen, um an bewachte Items zu gelangen. Das kostet an einigen Stellen Zeit. Beim Aufstieg durch das bergige Waldgebiet beispielsweise, das ihr nach dem ersten Treffen mit Ariandel erreicht. Hier warten die Ritter aus dem Startgebiet des DLC in Massen auf euch. Während wir uns nach oben schnetzeln ahnen wir Schlimmes, was für Dark Souls-Spieler übersetzt eigentlich Spaß bedeutet. Allerdings existieren weder ein Gipfel noch ein Boss. Wir bleiben enttäuscht zurück, das Gefühl wird noch durch uncoole Beute verstärkt. An einer Stelle befinden sich außerdem fünf oder sechs der etwas größeren Ritter gleichzeitig. Das kostet nur sinnlos Zeit und bringt den Spieler dazu, auf die Seelen zu pfeifen und im Sprint an den Gegnern vorbei alle Ecken und Höhlen nach Brauchbarem zu durchkämmen.
    Im letzten Bosskampf gibt es nochmals ordentlich auf den Eisenhelm! Im letzten Bosskampf gibt es nochmals ordentlich auf den Eisenhelm! Quelle: PC Games

    Unterhaltsame Bosskämpfe

          

    Ohne euch groß die Vorfreude zu nehmen: Neben dem finalen Boss haben wir - trotz intensiver Suche nach Geheimwänden - nur noch einen Boss gefunden. An dieser Stelle wollen wir nicht zu viel verraten und verzichten auf jegliche Spoiler. Nur soviel: Der versteckte Boss beschützt das Item zur PvP-Arena, die zu Ashes of Ariandel gehört. Um den Boss ausfindig zu machen, werden Dark Souls-Veteranen vor keine allzu große Herausforderung gestellt. Schließlich gibt es im Online-Modus auch genügend Nachrichten am Boden. Selbst mit unserem Level 157-Charakter waren beide Bosse durchaus eine kleine Herausforderung. Besonders der finale Bosskampf lässt Freud und Leid verschmelzen und bringt das Dark Souls-Prinzip auf den Punkt - no pain, no gain. Es knallt zum Schluss nochmal ordentlich - wenn auch der Abgang nach dem Kampf eher unspektakulär ausfällt. Leider, denn wir hätten uns eine abschließende Videosequenz mit stimmiger Schluss-Inszenierung gewünscht. Die Geschichte um Ariandel lässt uns irgendwie unbefriedigt zurück.

    PvP-Arena als Trainingsplatz und für Profis

          

    Mit dem Item "Helden-Knochen" erhaltet ihr Zugriff auf die PvP-Arena von Dark Souls 3. Um in die Mehrspieler-Duelle einzutauchen, verbrennt ihr die Im PvP-Modus spielt ihr in unterschiedlichen Duellen und Spielmodi - eignet sich auch zum Training. Im PvP-Modus spielt ihr in unterschiedlichen Duellen und Spielmodi - eignet sich auch zum Training. Quelle: PC Games Helden-Knochen am Leuchtfeuer im Feuerband-Schrein. Danach nutzt ihr dort den Menü-Punkt Untoten-Match und wählt zwischen mehreren Spielmodi aus. Egal ob Duell, Drei-gegen-Drei als Gruppe oder Jeder-gegen-Jeden mit bis zu 6 Spielern - es stehen viele Modi mit unterschiedlichen Maps und Regeln zur Auswahl. Wer also PvP in Dark Souls 3 aktiv und mit viel Hingabe betreibt, der bekommt neben dem Story-Part in Ashes of Ariandel nochmals eine sehr unterhaltsame Multiplayer-Zugabe geboten. Solltet ihr PvP bislang gemieden haben, so nutzt ihr dieses Feature als ideales Training. Schließlich müsst ihr im Hauptspiel für alle Achievements und Trophäen Gegenstände für die Ränge der einzelnen Eide erspielen - und das macht im PvP viel mehr Spaß als durch stundenlanges, ödes Farmen.

    Kostspielige Schmalkost

          

    Zum Start in den DLC strahlte unser Gesicht! Endlich neues Futter für Dark Souls 3. Qualitativ erfüllt Ashes of Ariandel auch jegliche Ansprüche. Am Ende bleiben wir aber trotzdem enttäuscht zurück. Für 14,99 Euro im Einzelkauf gibt's deutlich weniger Items, Bosskämpfe, Waffen, Rüstungen sowie Gegner oder auch NPCs als in einem der drei DLCs zu Dark Souls 2. Wer einen zügigen Spielstil bevorzugt, schafft den Zusatzinhalt in drei bis fünf Stunden. Das hinterlässt natürlich einen faden Beigeschmack, denn pro Dark Souls 2-DLC zahlten Spieler lediglich 9,99 Euro. Artorias of the Abyss für das erste Dark Souls-Abenteuer kostete zum Start 12,99 Euro beziehungsweise 1.200 Microsoft Points und bot weitaus mehr Fleisch. So rettet ihr im Dark Souls 1-DLC beispielsweise den jungen Wolf Sif. Habt ihr euch den Bosskampf gegen Sif im Hauptspiel bis nach dem DLC aufhoben, so seht ihr eine veränderte Videosequenz vor dem Duell.

    In Ashes of Ariandel finden sich einfach zu wenige Geheimpfade, keine nennenswerten ins Hauptspiel übergreifenden Secrets und lediglich zwei Bosskämpfe. Wer also die From Software-Rollenspiele ohne PvP bestreitet, der bekommt nur Schmalkost geboten. Der Season Pass für zwei DLCs kostet 24,99 Euro. Dafür erhielten Spieler alle drei riesigen Dark Souls 2-Erweiterungen. Das abschließende Vergnügen in Dark Souls 3 ist also ein vergleichsweise teurer Spaß. Solltet ihr euch noch nicht zum Kauf entschlossen haben und auch kein PvP-Liebhaber sein, so raten wir euch zu warten. Vielleicht gibt's die Dark Souls 3-DLCs oder gar den Season Pass irgendwann im Sale.

    Dark Souls 3: Ashes of Ariandel (PS4)

    Spielspaß
    71 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Gutes Leveldesign samt Abkürzungen…
    Fetter Bosskampf am Ende …
    PvP-Arena mit vielen Spielmodi …
    Gewohntes Dark Souls-Feeling
    … die teilweise aufgesetzt wirken
    … mit dürftiger Auflösung danach
    … allerdings nutzlos für Einzelspieler-Fans
    nur zwei Bosskämpfe
    wenige Gegner-Typen, Items, Waffen, Kostüme
    wenige Secrets und unsichtbare Wände
    fragwürdiges Preis-Leisungsverhältnis im Vergleich zu DLCs für Dark Souls 2 oder Bloodborne
    Fazit
    Gewohnt hochwertiger Dark Souls-Spaß, der für den Preis von 14,99 Euro leider zu wenig Inhalt bietet.

  • Dark Souls 3: Ashes of Ariandel
    Dark Souls 3: Ashes of Ariandel
    Publisher
    Bandai Namco
    Developer
    From Software
    Release
    25.10.2016
    Es gibt 5 Kommentare zum Artikel
    Von hanspeterfritz
    "unsichtbare wände"?!was das denn? ;-p
    Von Celerex
    Also der Enboss war auf NG+5 oder 6 schon wirklich knüppel hart. Für mich definitv der schwierigste Boss im Spiel. Der…
    Von stevem
    Eigendlich gibt es im DLC keinen Endboss den man kann beide Bosse in unterschiedlicher Reihenfolge bekämpfen, zb habe…

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    • Es gibt 5 Kommentare zum Artikel

      • Von hanspeterfritz Neuer Benutzer
        "unsichtbare wände"?!

        was das denn?
        ;-p
      • Von Celerex Erfahrener Benutzer
        Also der Enboss war auf NG+5 oder 6 schon wirklich knüppel hart. Für mich definitv der schwierigste Boss im Spiel. Der optionale Boss ist Käse. Insgesamt finde ich den DLC nicht schlecht, aber viel zu kurz, zumal es insgesamt nur 2 DLC's geben wird. Hätte ich den Season Pass nicht geschenkt bekommen, hätte ich den Kauf um den momentanen Preis bereut.
      • Von stevem Erfahrener Benutzer
        Eigendlich gibt es im DLC keinen Endboss den man kann beide Bosse in unterschiedlicher Reihenfolge bekämpfen, zb habe ich Schwester Friede und ihren Vater als ersters bekämpft und erst danach Meister-Grabhüter mit seinen Großwolf getötet.

        Aber am Ende hatte ich auch das Gefühl vor etwas Unfertigen zu…
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Dark Souls 3: Ashes of Ariandel
Dark Souls 3: Ashes of Ariandel - Ein vorletzter (Kurz-)Trip ins Unbekannte
Dark Souls 3: Ashes of Ariandel im Test - Bosse, Spielzeit, Geheimnisse - überzeugt der vorletzte DLC zur Souls-Serie? Erneut werdet ihr in eiskalte und gnadenlose Gefilde entführt. Passen Umfang und Qualität im herunterladbaren Zusatzinhalt? In unserem Review erfahrt ihr, weshalb diese Erweiterung eher enttäuscht.
http://www.pcgames.de/Dark-Souls-3-Ashes-of-Ariandel-Spiel-59946/Tests/DLC-Review-1211757/
01.11.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/10/dark-souls-3-ashes-of-ariandel-test-pc-games_b2teaser_169.jpg
dark souls,from software,rollenspiel
tests