Crysis
Schalldämpfer, Zielfernrohr, Taschenlampe und Granatwerfer gehören nicht zur Standardausrüstung, sind aber nachrüstbar.
Und das alles gelingt mit Ego-Shootern in einem Land, das seit Monaten von fruchtlosen "Killerspiel"-Debatten gebeutelt wird und wenige erfolgreiche Spiele hervorbringt. Wie also lautet die Erfolgsformel der Yerlis, mit der sie sich in so kurzer Zeit unter widrigen Umständen an die Weltspitze katapultiert haben?
"Wir suchen die Nische"
Ist es der kulturelle Ursprung der Yerlis? Bringen Sie als Deutsch-Türken Esprit in ihre Spiele, der auch im Ausland gefällt? Könnte sein. Vielleicht ist es aber auch der internationale Stil Cryteks. Das Studio beschäftigt rund 140 Mitarbeiter aus über 20 Ländern.
Zudem unterscheiden sich die Yerli-Brüder äußerlich vom Klischee des beleibten Programmierers. Gut gekleidet und durchaus sportlich präsentieren sich die Exil-Coburger. Einmal pro Woche spielen sie mit ihren Angestellten Fußball, selbst wenn sie inzwischen den unebenen Bolzplatz gegen eine klimatisierte Halle getauscht haben.
Also Erfolg auch durch ein intaktes reales Leben? Fragt man Cevat - den Ältesten der Brüder - nach dem Erfolgsgeheimnis, bekommt man eine weit simplere Antwort: "Wir überlegen uns einfach, was wir anders machen können als andere. Wo ist die Nische, in der wir nicht direkt mit anderen Spielen konkurrieren, aber trotzdem etwas machen, mit dem sich jeder Gamer identifizieren kann?"
Die Formel klingt erstaunlich einfach, wird aber von vielen Entwicklern nicht richtig angewandt. Erfahrungsgemäß gibt es - grob unterteilt - zwei Arten von Spieledesignern: Die einen setzen (vermeintlich) auf Nummer sicher und folgen blind aktuellen Trends. Bringt Steven Spielberg einen erfolgreichen Film mit dem Szenario Zweiter Weltkrieg heraus, erscheinen kurz darauf zahlreiche Spiele zum selben Thema.
Die anderen setzen eine Spielidee um, die sie - aber vielleicht nur sie - wirklich begeistert - Messiah ist so ein Beispiel. Der Grad zwischen diesen Ansätzen ist derart schmal, dass ein erfolgreiches Beschreiten desselben schon eine Kunst für sich ist.
"Der richtige Ort für einen Shooter"
Spiele wie Crysis und Far Cry (dt.) sind freilich nicht besonders innovativ. Prinzipiell tut der Spieler nur das, was er in anderen Ego-Shootern zuvor auch gemacht hat: Einen Gegner nach dem anderen aufs Korn nehmen. Die Details sind es, die den großen Unterschied ausmachen.
So wählten die Yerlis mit Far Cry (dt.) ein karibisches Szenario, das vor einigen Jahren eher unüblich war: "Die Grundentscheidung bei Crytek war damals, dass wir einen offenen Shooter machen wollten, der nicht linear ist und helle Farben haben soll."
Zuerst wollte man das Spiel in einem europäischen Wald stattfinden lassen, dann kam der Umschwung. "Ich bin damals mit meiner Freundin auf die Malediven geflogen und als ich dort gelandet bin, dachte ich mir tatsächlich - und das hört sich jetzt krank an -, das wäre genau der richtige Ort für einen Shooter", berichtet Cevat. Damit war Far Cry (dt.) geboren.


nicht zu bedienen ist und wodurch man dann das Spiel nicht beenden kann, macht einen Teil des guten Eindruckes wieder zunichte !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Half life war gut und hat spass gemacht, mehr nicht!
z.B. hilfe wie man smileeys macht usw.?
danke
Das spiel wird geil die grafik und die story.
Aber besser ist wenn man noch einen guten
Multiplayer modus hat.Das spiel wird geil!