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  • Crytek: Ausstehende Gehälter, Chefs in Ferraris, Moral auf dem Tiefpunkt - Neue Berichte

    Neue Berichte zu Crytek veranschaulichen Misstände im weltweit operierenden Unternehmen. Quelle: Crytek / Montage: PC Games

    Neue Berichte zur finanziellen Situation von Crytek: Bei dem für Homefront: The Revolution verantwortlichen Entwicklerstudio Crytek UK sollen seit 2011 mehr als 30 führende Mitarbeiter das Handtuch geworfen und das Unternehmen verlassen haben. Ausstehende Gehaltszahlungen und ein Misstrauen gegenüber dem Management hätten dazu geführt, dass die Moral beim Team im Keller sei.

    Der von Gamestar publizierte Bericht, wonach sich Crytek in finanzieller Notlage befindet, zog weite Kreise. Eurogamer und Kotaku haben eigene Nachforschungen angestellt und gewähren auf Basis von Informationen aktueller und ehemaliger Crytek-Mitarbeiter interessante Einblicke in die Situation des Entwicklerstudios. So geht aus der jüngst veröffentlichten Meldung von Eurogamer hervor, dass seit 2011 rund 30 Angestellte das für Homefront: The Revolution verantwortliche Studio Crytek UK verlassen haben. Darunter hätten sich etliche Mitarbeiter in Führungspositionen befunden.

    Ein Teil der ehemaligen Crytek-Angestellten wäre zu Cloud Imperium Games abgewandert, die derzeit an Star Citizen arbeiten. Die Weltraum-Simulation entsteht bekanntlich auf Basis von Cryteks hauseigener CryEngine. Die Gründe für die offenbar freiwillig ausgesprochenen Kündigungen führender Mitarbeiter bei Crytek UK waren einem Bericht von Kotaku zufolge wohl auch ausstehende Gehaltszahlungen. Einige Entwickler hätten zuletzt nur noch 600 bis 700 britische Pfund für ihre geleistete Arbeit erhalten, andere sogar überhaupt nichts.

    Das Online-Blog Kotaku, das eigenen Angaben zufolge seit Wochen in Kontakt mit aktuellen und ehemaliger Crytek-Angestellten steht, will zudem erfahren haben, dass im Unternehmen allgemein Misstrauen gegenüber dem Managament herrscht. Dies wird unter anderem mit Cryteks Richtungswechsel hin zu MOBA- und Free2Play-Titeln begründet. Dabei wäre das hauseigene Warface außerhalb Russlands ein Flop gewesen. Als Folge dessen sei die Moral bei vielen Entwicklern am Tiefpunkt angelangt. Dass Crytek jüngste Spekulationen dementierte und die Vorfälle somit herunterspielte, würde die Lage nach Meinung eines Angestellten nicht gerade entschärfen.

    Vielmehr hätte eine "ehrliche Kommunikation" und ein auf "Vertrauen basiertes Arbeitsumfeld" die Mitarbeiter davon abhalten können, das Unternehmen panikartig zu verlassen. Dass die Crytek-Mitgründer Cevat und Avni Yerli trotz aller Probleme weiterhin mit ihren Ferraris vorfuhren, bewerten Mitarbeiter vor dem Hintergrund ausstehender Gehaltszahlungen als "Schlag ins Gesicht". Ein früherer Crytek-Angestellter sagte gegenüber Kotaku aus, dass das Entwicklerstudio geradezu verschwenderisch Geld in teure Bürostühle, Notebook-Taschen und First Class-Flüge pumpte.

    Kritik gibt's auch für die scheinbar bürokratischen Geschäftsstrukturen innerhalb Cryteks. Es sei zu einem Witz verkommen, dass einige Mitarbeiter nicht mehr gewusst haben sollen, wem sie was melden müssen. Trotz aller obigen Schilderungen hätte Crytek UK laut einer Quelle von Eurogamer ausreichend talentierte Mitarbeiter, die entschlossen an Homefront: The Revolution glauben würden und den Ego-Shooter unbedingt auf den Markt bringen wollen. Mit einem Release ist erst 2015 für PC, PS4, Xbox One zu rechnen.

    Quellen: Eurogamer.net, Kotaku

    06:20
    Far Cry 4 und Homefront: The Revolution - Eine Gegenüberstellung
    Spielecover zu Far Cry 4
    Far Cry 4
  • Es gibt 30 Kommentare zum Artikel
    Von MichaelG
    Bist ja noch echt zurückhaltend. Da hätte ich eher einen 918 genommen. Wenn dann schon mit richtig Karacho untergehen…
    Von Rabowke
    Der schnellste Weg in die Insolvenz ist immer noch das zurückhalten der SV Beiträge und natürlich der LSt. und USt.,…
    Von MichaelG
    Man kann ja auch ohne Kredit pleite gehen. Da braucht man nur mal beim Lieferanten die Waren nicht bezahlen zu können…
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Ausstehende Gehälter, Chefs in Ferraris - Neue Berichte
Neue Berichte zur finanziellen Situation von Crytek: Bei dem für Homefront: The Revolution verantwortlichen Entwicklerstudio Crytek UK sollen seit 2011 mehr als 30 führende Mitarbeiter das Handtuch geworfen und das Unternehmen verlassen haben. Ausstehende Gehaltszahlungen und ein Misstrauen gegenüber dem Management hätten dazu geführt, dass die Moral beim Team im Keller sei.
http://www.pcgames.de/Crytek-Firma-20818/News/Ausstehende-Gehaelter-Chefs-in-Ferraris-Neue-Berichte-1126717/
26.06.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/06/crytek-pc-games_b2teaser_169.jpg
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