Crysis 3 spielt im Jahr 2047, also mehr als 20 Jahre nach den Ereignissen aus Crysis 2. Prophet sinnt im neuesten Shooter auf Rache. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
In Crysis 3 geht der Kampf gegen die Ceph weiter: Im Jahr 2047 , also über 20 Jahre nach den Ereignissen von Crysis 2, kehrt Prophet zurück nach New York, um sich an den fiesen Invasions-Aliens zu rächen. Die sind in der Zwischenzeit von C.E.L.L. in Nanodomes untergebracht worden, riesigen Kuppeln, unter denen sich die Natur ihren Weg bahnt. Weshalb die Ceph in diesen Kuppeln bleiben und was C.E.L.L. damit zu tun hat? Wir wissen es nicht, laut Rasmus Hojengaard werden sie aber ihre Gründe haben, denn selbst unter den Nanodomes verfügen sie noch immer über Gleiter und Raumschiffe, allerhand Waffen und haben theoretisch jederzeit die Möglichkeit abzuhauen.
Crysis 3 spielt unter einer riesigen Kuppel, mit der C.E.L.L. die Ceph von der Außenwelt abschirmt. Die Gründe dafür sind noch unbekannt. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Der Schauplatz von Crysis 2 hat sich in der Zwischenzeit stark verändert. Auch hier hat C.E.L.L. eine riesige Glaskuppel aufgestellt und New York darunter begraben. Unter dem Liberty Dome hat sich das Stadtbild verändert. Weil die Metropole sich selbst und den Aliens überlassen wurde, erwartet uns ein Mix aus Hochhausschluchten und Regenwald. Sumpflandschaften, Flüssen und Bäumen – all das, was New York in den vergangenen einhundert Jahren zubetoniert hat, sucht sich wieder einen Weg an die Oberfläche und sieht auf den ersten Blick sogar noch etwas krasser aus, als die Bilder die man aus dem Will-Smith-Film I Am Legend kennt. Hohes Gras am Times Square und ein moosüberwucherter Broadway, zu dessen Seiten hin sich dicke Baumwurzeln in den Beton fräsen? Willkommen im urbanen Regenwald von Crysis 3.
Tatsächlich klingt das nicht nur ganz cool, es ist auch ein Mix aus den Settings der ersten beiden Spiele. Wenn sich Regenwald und Metropole treffen, dann nicht von ungefähr: Im Prinzip vereint man in Crysis 3 das beste aus den ersten zwei Spielen. Gegen den Vorwurf, nur ein Mashup zu sein, verwehrt man sich bei Crytek aber: "Wir wollen Spielern etwas bekanntes geben, aber nur weil wir wieder einen Alien-Shooter machen, heißt das nicht, dass es nur ein Mashup wird. Wir bringen neben bekannten Features nämlich auch neue mit ein."
Und weil man aus dem Vorgänger und der Kritik von Spielern durchaus gelernt hat, wird es in Crysis 3 wieder mehr Sandbox-Areale, also relativ offene Gebiete, geben, in denen sich der Spieler nach Belieben austoben kann. In Crysis 2 fand das Geschehen oft in schmalen, linearen Spielbereichen statt, als Spieler fühlte man sich eingezwängt. In den wichtigen Momenten jedoch wird es auch in Crysis 3 dann wieder linear: Um die Story voranzutreiben wird auf Sandbox-Elemente verzichtet, wenn das Studio den Spieler in eine gewisse Richtung lenken will.
Mal abgesehen von der Story fallen die Neuerungen in Crysis 3 aber relativ spärlich aus. Prophet bekommt beispielsweise neue Waffen, wie etwa die "Taifun". Sie verschießt 500 Schuss pro Minute, klingt wie eine handliche Minigun und wird von oben nachgeladen wie eine P90. Und auch Alienwaffen kann Prophet nun aufheben und sie dank Verbindung zu seinem Anzug nutzen. Manche davon verbrauchen etwa keine Munition sondern laden sich automatisch wieder auf oder verbrauchen Anzugenergie, eine echte Alternative, wenn man mal alles verballert hat. Andererseits gibt es auch fette Plasmawerfer, die richtig viel Schaden anrichten. Prophets neue "Weapon of Choice" wird ein Compoundbogen. Mit ihm wird man zum lautlosen Killer im Wald und wenn es mal brenzlig wird, kann man auch Granatenaufsätze anschrauben und Pfeile zum explodieren bringen. Rambo lässt grüßen.

Ich bin mal gespannt, was sie aus dem Spiel machen. Ob die Dinge dann mal eingehalten werden oder ob sich am Ende wieder alles nur als heiße Luft darstellt.
du bist hier auf pcg, hier rollt crysis einfach alles auf
Also ich empfand FarCry 1 und auch Crysis 1 zu damaliger Zeit einen echten Hammer.
Natürlich kann man nach Crysis 1 und 2 jetzt nicht das Rad neu erfinden ... ich glaube, mehr an Qualität ist im Moment kaum zu erreichen.
... oder man dreht…