Dark Sector Test: Brutale Mutantenjagd, Erwachsene dürfen zugreifen!
Dark Sector geizt nicht mit brutalen Effekten und ist daher zu Recht nur für Erwachsene geeignet.
Horror-Shooter-Fans schauten bislang beim Thema Dark Sector in Deutschland in die Röhre. Die Konsolenversion für Playstation 3 und Xbox 360 war zu brutal und erhielt erst gar keine Freigabe. Die angepasste PC-Fassung trägt jetzt den roten USK-Sticker und diese Farbe passt bestens zum Spiel. Ihr Job darin: Mutanten jagen!
Warum, wieso, weshalb, verrät Ihnen das Spiel anfangs nicht. Sie plumpsen recht unvermittelt mitten in die Story rein, in der Sie den Spezialagenten Hayden Tenno verkörpern. Im schwarzweißen Prolog-Level, der gleichzeitig den Spieleinstieg darstellt, sind Sie irgendwelchen Infizierten auf den Fersen, was damit endet, dass sich Hayden selbst ansteckt und innerhalb weniger Minuten zum Halbmonster mutiert.
Immerhin hat die Verwandlung der Heldenfigur ein Gutes, sie beschert Ihnen eine abgefahrene Waffe: Ihrem Arm entwächst ein Drei-Klingen-Schwert-Bumerang namens Glaive, welchen Sie fortan durch die Gegend und damit durch die Körper Ihrer Gegner schleudern.
Die Levelabschnitte sind meist gespickt mit Standardgegnern, die Sie am Fließband wegputzen. Was Anfangs noch spannend ist, verkommt im Laufe des Spiels zu monotonem Geballer.
Im Verlauf des Spiels schalten Sie immer mehr Spezialaktionen für die Glaive-Waffe frei: Elektro-, Feuer-, Eis-Aufladung, Telekinese, Vierfachschaden und - was am besten ist - eine mit der Maus/Gamepad steuerbare "Klingen-Kamera". Sprich, Sie legen dabei selbst fest, in welche Richtung der geschleuderte Bumerang fliegt. Dessen Bedienung ist mit der Maus recht fummelig, mit einem Gamepad hingegen aber wohl geraten.
In beeindruckender Zeitlupengrafik spürt man dabei förmlich, wie die Schneiden den Gegner zerfetzen. Klingt brutal? Ist es auch. Dark Sector ist mit Sicherheit nix, respektive nichts (Grüße an User Solon 25) für Kinderhände. Mithilfe von brachialen Spezialmanövern (Finishing-Moves) schaltet Tenno seine Gegner aus - da zerplatzen schon mal Zombieköpfe oder ein gegnerisches Rückgrat geht mit lautem Knacken zu Bruch. Allerdings können Sie die so genannten "K.O.-Schläge" nicht gezielt anwenden, das passiert zufällig. Auch einige in der Konsolenversion enthaltenen Animationen, wie zum Beispiel das Brechen des Ellenbogens wurde entfernt.
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Viel Spaß noch (nicht Spass !!)
Michael
Hmmm ... und jetzt? Sollen wir alle auf die Füße respektive Knie fallen und dir huldigen, oh großer Meister der Alpha bzw. Beta Versionen?
Aber eine Frage sei mir gestattet: wie und wo hast du die Beta bzw. Alpha gespielt?
Nichts, es heisst nichts! Wenigstens im Test/Heft könntet ihr "nichts" statt "nix" schreiben. Habt ihr euch schon viel zu sehr angewöhnt
Du hast natürlich absolut Recht - habe es angepasst
LG
Stefan
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