Eigentlich pflegten Electronic Arts und Valve Software bislang ein durchaus freundschaftliches Verhältnis. EA tritt nach wie vor als Publisher einiger Valve-Titel auf, etwa im Fall der Retail-Versionen von Half Life 2 oder auch Portal 2. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Gestern berichtete PCGames.de über die Entfernung von Crysis 2 aus dem Produktkatalog des Download-Dienstes Steam. Grund hierfür sei gewesen, dass Publisher Electronic Arts den eigenen, neu ins Leben gerufenen Konkurrenz-Service mit Namen Origin auf diese Weise habe stärken wollen. Eine durchaus plausible Erklärung - dachten wir zumindest. Heute bekommt der Fall allerdings eine etwas überraschende Wendung: Laut einer EA-Mitteilung zum Thema war es nämlich Steam-Betreiber Valve, der die Crysis 2-Entfernung veranlasst haben soll: "This was not an EA decision or the result of any action by EA."
Demnach habe Valve neue und branchenunübliche Geschäftsbedingungen für Entwickler eingeführt, offenbar mit dem Ziel, Steam zu mehr Exklusivität zu verhelfen. Crytek habe aber "unglücklicherweise" eine Vereinbarung "mit einem anderen" Download-Service, der gegen die neuen Steam-Regeln verstoße. Für die Darstellung von EA spricht, dass Crysis 2 nach wie vor über Impusle oder Direct 2 Drive beziehbar ist. Ob es sich bei "dem anderen" Dienst um einen von diesen beiden handelt oder vielleicht um Origin selbst, verrät EA allerdings nicht. Sollte tatsächlich Origin gemeint sein, ließe das möglicherweise Rückschlüsse auf den Inhalt der neuen Steam-Bedingungen zu.

warum haben die denn überhaupt erst neue Bestimmungen eingeführt, die mitunter untersagen, Battlefield 3 ins Angebot aufzunehmen?
Außerdem find ich es auch eine Frechheit, daß man zu Steam gezwungen wird, wenn man sich ein Spiel (Skyrim) kaufen möchte, welches man aber im Laden erworben hat.