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  • D-Day: Hintergründe

    D-Day: Hintergründe Ob Hollywood oder Spiele-Industrie: Der 6. Juni 1944 erfreut sich bei Drehbuchautoren und Spiele-Designern schon immer größter Beliebtheit. Denn an diesem Tag, der auch als D-Day in den Geschichtsbüchern vermerkt ist, startete die größte kombinierte Luft-, See- und Landoperation in der Geschichte der Menschheit: die alliierte Invasion der Normandie, auch bekannt als "Operation Overlord".

    Was heißt "D-Day" eigentlich?
    Als D-Day bezeichnet man in der Regel den ersten Tag eines größeren, militärischen Unternehmens - auf Deutsch würde man wohl "Tag X" dazu sagen. Zum ersten Mal tauchte dieser Begriff im Ersten Weltkrieg auf, als amerikanische Truppen einen Sturmangriff auf die von Deutschen besetzte lothringische Stadt Saint-Mihiel im September 1918 durchführten. Oftmals findet man als alternative Erklärungen für D-Day die Begriffe "Decision Day" (Tag der Entscheidung), "Deliverance Day" (Tag der Befreiung) oder "Doomsday" (Tag des jüngsten Gerichts).

    Der D-Day in Zahlen
    D-Day: Hintergründe Allein die schiere Masse an Menschen, Schiffen und Flugzeugen, die am 6. Juni 1944 den Ärmelkanal Richtung Normandie überquerten, dürfte mehrere Einträge im Guinnessbuch der Rekorde wert sein. Die Flotte alliierter Kriegsschiffe, die sich am Morgen des 6. Juni wie eine stählerne Flutwelle auf die Normandie zubewegte, umfasste insgesamt 6.480 Schiffe. Darunter befanden sich neben den 4.126 mit Infanteristen besetzten Landungsbooten auch Schiffe aller Klassen, als da wären: 6 Schlachtschiffe, 23 Kreuzer, 122 Zerstörer sowie ein paar hundert Fregatten und Torpedoboote, die mit ihren schweren Geschützen die Küste stundenlang unter Feuer nahmen.
    Unterstützt wurde dieses Artillerie-Inferno durch ca. 1.000 Bomber und 2.000 Jagdflugzeuge, die am Vortag der Invasion insgesamt mehr als 11.000 Tonnen Bomben auf deutsche Bunker und Eisenbahnlinien abwarfen. Denn die Alliierten hatten zu diesem Zeitpunkt nicht nur die Luftherrschaft in Europa - sie hatten geradezu ein Luftmonopol, von dem sie intensiv Gebrauch machten. Durch die erdrückende Luft- und Seeüberlegenheit konnten Amerikaner, Briten und Kanadier in den ersten 24 Stunden etwa 170.000 Soldaten sowie 16.000 Panzer, Jeeps und Lastwagen an den fünf Invasionsabschnitten Omaha, Utah, Gold, Juno und Sword absetzen. Allerdings verlief die Landung weniger reibungslos, als es der alliierte Oberkommandeur und spätere US-Präsident Dwight D. Eisenhower geplant hatte. Am Omaha-Strand war die Situation bis zum frühen Nachmittag so kritisch, dass sogar eine Evakuierung der Truppen in Erwägung gezogen wurde. Und auch am Juno-Abschnitt, wo die 3. Kanadische Infanteriedivision mit 18.000 Soldaten an Land ging, gab es zunächst viele Tote und Verletzte zu beklagen.

    Auf Messers Schneide
    D-Day: Hintergründe Dass sich Spiele-Entwickler immer wieder für den D-Day und speziell für Omaha Beach als Szenario entscheiden, ist kein Wunder: Es gibt kaum eine andere Schlacht im Zweiten Weltkrieg, die so dramatisch ablief und von der so viel abhing wie die Landung in der Normandie. Schließlich war es trotz der erdrückenden Überlegenheit der Alliierten keineswegs sicher, dass die Invasion glücken würde. General Dwight D. Eisenhower hatte sich am Morgen der Invasion zwar mit den Worten "Die Augen der Welt ruhen auf euch. Wir werden nichts anderes akzeptieren als den Sieg!" an seine Soldaten gewandt. Doch insgeheim rechnete Eisenhowers Generalstab mit extrem hohen Verlusten an allen Strandabschnitten. Allein bei den gut 23.500 Fallschirmjägern, die am Vorabend der Invasion über der Normandie abgesprungen waren, erwartete man über 60 Prozent Tote und Verletzte. Für den Fall einer Niederlage hatte Eisenhower bereits vorgesorgt: Mit einem Bleistift notierte er sich ein paar Zeilen auf ein Blatt Papier, in denen er alle Schuld für ein Versagen auf sich nahm. 24 Stunden später stand fest, dass er den Zettel nicht brauchen würde - die Invasion war geglückt.

    Faszination und Grauen
    D-Day: Hintergründe In Der Soldat James Ryan zeigte Regisseur Steven Spielberg 1998 zum ersten Mal, wie chaotisch, grausam und blutig die Landung am Strand von Omaha Beach ablief. Der oscarprämierte Hollywood-Streifen inspirierte auch die Spiele-Industrie: Vier Jahre später veröffentlichte Electronic Arts Medal of Honor: Allied Assault (dt.), welches die Landung auf Omaha Beach in beklemmender Atmosphäre inszenierte. Zwar sah die Grafik dank angestaubter Quake 3-Engine nicht mehr ganz so spektakulär aus, dennoch verspürten viele Spieler jenes Gefühl zwischen Faszination und Grauen, welches einen auch in den ersten Minuten von Der Soldat James Ryan überkommt - eine Atmosphäre, die auch Titel wie das Echtzeit-Taktikspiel D-Day oder der Ende des Jahres erscheinende Shooter Brothers in Arms erzeugen möchten.

  • D-Day
    D-Day
    Publisher
    Pointsoft Deutschland GmbH
    Developer
    Digital Reality
    Release
    28.07.2004

    Aktuelle Strategie-Spiele Releases

    Cover Packshot von Halo Wars 2 Release: Halo Wars 2 Microsoft , 343 Industries
    Cover Packshot von Urban Empire Release: Urban Empire Kalypso Media GmbH
    Cover Packshot von Endciv Release: Endciv
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D-Day: Hintergründe
http://www.pcgames.de/D-Day-Spiel-20978/Specials/D-Day-Hintergruende-327082/
27.07.2004
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2004/06/DDay_E3_Screenshot_17.jpg
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