DmC Devil May Cry - Testfazit und Wertung

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Test Wolfgang Fischer - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Spielerisch vielseitig, technisch überraschend gut - die Wiedergeburt des Knüppelhelden Dante in DmC: Devil May Cry ist auf dem PC ein echter Überraschungs-Hit! Und auf Konsole verpassen Ninja Theory der Serie eine echte Frischzellenkur, die DmC: Devil May Cry zum ersten Highlight des Spielejahrs 2013 macht!

Auch wenn die Keilereien knapp zwei Drittel der Spielzeit einnehmen, ist DmC keine eintönige ­Hackepeter-Action. Vielmehr wird das rasante Geschehen immer wieder von Akrobatik-Einlagen aufgelockert. Diese profitieren von der (im Gegensatz zu den Vorgängern) deutlich verbesserten Kameraführung – nur ganz selten geht die Übersicht mal flöten. Neben typischen Hüpfpassagen von Plattform zu Plattform müssen Sie auch Dantes Tarzan-Talente einsetzen. Der obercoole Schurkenschreck schwingt nämlich eine Art magische Peitsche, die sich in vorgegebene Ankerpunkte einhakt. Der Clou daran: Hier kommt wieder Dantes duale Natur ins Spiel. Aktivieren Sie die Engelsfunktion, so schleudert sich Dante Richtung Ankerpunkt. Aktivieren Sie hingegen die Teufelsfunktion, so zieht Dante das angepeitschte Objekt zu sich her. Gegen Ende des Abenteuers kommen dann noch Boost-Portale hinzu, die Dante auf Knopfdruck pfeilschnell durch den Level katapultieren.

Freilich sind diese Intermezzi zumeist strikt linear, aber wer seine Augen offen hält, entdeckt immer wieder Areale abseits des Weges. Dort befinden sich dann versteckte Extras wie spezielle Schlüssel, mit denen Sie Geheimmissionen freischalten. Mal sollen Sie innerhalb eines Zeitlimits eine bstimmte Anzahl an Gegnern erledigen, mal einen Hindernisparcours bewältigen. Als Belohnung winken wertvolle Gegenstände, die Dantes Lebensenergie dauerhaft erweitern. Trotz dieser spielspaßverlängernden Maßnahmen bietet DmC einen recht knappen Umfang: Auf dem Standard-Schwierigkeitsgrad haben Sie die 20 Story-Missionen nach knapp sieben Stunden durchgezockt. Zum Glück gibt es aber vier sehr unterhaltsame Bonus-Modi: "Son of Sparda" verändert die Gegneranordnung, "Dante must die" fordert selbst Genre-Profis. Richtig fies wird's bei "Heaven and hell" (alle Gegner und auch Dante sterben bei einem einzigen Treffer) und "Hell and Hell" (nur Dante stirbt bei einem einzigen Treffer).

Diabolisch gutes Design

Dass Entwickler Ninja Theory ein Gespür für schicke Grafik hat, weiß man seit Enslaved. Aber mit DmC liefern die Briten ihr Meisterstück ab: Die Levels des Spiels sehen allesamt hinreißend schön und atemberaubend detailverliebt aus. Mal turnen Sie durch einen Stadtteil, der auf dem Kopf steht (inklusive nach oben tropfendem Regen), mal verwandelt sich ein hingekritzelter Architekturplan vor Ihren Augen in das entsprechende, fertig errichtete Gebäude. Mit der PC-Fassung betraute Capcom das recht unbekannte polnische Studio QLOC. Und die haben einen außergewöhnlichen guten Job abgeliefert. DmC läuft auf dem PC noch flüssiger als beispielsweise auf der PS3 und sieht in höheren Auflösungen einfach klasse aus. Die musikalische Untermalung passt sich diesem hohen Niveau fast schon traumwandlerisch sicher an: Rabiate Rock-Songs wechseln sich mit stampfenden Techno-Beats ab – und treiben den Spieler förmlich zum Weiterkämpfen an. Hinzu kommen eine gute deutsche und eine hervorragende englische Sprachausgabe.

Bildergalerie

Wertung zu DMC Devil May Cry (PC)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu DMC Devil May Cry (PS3)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu DMC Devil May Cry (X360)

Wertung:

9.0 /10
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    • Kommentare (39)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Das stimmt, das ist mir auch sehr positiv aufgefallen. Man hat immer das Gefühl, man spielt ein Computerspiel und KEINEN interaktiven Film, wie es heute oft so üblich ist. Es fühlt sich einfach von vorne bis hinten wie ein richtiges Spiel an. Dazu das schöne Kampfsystem und die wirklich wunderbar abwechslungsreichen Levels. Für mich ist das auch ein richtig gutes Spiel. Und weil manche meinten, der Schwierigkeitsgrad sei so leicht. Nachdem man es einmal durchgespielt hat, werden ja weitere freigeschaltet.
        Die PC Version ist absolut gelungen. Einwandfreie Maus + Tastatur-Steuerung, HD-Texturen aktivierbar, so muss das sein :-)
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Das stimmt, das ist mir auch sehr positiv aufgefallen. Man hat immer das Gefühl, man spielt ein Computerspiel und KEINEN interaktiven Film, wie es heute oft so üblich ist. Es fühlt sich einfach von vorne bis hinten wie ein richtiges Spiel an. Dazu das schöne Kampfsystem und die wirklich wunderbar abwechslungsreichen Levels. Für mich ist das auch ein richtig gutes Spiel. Und weil manche meinten, der Schwierigkeitsgrad sei so leicht. Nachdem man es einmal durchgespielt hat, werden ja weitere freigeschaltet.
        Die PC Version ist absolut gelungen. Einwandfreie Maus + Tastatur-Steuerung, HD-Texturen aktivierbar, so muss das sein :-)
      • Von kornhill Mitglied
        Also ich stehe jetzt vorm Endboss in Hölle und Hölle. Einfach nur gut das Game.

        Ist eigentlich jemand aufgefallen das es in dem Spiel nicht einen verdammten Quicktime Event gibt? Man steuert IMMER Dante, und macht IMMER die Moves die er auch kann. Es gibt einige Momente wo er auf einer kleinen Plattform steht und nur die Möglichkeit hat sich mit dem Engelshaken schnell wegzubewegen. Das sind aber keine Quicktimes weil man seine Figur noch steuert und den Engelshaken selber ausführen muss. Dabei in die richtige Richtung gucken etc.

        Hab jetzt noch keinen Test gesehen wo das positiv erwähnt wurde. Ich finde das verdient eine Bemerkung in der heutigen Zeit!

        Auch die Tatsache das man immer Dante steuert und keine bescheuerten Szenen hat wo man plötzlich sinnlos mit irgendwas rumfährt oder was auch immer finde ich super. Sowas endet immer in halbherzigen Gameplay. Mal ehrlich, diese Szenen sorgen zwar für etwas Abwechslung sind aber spielerisch in allen Games ziemlich lahm....

        Auf höheren Schwierigkeitsgraden verändern sich die Fähigkeiten von den Gegner enorm. Und zwar spielerisch extrem sinnvoll und ansprechend. Selten so gutes Monster Fähigkeiten Design gesehen.

        e.g.:
        (Die Hexen kann man bis Sohn Sparda noch einigermaßen ignorieren und zum Schluss machen. Ab dann müssen die aber auf Teufel komm raus als erstes liegen! Die Hexen bekommen dann 3 Speere und die hauen zu sehr rein und werden zu schnell geschossen um gut auszuweichen. Mit den kleinen Sicheln wegballern die Speere und die Viecher dann auch gleich.... )
      • Von Sha6rath Mitglied
        Zitat von Marten-Broadcloak
        "fuck you"
        "FUCK YOU"
        "FFFFFFUUUUUUUUUUUUUUUUUCKKKK YYYYOUUUUUUUUUUUUUUU"

        Das Verhalten eines Zwölfjährigen.
        Die Stimme eines Zwölfjährigen (gut, auf Englisch klingt er wie fünfzehn)
        Der Humor eines Zwölfjährigen.
        Die Wortgewandtheit eines Zwölfjährigen.
        Der neue Dante ist so lächerlich und kein Vergleich zum alten , coolen, crazy Dante.

        Dante VS. Donte - YouTube
        Spiels mal ;) am ende ist er so ziemlich der alte dante ;) nur jünger ^^ war angenehm überrascht ^^
      • Von RedDragon20 Mitglied
        Ich hab das Spiel nun schon fast durch und muss sagen:
        Auch wenn es mir manche womöglich nicht glauben werden, aber es spielt sich für mich mit Tastatur und Maus wesentlich komfortabler, als mit Gamepad. Abgesehen davon kann ich dem Test bezüglich Kampfsystem nur zustimmen.

        Grafisch ist überaus stimmig, Leveldesign ist herrlich abwechslungsreich und teilweise total abgedreht. Gut, es gibt einige Matschtexturen und es mangelt etwas an Polygonen, aber dafür ist die Beleuchtung sehr schön und DoF ist auch stilvoll eingesetzt.

        Und Combichrist hat einen geilen Soundtrack abgeliefert. ;D

        Was den Stil angeht...ich brauchte ein Weilchen, um mich an den neuen Dante zu gewöhnen. Und auch daran, dass Vergil nu zu den Guten gehört und einer der Netten ist (allerdings ziemlich blass und eindimensional). Ich dachte mir am Anfang auch erstmal nur "WTF?, spiel ich hier ein Kind oder was?". Aber nach und nach gewöhnte ich mich dran und ich hab mich mit dem neuen Stil von Dante angefreundet. So unsympathisch ist er gar nicht, was man auch im Laufe des Spiels merkt. ;)

        DmC ist im Kern immernoch Devil May Cry, nur eben in anderer Verpackung. Ich finde den alten Dante zwar cooler, aber dieses DmC ist ein alles andere als schlechtes Spiel. Man sollte dem Spiel eine Chance geben, finde ich.
      • Von Andreebremen Anwärter/in
        Das Spiel ist echt cool. Der Sondtrack ist weniger rockig, aber sehr gut (Combichrist hat mit gewirkt), auch sonst ist der Sound in 5.1 erstklassig. Dante kann nicht blocken, aber dafür schnell ausweichen. Die Grafik ist gut bis sehr gut, besonders die Effekte sind sehr gut..
        Lief DMC auf Konsolen früher nicht immer mit 60 fbs? Gut, dass ich mir seit einiger Zeit alle Spiele nur noch für PC kaufen, das Spielerlebnis ist einfach das bessere mittlerweile.
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