Als Innenarchitekt möblieren Sie die Wohnungen von Comicfiguren.
Hier richten wir gerade eine kuschlige Rentnerbude ein. Bei Omas Genickstarre ist es kein Wunder, dass sie den Mülleimer nicht findet.
"Hey, wir sollten ein Die Sims machen, das hat sich super verkauft!" "Hey, coole Idee! So richtig hip mit Comic-Grafik und so!" "Hey, das machen wir!" So oder ganz ähnlich muss die Konzeptbesprechung zu Crazy Designer abgelaufen sein. Mitten in der Produktion stand man plötzlich vor unüberwindbaren Problemen bei der KI-Programmierung und die anfängliche Euphorie war verflogen. So wurde aus dem unfertigen Produkt kurzerhand eine Simulation für Hobby-Innenarchitekten - inklusive super-crazy Comic-Grafik. Ihr Job ist es, die Wohnungen und Arbeitsplätze von hysterisch hin und her ruckelnden Zombies zu möblieren. Dazu kaufen Sie Tische, ganze Küchen, Stühle, technisches Gerät und viel Krimskrams - je nachdem, welche Vorlieben und Bedürfnisse Ihre Kundschaft hat. Können Sie diese erfüllen, erfreuen Sie sich an Kommentaren wie "Wenn es duftet, fühle ich mich entspannt" und fragen sich wenig später, warum Sie als Innenarchitekt Punktabzüge bekommen, nur weil Ihre Auftraggeber Hunger haben, sich für das Verrichten eines dringenden Geschäfts entschuldigen oder mal wieder die Tür nicht finden. Ganz einfach: Weil Crazy Designer nichts weiter ist als eine schlechte Die Sims-Kopie.
