Crashday
Vielfältiges Tuning in der Garage des Karrieremodus macht Ihren Flitzer schöner und leistungsstärker.
In anderen Modi darf man, gejagt von den Rivalen, eine Mindestgeschwindigkeit nicht unterschreiten, um nicht zu explodieren (eine Hommage an den Film Speed) oder soll eine Flagge so lange wie möglich in seinem Besitz halten. Damit erreicht Crashday, was den meisten Action-Rennspielen fehlt: Abwechslung im Spielgefühl.
Nebensache Karriere
Eine rudimentäre (darauf liegt die Betonung) Hintergrundgeschichte verbindet Wettbewerbe der unterschiedlichen Modi zu einer durchgängigen Karriere, in der man seinen Wagen aufmotzt oder neue Vehikel ersteht. Doch die gerät durch ein anderes Spielelement zur Nebensache: Viel wichtiger sei, so Clemens, der kinderleicht zu bedienende Editor, mit dem man selbst die verrücktesten Streckenideen umsetzen könne.
Auf dem Monitor erscheint eine grüne Ebene aus der Vogelperspektive, links davon befinden sich in einer aufgeräumten Leiste Kurven, Kreuzungen, Abfahrten, Geraden und andere Streckenbauteile. Handgestoppte 15 Sekunden benötigt der Chef von Moonbyte für einen Rundkurs mit Steilkurven und dekorativen Bäumen. Besonders beeilen musste er sich dafür dank Drag & Drop im Stile von Sim City nicht.
Die Zugänglichkeit soll zu Experimenten animieren und ein Suchtgefühl wie im Action-Rennspiel-Urvater Stunts erzeugen: Nur noch den Absprung optimieren, nur noch eine besonders raffinierte Schanzenkombination testen, nur noch ein bisschen mehr Deko ...
Bis zur ersten von zwei angekündigten spielbaren Demos, die Ende dieses Jahres erscheinen soll, stehen Verbesserungen an der künstlichen Intelligenz der computergesteuerten Fahrer sowie am Multiplayer-Modus auf der Agenda. Direkt nach unserem Gespräch eilte Robert Clemens zum Hamburger Flughafen, um einen eigens aus Hawaii eingeflogenen Netzwerkexperten abzuholen - die heiße Phase hat begonnen.

