Counter-Strike: Condition Zero
Zwei SAS-Soldaten müssen mit ansehen, wie Terrorkommandos dieses Schloss in die Luft jagen.
In Berlin trafen wir Eric Johnson, Projektleiter beim Half-Life-Erfinder Valve Software, der auch die Entstehung von Condition Zero beaufsichtigt. "Wir konzentrieren uns nun vor allem auf den Solo-Modus. Auch für Mehrspieler-Matches auf LAN-Parties und im Internet wird es die neuen Waffen und fünf bis zehn neue Karten geben, aber darum kümmern wir uns erst, wenn alles andere fertig ist", fasst Eric die Entwicklungen der letzten Monate zusammen.
Solo-Spieler bestreiten als Teil eines Anti-Terror-Teams 20 Missionen in aller Welt, die in jeweils drei bis vier Levels unterteilt sind. Zwar steht keine epische Story hinter den Aufträgen, viele Zwischensequenzen in der Spiel-Engine sollen aber für die passende Atmosphäre sorgen. Im Wesentlichen wollen die Macher mit dem Offline-Feldzug Internet-Gefechte nachbilden, auf ursprünglich geplanten Schnickschnack wie Charakterwerte für die computergesteuerten Mitstreiter wird man nun doch verzichten. "Condition Zero kann man sich genauso wie Half-Life: Opposing Force oder Blue Shift vorstellen, nur dass es eben im Counter-Strike-Universum spielt."
Schöne neue Welt
Die Spielermodelle sehen deutlich runder als in Counter-Strike aus. Waffen und Umgebung wirken allerdings nicht mehr zeitgemäß.
Ebenfalls wieder entfernt haben die Programmierer eine ganze Reihe der zusätzlichen Waffen, darunter die Bazookas ebenso wie die Molotow-Cocktails. Insgesamt sollen nun zwei Sturmgewehre, ein MG, Granatwerfer und diverses Zubehör wie Schlüsselloch-Kameras das Arsenal vergrößern (die bekannten CS-Knarren bleiben natürlich alle verfügbar). Ob solche Technik-Spielzeuge allerdings auch im Mehrspielermodus Sinn machen, darf bezweifelt werden. Zwar basiert auch Condition Zero noch auf der Half-Life-Engine, der man ihr Alter mittlerweile deutlich ansieht.
Verfeinerte Spielermodelle mit höherer Polygonzahl und neue Spezialeffekte lassen das Solo-Counter-Strike aber nicht völlig den Anschluss an aktuelle Shooter verlieren. Und der Termin? "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir es diesmal pünktlich hinbekommen. Noch im zweiten Quartal", verspricht Eric. Besitzer der Counter-Strike-Download- oder Vollversion sollen zumindest die neuen Waffen kostenlos nachgereicht bekommen, aber mit der alten Grafik Vorlieb nehmen.


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