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  • Mit schweren Geschützen

    STRANDIDYLLE Zu Wasser und aus der Luft erfolgt der Sturmangriff. Mit dieser Übermacht im Prinzip keine schlechte Idee - im Prinzip. STRANDIDYLLE Zu Wasser und aus der Luft erfolgt der Sturmangriff. Mit dieser Übermacht im Prinzip keine schlechte Idee - im Prinzip. Übersichtlichkeit trifft auf apartes Aussehen: Bei Pandemic wird fieberhaft letzte Hand an Dark Reign 2 gelegt. Endlich soll eine Erfolgsgeschichte in 3D geschrieben werden. Unsere Füller sind gezückt ...
    Und augenscheinlich glückt den Kaliforniern tatsächlich ein spannender Kompromiss zwischen Innovation und Tradition, der den am Markt gescheiterten Projekten fehlte. Zwar schöpft auch ihr 3D-Spektakel grafisch aus dem Vollen und lässt den Spieler aus Höhenunterschieden sowie Blickblockaden taktischen Nutzen ziehen, doch die sonst damit verbundene Verwirrung fällt weg. Vielmehr werden Sie stark dem Eindruck unterliegen, dass Westwood endlich eine angemessen restaurierte Version seines Bestsellers vorgelegt hat. Und daran ist mitnichten der merkwürdig vertraute Basenaufbau in Dark Reign 2 oder das ähnlich neuartige Erz-Ernten schuld.
    Der eigentliche Grund ist simpel: Zur Standardeinstellung hat Pandemic kurzerhand - wie in 2D grundsätzlich gehabt - die Draufsicht erkoren, die Missionen alsdann darauf zugeschnitten und sämtliche Einheiten so wohlproportioniert gezeichnet, dass man sie auch aus gehöriger Distanz noch leicht auseinander dividieren kann. An uneingeschränkte Kamerafahrten dürfen Sie sich gemächlich heranwagen, sofern Sie es wünschen - gezwungen sind Sie zu gar nichts mehr.
    Andererseits lohnt das genaue Hinschauen. Zu funkelnd sind die Effekte, wie das spritzende Kielwasser fahrender Boote, zu detailliert sind die Polygon-Figuren gemalt, als dass man sich diesen Anblick nicht ab und an in bildschirmfüllender Größe gönnen sollte. Hinzu kommt, dass das neue Mitglied im Genreklub mit einer ungewohnt charmanten Besetzung auftritt - mit Scavern etwa, schwebenden Reparaturfettwänsten, die im Vorbeigehen Minen, Zeitbomben und Wanzen herumschmeißen; oder mit weiblichen Scharfschützen namens Skulk, die durch schlanke Fesseln und Weitsicht auffallen. Shadowhands können zwar nicht schießen, dafür jedoch ungleich besser spionieren, indem sie das Äußere von sichtbaren Feinden kopieren und unbemerkt durch deren Landstriche schlendern. Weitstreckenartillerie, Antipanzermaschinen, Bomber, Powerboote, Geschütztürme, Fußsoldaten sowie Heildruiden runden das Modelangebot ab - und sehen alle so verwegen aus, als wären sie dem jüngst indizierten Actionturnier entflohen.
    Im Laufe der Kampagnen entfaltet sich um zwei Armeen eine stimmungsvolle Science-Fiction-Welt, zusammengesetzt aus Regenwäldern, erdrückenden Stadtgebieten, Seenlandschaften und kargen Bergketten, in denen unvermeidlich nach den Regeln von "Räuber und Gendarm" gespielt wird. Damit das auch auf lange Sicht spannend bleibt, trägt Pandemic gewissenhaft Sorge dafür, dass alle Bataillone clever agieren. So werden die Vehikel nicht nur vernünftig erkennen, gegen welchen Angreifer gerade Verteidigung angesagt ist, sondern auch zu wirklich sinnvollem Teamwork imstande sein. Ferner lassen sich die Heersplitter auf Patrouillen-, Eskortier- und Erkundungsautomatik schalten. Wer möchte, kann seinen Trupps sogar befehlen, dass sie bis zu einem bestimmten Schadensgrad attackieren, zum Wundenlecken aber rechtzeitig wieder im Stall mit den Hufen scharren.
    Als hinterhältige Joker werden Feldherren zeitweise Voodoozauber sprechen können, die den Gegner blenden oder ihn Metzeleien in den eigenen Reihen beginnen lassen, und sogenannte Telepads ermöglichen zusätzliche Taktiktricks. Beispielsweise können mit ihrer Hilfe ganze Knäuel ballerwütiger Blechkisten spontan ins feindliche Lager geschmissen werden. Das Gefährliche daran: Für eine kurze Zeit steht der Weg auch in die entgegengesetzte Richtung offen, so dass sofortige Vergeltungsschläge die Regel werden dürften. Fließende Tag- und Nachtwechsel setzen den taktischen Geplänkeln schließlich die Krone auf.
    Damit Anfänger bei all dem Optionsreichtum nicht überfordert in Deckung gehen, werden per Funkverkehr ständig exakte Informationen zum aktuellen Missionsziel übermittelt.

    Bildergalerie: Dark Reign 2
    Bild 1-3
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  • Dark Reign 2
    Dark Reign 2
    Developer
    Pandemic Studios
    Release
    01.07.2000
    Leserwertung
     
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Mit schweren Geschützen
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07.03.2001
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