Amoklauf-Konsequenz: Intel Friday Night Game in Karlsruhe gefährdet
Um eine Absage des Intel Friday Night Games in Karlsruhe zu erreichen, wendet sich die Gemeinderatsfraktion der CDU direkt an die Stadtverwaltung. Diese soll auf die Kongressgesellschaft KMK einwirken und jene zu einer Kündigung des Vertrags mit Turtle Entertainment bewegen. Geht es nach der CDU soll bereits am 22. Mai die Kündigung abgeschlossen sein, ansonsten werde man eine Sondersitzung am 26. Mai einberufen in der dann die gewünschte Entscheidung erzwungen werden soll.
Das für den 5. Juni angesetzte IFNG sorgt damit für parteiinternen Streit in Karlsruhe, zu dem sich einige CDU-Mitglieder laut eigener Aussage jedoch "gezwungen" sehen. Schließlich sei vor allem Counter-Strike "gewaltverherrlichendend und menschenverachtend" und würde "Jugendliche zu mehr Gewalt veranlassen", so Fraktionschefin Gabriele Luczak-Schwarz. Sie hätte von der Electronic Sports League erwartet, dass diese mehr Kompromissbereitschaft bei der Spielewahl zeigt.
Oberbürgermeister Heinz Fenrich hatte erst zu Beginn der Woche nachdrücklich auf die planmäßige Durchführung des Events gedrängt. Er wies in einer Pressemeitteilung darauf hin, dass es keine juristischen Grundlagen für ein Vorgehen gegen Computerspiel-Veranstaltungen gäbe. "Juristisch für unbedenklich erklärte Spiele und deren Spieler könnten nicht ohne rechtliche Grundlage willkürlich in die Illegalität verdrängt werden", so Fenrich.
Des Weiteren wollte er das Thema strikt aus dem Wahlkampf, der aufgrund der Europa- und Kommunalwahl am 7. Juni in Karlsruhe herrscht, heraushalten: "Emotionen tragen nicht zur Lösung der Probleme bei, und für den Wahlkampf eignet sich das Thema schon gar nicht." - Am 7. Juni - also nur zwei Tage nach dem angepeilten Termin für das Intel Friday Night Game - wird die Zusammensetzung des Stadtrates von den Bürgern neu bestimmt.
Derzeit hat die CDU die Mehrheit inne. Aufgrunddessen wäre es der Fraktion möglich das Thema IFNG gegen den Willen des Oberbürgermeisters auf die Tagesordnung zu setzen, darüber abzustimmen und mit Hilfe weniger weiterer Stimmen eine Hinwirkung auf die städtische Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH zu erzwingen. Sowohl die Grüne als auch die Freien Wähler haben in der Vergangenheit schon Kritik am IFNG geäußert.
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Computec hat eine kooperation mit Turtle Entertainment, um sich ein zweites standbein mit Readmore im bereich "E-Sports" zu schaffen
im endeffekt dienen diese "news" also nur dazu um meinungsmache gegen die politik zu machen, kein wunder das diese news das gegenteil von sachlich sind
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