Crysis 2 im Hands-on-Test: 3D-Modus, grafische Finessen und neue Screenshots
PC Games hat zusammen mit vier Lesern die PC-Version von Crysis 2 gespielt. Selbst mit einer Auflösung von 1.680 mal 1.050 Bildpunkten lief das Spiel flüssig.
Crysis 2 im Hands-on-Test: Gemeinsam mit Teilnehmern unserer PC Games-Sneak Peek haben wir die Crysis 2-Entwickler Crytek besucht und konnten eine aktuelle Version spielen. Für die Session hat Crytek keine Monstermaschinen aufgetrieben, um das Spiel im besten Licht dastehen zu lassen, sondern ganz normale Zockrechner – die vier Computer sind mit Windows XP ausgestattet, dazu 4 Gigabyte RAM, ein Core-2-Duo-Prozessor mit 3,16 GHz sowie einer Geforce-9800-GX2-Grafikkarte -- bereitgestellt. Das Spiel selbst läuft in einer Auflösung von 1.680 mal 1.050 Bildpunkten. Das Gesehene wirkte auf jeden Fall überzeugend – und nutzte "gerade mal" Direct X9. Auch wenn Crysis 2 keinen grafischen Sprung wie sein Vorgänger darstellt, eine Augenweide ist es allemal.
Die Aliens lassen keine Waffen fallen. Der Spieler findet die Wummen dementsprechend in den Levels verteilt.
Der Abschnitt, den wir spielen, heißt "Semper Fi Or Die" und führt den Helden tief in die zerstörten Straßen New Yorks. Eigenartige Alien-Architektur wuchert hier, es haben sich gähnende Abgründe an Stellen gebildet, an denen der Asphalt aufgerissen wurde. Die Szenerie erinnert tatsächlich mehr an einen Dschungel denn an eine Großstadt. Ein Haufen amerikanischer Soldaten nimmt zusammen mit dem Nano-Suit-Träger den Kampf gegen eine Übermacht an Außerirdischen auf. Jede gefundene Waffe wird außerdem sofort ausprobiert, sofern man sie findet. Dennis von Crytek erklärt: "Die Aliens lassen ja an sich keine Waffen fallen, wie es in Shootern normalerweise üblich ist. Also verteilen wir die Waffen im Level. Finden kann man sie dann mit der Tactical Vision." Die Außerirdischen selbst agieren aggressiv und schnell. Nicht jeder Teilnehmer bescheinigt der KI jedoch ein schlaues Vorgehen – wirklich enttäuscht ist allerdings niemand. Einigen reicht schlicht die Zeit nicht, um die künstliche Intelligenz gründlich zu analysieren. Die KI der spielbaren Version war unserer Ansicht nach in der Tat schlecht einzuschätzen. Oft verhielten sich die Aliens schlau, dann wieder blieben sie teilnahmslos stehen oder an Kanten hängen. Wie clever die KI letztendlich ist, wird wohl erst der abschließende Test zeigen.
Unser Leser Thomas hat als erster Teilnehmer der Runde den fahrbaren Untersatz im Level entdeckt: Mitten auf der Straße, direkt neben einem gähnenden Abgrund, steht ein gepanzerter Transporter, den die Spieler benutzen können. Bemerkt hat das bisher keiner, entsprechende Hinweise werden aber noch eingebaut, meint Designer Dennis. Thomas probiert sich derweil an der Steuerung des Transporters über die tückische Straße, die noch dazu vor Aliens nur so wimmelt. Der begeisterte Retro-Spieler scheitert zweimal an einem gigantischen Abgrund, erst beim dritten Mal schafft er mit dem Auto den entscheidenden Sprung. "Ich bin eher der langsame Spieler", sagt Thomas über sich selbst. Das sieht man: Thomas spielt bedächtig, versucht, alle Features des Spiels zu nutzen. Die Tarnfunktion des Nano-Anzugs ist genau sein Ding. Die Crytek-Mitarbeiter weisen ihn daher schnell auf die Aufmerksamkeitsanzeige an der Minimap hin. Das ist ein Balken, der anwächst und gelb oder gar rot wird – je nachdem, wie aufmerksam die Gegner nach dem Spieler Ausschau halten.
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grafik hin oder her.. grafik ist NICHT ALLES.
die story soll ganz unterhaltsam sein.. aber konsolen games, die für pc gemacht werden... nee crytek! das ist der größte bockmist den ihr pc gamern antun könnt.
ich werde mir das game irgednwann mal kaufen. aber jetzt sicherlich nicht.
Witcher 2 oder Rage beeindrucken mich bis jetzt grafisch mehr...