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Crysis Warhead (PC)

Release:
08.03.2010
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts

Zurück in die Eishölle: Crysis Warhead im PC Games-Test

18.09.2008 00:01 Uhr
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Ein deutscher Entwickler erschafft den vielleicht besten Shooter, den es jemals gab? Was sich unwahrscheinlich, vermessen, gar unmöglich anhört, unterstellten viele Kritiker und Spieler Cryteks Bombast-Ballerei Crysis vor knapp einem Jahr. Inszenierung, Grafik und künstliche Intelligenz waren auf einem Niveau, das man so vorher in kaum einem anderen Action-Spiel gesehen hatte. Ganz ohne Tadel kamen die Frankfurter zwar nicht davon, der Erfolg bei den Kritikern war aber enorm. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, die auf der Stand-alone-Fortsetzung, die also ohne das Hauptspiel lauffähig ist, ruhen.

Mit anderen amerikanischen Soldaten wollen Sie in eine Mine flüchten, der Eingang ist aber versperrt. Bis einer der Kollegen diesen geöffnet hat, schlagen Sie Wellen von Roboterwesen zurück - ein erhöhter Adrenalinspiegel ist garantiert. Mit anderen amerikanischen Soldaten wollen Sie in eine Mine flüchten, der Eingang ist aber versperrt. Bis einer der Kollegen diesen geöffnet hat, schlagen Sie Wellen von Roboterwesen zurück - ein erhöhter Adrenalinspiegel ist garantiert. In Crysis schlüpfen Sie in den Nanosuit des amerikanischen Elitesoldaten Nomad und sind live dabei, wie der nordkoreanische General Kyong eine versteckte Alien-Brut erweckt, die im Inneren einer Insel im südchinesischen Meer versteckt schlummert. Crysis Warhead schildert dieselben Ereignisse jedoch aus einer anderen Perspektive. Diesmal steuern Sie Nomads Kameraden, den Engländer Psycho. Der temperamentvolle Kerl zeigte schon in Crysis, dass ihm keine Gefahr zu heikel und kein Kampf zu tödlich ist. Entsprechend actionbetont gestaltet Crytek die enttäuschend kurze Spiel-zeit von nur etwa fünf bis sechs Stunden, in der Sie einem Colonel der Nordkoreaner hinterherjagen. Der hat ein Alien-Artefakt gefunden, das die Asiaten gerne für sich beanspruchen - das soll Psycho verhindern.

Die Außerirdischen verwandeln das Inselidyll in eine unwirtliche Eiswüste. Es folgen spannende Schießereien mit Nanosuit- oldaten und eine effektreiche Verfolgungsjagd mit einem Hovercraft. Geskriptete Angriffe der metallischen Aliens halten die Spannung aufrecht. Die Außerirdischen verwandeln das Inselidyll in eine unwirtliche Eiswüste. Es folgen spannende Schießereien mit Nanosuit- oldaten und eine effektreiche Verfolgungsjagd mit einem Hovercraft. Geskriptete Angriffe der metallischen Aliens halten die Spannung aufrecht. Den Spielverlauf bauen die Entwickler ähnlich auf wie im großen Bruder. Zu Beginn durchstreifen Sie die unberührte Idylle im südchinesischen Meer, welche die Cryengine 2 nach wie vor atemberaubend in Szene setzt. Malerische Sonnenuntergänge, weißer Sandstrand, den die Wellen des Meeres sanft umspülen, dichter Dschungel und typische Vegetation, aber auch Details wie Krebse oder Wachteln, die am Wegesrand vor Ihnen flüchten - das alles wirkt wie aus einem Reiseprospekt, macht die Welt aber glaubwürdig. In diesem Teil des Abenteuers treffen Sie lediglich auf nordkoreanische Soldaten, die das Stück der Insel kontrollieren, auf dem Sie unterwegs sind. Sie retten erst einen abgestürzten Piloten in der Nähe einer wunderschön gestalteten Absturzstelle vor der sicheren asiatischen Gefangenschaft und stürmen dann einen Hafen, in dem ein Kriegsschiff den amerikanischen Vorstoß behindert. Das sind die einzigen wirklichen Missionen.

Die Nordkoreaner verfrachten das Artefakt, das Sie jagen, auf einen Zug - Sie schleichen sich darauf. Die nachfolgende Fahrt ist zwar vom Gameplay her simpel, da Sie nichts weiter tun, als durchgehend zu ballern, aber grandios in Szene gesetzt. Die Nordkoreaner verfrachten das Artefakt, das Sie jagen, auf einen Zug - Sie schleichen sich darauf. Die nachfolgende Fahrt ist zwar vom Gameplay her simpel, da Sie nichts weiter tun, als durchgehend zu ballern, aber grandios in Szene gesetzt. Danach steht nur eines im Logbuch: Halten Sie Colonel Lee auf. Die Story von Warhead fällt entsprechend dünn aus. Wenige Zwischensequenzen - die Sie nicht mehr aus der Ego-Sicht erleben - treiben die Geschichte voran, die meisten Ereignisse präsentiert Ihnen das Spiel allerdings über den Funkverkehr, den Psycho mit seinen Leuten hält. Bemüht: Warhead versucht, dem Hauptcharakter etwas Tiefgang zu verleihen, indem es ein paar Sequenzen einstreut, in denen Sie die Denkweisen und Einstellungen, aber auch die Verzweiflung von Psycho erkennen. Diese Szenen stechen aus dem Action-Feuerwerk heraus, da sie versuchen, dem andauernden Geballer ein gewisses Niveau zu verleihen, dann aber doch in den Explosionen untergehen. Wir hätten uns davon mehr gewünscht, denn am Ende schaut man sich den Abspann an und fragt sich: Um was genau ging es eigentlich?

Bis es so weit ist, bietet Warhead aber einige Abwechslung: Sie liefern sich eine spannende Verfolgungsjagd mit einem Hovercraft, werden aber auch einmal von der fiesen Alienbrut - die etwa nach dem ersten Drittel die Bühne betritt - zurückgedrängt, müssen eine Stellung halten, die von den fliegenden Robotern angegriffen wird, oder fahren uneingeladen auf einem Zug der Nordkoreaner mit, was in einer bombastischen Schießerei endet. Komplizierte Aufgaben mit mehreren Zielen lösen Sie in Warhead nicht, die meiste Zeit wird einfach nur geballert - ein grandioser Actionspaß.

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18.09.2008 00:01 Uhr
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14.08.2009 18:37 Uhr
das mit den "Aliens gehören ins Weltall" is zwar unlogisch schließlich haben die ja auch einen Heimatplaneten^^ trotzdem ist das ein bisschen unschön gelöst eine Alienarmee wird natürlich ausgerechnet von einem koreanischen General aktiviert und so weiter.- Da steckt dann einfach zu viel drin.
neee wen da ansonsten wirklich sowenig story drin steckt wie es immer heißt dann ist das aus dieser Hinsicht Müll

rein spielerisch jedoch kann ich die Alienroboter nur begrüßen un es ist ja auch kein Rollenspiel sondern ein shooter..
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
05.05.2009 03:30 Uhr
Zitat: (Original von mab72 am 04.05.2009 07:13)
stimmt aliens gehören ins weltall!
und schnee in den winter!
und wenn ich beides aus dem spiel rausschneiden könnte, würde ich es tun!
aber wenn man am strand oder im wald oder auf tropischen strassen unterwegs ist...WOOOW!!!


Man kann es eben nie allen recht machen. Macht man jetzt ein Spiel nur mit gegnerischen Soldaten, wird gemeckert, dass es zu eintönig sei. Fügt man dann eben noch Aliens usw. dazu, um das Ganze abwechslungsreicher zu machen, wird auch gemeckert. Damit alle zufrieden sind, müsste man wohl von jedem Spiel 3-4 Versionen erstellen und das geht eben nicht 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
04.05.2009 07:13 Uhr
stimmt aliens gehören ins weltall!
und schnee in den winter!
und wenn ich beides aus dem spiel rausschneiden könnte, würde ich es tun!
aber wenn man am strand oder im wald oder auf tropischen strassen unterwegs ist...WOOOW!!!
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
15.04.2009 11:41 Uhr
meiner meinung nach das geielste spiel seit langem dabei beziehe ich diese meinung nicht nur aus der grafik sondern viel mehr an dem reichhaltigen angebot die gegner zu überweltigen und ein reichhaltiges angebot an waffen wählen kann: ABsolut GEIL freu mich aber die cryengine3
Benutzer
Bewertung: 0
06.10.2008 19:23 Uhr
KRITIKPUNKT: "ALIENS gehören ins Weltall!" 

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