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  • COUNTER-STRIKE: GLOBAL OFFENSIVE

    Counter-Strike: Global Offensive im Test von PC Games

    Ist das frisch veröffentlichte Counter-Strike: Global Offensive besser als seine immens populären Vorgänger Counter-Strike 1.6 und Counter-Strike Source? Wir haben CS:GO getestet: Einmal aus Sicht eines CS-Veteranen, einmal aus Sicht eines Shooter-Fans, der Counter-Strike nie wirklich gespielt hat. Für wen eignet sich CS:GO besser?

    Schon immer war Counter-Strike ein Spiel, das man entweder liebte und intensiv spielte, oder es hasste und stattdessen lieber Call of Duty oder Battlefield zockte. Diesem Umstand wollen wir im Test von Counter-Strike: Global Offensive Rechnung tragen und haben zwei Redakteure an das Spiel gesetzt, die es mit völlig unterschiedlichen Ansätzen testen sollen. Robert Horn kennt Counter-Strike seit Jahren, hat in Ligen gespielt und kennt jeden einzelnen Pixel der Maps. Peter Bathge dagegen spielt gerne Multiplayer-Partien in CoD: Modern Warfare. Kann CS:GO beide Welten bedienen, beiden Ansprüchen genügen? Der folgende Test behandelt die Aspekte des Team-Shooters jeweils aus der Sicht des Profis Robert Horn und des selbsternannten Noobs Peter Bathge. Über euer Feedback zu diesem Test-Konzept freuen wir uns - nutzt die Kommentarfunktion!

    Der Counter-Strike-Noob:

    Peter Bathge hat vor Urzeiten mal Counter-Strike gespielt. Inzwischen kann er sich nicht mal mehr an die Versionsnummer erinnern. Source hat er damals ganz außer Acht gelassen. Dafür hat er in den letzten Jahren immer wieder Online-Partien in modernen Militär-Shootern wie Call of Duty: Modern Warfare ausgefochten. Wie präsentiert sich Global Offensive auf seiner Perspektive? Ist das Spiel dazu geeignet, neue Fans für die CS-Community zu gewinnen?

    Der Counter-Strike-Pro:

    Robert Horn spielt seit Version 1.2. Er hat CS in der ESL gespielt (Platz Ganzweitunten) und täglich mit Freunden trainiert, um gegen andere Clans in organisierten Turnieren anzutreten. Robert kennt jede CS-Map auswendig und hasst AWP-Schützen aus tiefstem Herzen. Für ihn ist CS 1.6 noch immer das beste und herausforderndste Spiel auf dem kompetitiven Sektor. Wie sich CS:GO aus Veteranensicht schlägt, beurteilt er für uns.

    Die Spielmodi

    Der Noob:
    Die Anzahl der Spielvarianten ernüchtert im ersten Moment; CS: GO bietet nur wenig Auswahl. Allerdings bin ich positiv überrascht, wie gut das uralte Bombenlegen und die Geiselbefreiung auch heute noch funktionieren - nicht umsonst finden sich auch in modernen Shootern so einige Ableger dieses Spielprinzips. Ja, ich meine dich, Search & Destroy aus Call of Duty! Der fehlende Respawn sorgt für Spannung; langsames, überlegtes Vorgehen ist Trumpf. Welch ein wunderbar erfrischender Unterschied zur Tempo-Maxime anderer Multiplayer-Shooter!

    Der neue Casual-Modus dient als Auffangbecken für weniger begabte Spieler; die übermächtigen Profis haben derweil immer noch ihre Partien nach klassischen Regeln. Super! Die Unterschiede sind dezent, die Auswirkungen jedoch groß. Durch die automatische Vergabe von Körperpanzerung und Defuse-Kit in der Casual-Variante werden taktische Fehler eines Neulings nicht so harsch bestraft wie im Originalmodus.

    Waffenrennen und Demolition eignen sich zudem wunderbar zum Trainieren. Die Maps sind in diesen Modi sehr klein, die Geschwindigkeit extrem hoch. Wer vorher nur Battlefield und Konsorten gespielt hat, dem erscheint das Spielgefühl in diesen Modi am ehesten vertraut. Hier findet sich zudem der ideale Übungsplatz, um sich langsam an die CS-Eigenheiten zu gewöhnen, die Besonderheiten der Waffen zu studieren und die eigene Präzision zu steigern. Außerdem motiviert das Belohnungsprinzip, durch das der Spieler für Abschüsse andere Waffen erhält, deren Handhabung stetig anspruchsvoller wird. Allerdings verlieren die Modi schnell an Reiz, Demolition-Matches arten etwa fast immer in ein hektisches Team-Deathmatch aus. Von Taktik keine Spur.

    Der Pro:
    Counter-Strike steht für Bomben- und Geiselrettungsszenarien. Genau das erwarte ich auch von Global Offensive und genau das bietet es auch. Das ist erfreulich, denn so simpel diese beiden Modi verglichen mit Spielarten moderner Shooter heutzutage sind, so taktisch anspruchsvoll und zeitlos gut sind sie auch. Das gilt besonders, wenn man die Karten Fünf gegen Fünf spielt. Interessant ist vor allem Valves Entscheidung, nicht noch weitere Modi außer Waffenrennen und Demolition) hinzuzufügen. Die Entwickler sind sich der Anziehungskraft und Eigenständigkeit ihrer Modi bewusst und verzichten bewusst auf weiteren Schnickschnack. Das gefällt.

    Die beiden gerade erwähnten Modi sind nettes Beiwerk, mehr aber auch nicht. Waffenrennen eignet sich sicherlich für Neulinge, um ein Gefühl für das Spiel zu bekommen, den eigentlichen Spielablauf spiegelt es aber in keiner Weise wieder. Waffenrennen ist eine witzige Ablenkung, eine Möglichkeit, mal mit mehr als nur den üblicherweise im Clanwar verwendeten Waffen zu benutzen. Zum wirklichen Training dient es allerdings kaum. Spaß muss trotzdem sein und schon jetzt produziert die Community tolle neue Karten zum Austoben (Einfach nach Maps mit awp_ oder fy_ im Namen suchen!).
    Neu ist die Möglichkeit, die klassischen Modi im Casual-Stil zu spielen. Hier gibt es keine Geldknappheit und schusssichere Westen gibt's gratis. Diese Vorstufe der Königsdisziplin (Friendly Fire ist ein Schlüsselelement in CS-Gefechten) dient Einsteigern zum Üben, zum Besserwerden, zum Herantrauen an die Materie. Veteranen lässt das kalt, die wissen eh, was abgeht.

    Die Waffen

    Der Noob:
    Die Wahl der Waffe ist eine Wissenschaft für sich; Einsteiger werden von der Unzahl an Knarren und deren unterschiedlichen Eigenschaften erschlagen. Schrotflinte, AWP, FAMAS, was nehm ich denn? Diese Frage zu beantworten, ist in Global Offensive gar nicht so einfach. Als Neuling heißt es daher, sich intensiv mit den verschiedenen Schießeisen zu beschäftigen. Außerdem ist es von Vorteil, fleißig den Waffenrennen-Modus zu spielen, denn da habt ihr früher oder später jede Knarre in der Hand - wenn auch im Extremfall nur für einen Schuss.

    Von den Neuzugängen im Vergleich zum Ur-Counter-Strike überzeugt mich lediglich der Molotowcocktail; die Möglichkeit, Gänge mit Feuersbrünsten zu blockieren, ist mir als taktisches Hilfsmittel willkommen. Der zweite neue Wurfkörper, die Ablenkungsgranate, spielt in Partien auf öffentlichen Servern aber keine Rolle: Hier wird sowieso nicht nach Gehör gespielt, das ist nur etwas für Profis. Außerdem habe ich keine Ahnung, was sich Valve bei der Taser-Gun gedacht hat: Das Ding ist überteuert und hat nur einen Schuss - was soll das?

    Der Pro:
    Ganz ehrlich - neue Waffen lassen mich kalt. Klar ist es schön, wenn die Auswahl größer ist und ach, die neuen Wummen sehen auch noch schön aus. Aber in CS zählen andere Qualitäten und Quantität gehört sicher nicht dazu. Wer CS seit Jahren spielt, der hat sowieso seine Favoriten. Und die sind eh nahezu bei jedermann gleich: Deagle, M4A1, AK-47 und AWP haben sich im Kampf bewährt, warum sollte ich da was anderes wählen? Viel interessanter sind da vor allem die neuen Granaten. Der Molotov-Cocktail (Wird online noch viel zu wenig benutzt) macht effektiv Zugänge dicht und die Krachmachgranate dürfte in Clanwars sicherlich ihren perfekten Einsatz finden. Hier hat Valve mitgedacht und das Arsenal für Einsteiger attraktiv (Viele Waffen!!) und für Profis sinnvoll (Taktik!!) erweitert.

  • Counter-Strike: Global Offensive

    Counter-Strike: Global Offensive

    Plattform
    PC
    X360
    PS3
    Publisher
    Valve Software
    Developer
    Valve Software
    Release
    1. Quartal 2012

    Es gibt 10 Kommentare zum Artikel

    Von Daishi888
    Ich hatte gerstern auch mal wieder viel Spaß in der "neuen" Welt von CS. Alleine wieder die ganzen alten Spieler online zu treffen und man sich noch aus 1.6 Zeiten kennt machte die Sache echt lustig. Spielgefühl war für mich am Anfang ein anderes, habe aber auch schon Monate nicht mehr CS gespielt und nach einigen Minuten, wenn nicht Stunden, kam auch das alte Spielgefühl wieder, wenn man sich an die neue Optik usw. gewöhnt hat. Ich finds klasse!
    Von Corsa500
    Deine erste Aussage ist schlichtweg falsch, da es auch "eingefleischte Fans" gibt, die CS GO ziemlich gut finden... Und das änder desweiteren nichts an dem Fakt, dass du deine Meinung kein Stück begründest  Und deine letzte Haltung ist zwar bedauernswert, aber so sei es... Macht deine Posts leider auch nicht besser.
    Von leckmuschel
    kollege, jeder eingefleischte fan, der wird schon wissen was gemeint ist  ich hab genug erfahrungen gesammelt... bin ja nicht erst seit css dabei und hab nie esl gespielt... desweiteren ist mir die groß/kleinschreibung schnuppe, weil ich hier im netz bin...

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Counter-Strike: Global Offensive
Counter-Strike: Global Offensive im Test von PC Games
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http://www.pcgames.de/Counter-Strike-Global-Offensive-PC-214129/Tests/Counter-Strike-Global-Offensive-im-Test-von-PC-Games-1022490/
05.09.2012
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2012/03/counter_strike_global_offensive_2.jpg
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